In einem Hotelzimmer zu nächtlicher Stunde vor gut 20 Jahren zappte Redakteur Georg Scheller im Beisein des heutigen Programmchefs Andreas Bönte durch die Programmlandschaft. Statt fündig zu werden, landeten sie gelangweilt vor dem monotonen Testbild ihres Arbeitgebers dem Bayerischen Rundfunks.
Dies inspirierte die beiden Science-Fiction-Fans und Sie wagten in kurzer Zeit den Griff in das Bildarchiv des deutschen wiederverwendbaren Wissenschaftssatelliten ASTRO-SPAS, der viermal mit dem NSAS Space Shuttle in den Weltraum gehievt wurde und 1997 seine letzten Filmsequenzen aufnahm.
Georg Scheller, damals wie heute BR-Redakteur, schnitt mit seinem Team die Bilder zusammen und versah diese später mit sphärischer Musik.
Da man nicht 7 Tage in der Woche dieselben Bilder senden wollte, und das Bildmaterial jedoch vom Umfang her recht begrenzt war, fragten sie bei der US-Raumfahrtbehörde NASA, dem europäischen Pendant ESA und beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt DLR nach zusätzlichem Filmmaterial und bekamen es kurzerhand kostenfrei zur Verfügung gestellt.
Am 1. Juni 1994 ging die Space Night im Bayerischen Fernsehen (Bayern 3) erstmals über den Äther. Später auch über den neuen Ableger Bayern Alpha der am 07. Januar 1998 startete.
Um die vornehmlich während der Space-Shuttle-Missionen aufgenommenen Filme mit geeigneter Musik zu untermalen, setzte Georg Scheller alle Hebel in Bewegung und traf auch 1996 mit dem europäischen Chill-Out-DJ Alex Azary zusammen, dessen musikalischer Einfluss am stärksten in den Earthviews-Folgen zum Tragen kam, in der vierten Folge unbestritten am nachhaltigsten.
Aufbau der Sendung
Das Programm der Space Night (1994-2013) war an den gleichen Wochentagen im gleichen Monat immer gleich, im nächsten Monat wird das Programm geändert, bleibt aber wieder an gleichen Wochentagen gleich.
Die Space Night hat im Gegensatz zu ihren Programmbestandteilen keinen Vor- oder Abspann. Dass Sendungen Bestandteil der Space Night waren, konnte man an zwei Dingen erkennen:
bei manchen Sendungen wurde rechts unten der Schriftzug "space night" oder "space art" eingeblendet
zwischen den Sendungen wurde keine Programmvorschau gesendet
Es gibt verschiedene Arten der Schriftzüge der Space Night aber sie sehen in etwa wie folgt aus:
Die ersten zwei Logos wurden seit dem Start der Space Night (1994-2013) im wechselnden abständen benutzt. Dabei wurde das zweite Logo überwiegender verwendet, wobei sich dieses auch Farblich mal geädert hat.
Der dritte Schriftzug ist das Logo was für die Sendereihe der Space Art von 1997 bis 2003 verwendet wurde. Dieser wurde normalerweise leicht animiert dargestellt.
Der vierte Schriftzug ist das neue Logo für die Space Night Creative Commons ab dem 15.11.2013.
Von 1994-2013 kamen die Sendungen nie alle in einer Space Night vor. Stattdessen wurden die Sendungen vom Anfang der Space Night wiederholt, sodass ein und dieselbe Folge einer Sendung durchaus zweimal oder dreimal in einer Space Night vorkommen konnte. Wenn eine innerhalb der Space Night wiederholte Sendung länger dauerte, wie die Space Night ging, wurde sie mittendrin beendet. Die Space-Night endet grundsätzlich immer um 06:00 Uhr morgens.
Hier eine kurze Übersicht ausgewählter Sendungen der Space Night von 1994 bis 2013:
Alpha-Centauri Wissenschaftssendung von BR-alpha, moderiert vom Physiker Prof. Harald Lesch
Earth Views Satellitenbilder diverser Regionen der Erde mit Unterbrechungen durch Computeranimationen. Kommentarlos und mit Musik unterlegt.
Space Art Gemälde aus dem Bereich der Space Art. Kommentarlos und mit Musik unterlegt zeigen die folgenden Künstler Ihre Meisterwerke. David A. Hardy, Detlev van Ravenswaay, Gerd Otto, Michael Böhme, Ludek Pesek, Ludwig Valentin Angerer (der Ältere), Frank-Michael Lewecke, Ralf Schoofs, Ralph Voltz, Thomas Thiemeyer, Hamid Omaryar, Rudolf Seelmann und Gabriele L. Berndt.
Space Cowboys Kommentarlos und mit Musik unterlegte Bilder zu Missionen der NASA-Programme Mercury, Gemini und Apollo, zusätzlich wird Text mit Informationen (z.B. Startdatum, Crew, Namen der Module, Dauer, Besonderheiten) über die Missionen eingeblendet.
Waternight Dokumentarfilmer Florian Guthknecht zeigt Bilder von Korallenriffen. Mit Musik unterlegt zeigen sie die Schönheit der Meere.
New Frontiers Stationen auf dem Weg zur Internationalen Raumstation (Mercury/Gemini/Apollo/Space Shuttle und Mir) mit Musik aus dem Elektro-Bereich unterlegt.
Seit dem neustart im November 2013 wird ein kurzer Jingle Einspieler vor jedem Video der Space Night gezeigt.
Hier können Sie den Space Night Jingle Einspieler anhöhren:
Space Night: Kultstatus und Musik
Space Night wurde schnell zum „Kult", an Raves Mitte der 90er war es nicht unüblich, dass auf TV-Schirmen die Bilder von Space Night gezeigt wurden. Nach den Raves am frühen Morgen wurde und wird Space Night oftmals zum Chill-Out verwendet, zumal ab 1996 der Sound von Space Night durch die musikalische Beratung von Alex Azary, einem europäischen Chill-Out-DJ, sehr elektronisch wurde. Dies war ein logischer Schritt, der von Alex Azary ausging. Er führte den Club XS in Frankfurt, wo ab 1990 Chill-Out-Nächte starteten, welche mit sphärischer Musik unterlegt waren. Dazu liefen die Bilder von Space Night, allerdings etwas weniger schnell abgespielt. Diese Bilder passten gut zu dem damals neuen Musikstil, und Alex Azary war der Meinung, er müsse dies den Leuten beim BR zeigen. Es kam zu einem Treffen in München, wo er sie überzeugen konnte, etwas Neues zu wagen.
Die Musikstücke sind auch als separate CDs erhältlich, die Abmischung ab dem Album Space Night II erfolgt durch Elektrolux. Mittlerweile wurden 13 CD-Alben mit Musik zur Sendereihe veröffentlicht, wobei drei Alben vom sonstigen Musikstil deutlich abweichen. Bei Space Night Vol. 1 handelt es sich um ein Album mit Popmusik, bei Space Night Vol. 10 um ein Album mit Jazzmusik von Nils Wülker und Space Night Vol. 12 ist eine Doppel-CD mit klassischer Musik. Es ist auch eine DVD verfügbar mit dem Titel Best of Earth-Views.
Sondersendungen in der Space Night
Mondlandung
Seit dem 25. Jahrestag der ersten bemannten Mondlandung wird in der Space Night die Originalfassung der Fernsehübertragung des ersten Programmes zur exakten Uhrzeit des damaligen Geschehens ausgestrahlt. Die Originalfassung ist länger als eine Space Night und wird deshalb nicht komplett gezeigt.
Perry Rhodan
Zum 40-jährigen Bestehen der Perry-Rhodan-Serie lief 2001 die Perry Rhodan-Space Night. Dabei wurden Bilder des Titelbild-Künstlers Johnny Bruck animiert: Galaxien, Planeten, Raumschiffe, Menschen und Außerirdische bewegen sich durch das ursprünglich statische Bild - eine visuelle Reise durch das Perry-Rhodan-Universum. Das alles ist mit der üblichen atmosphärischen elektronischen Musik untermalt. Im Anschluss an die TV-Ausstrahlung, die mehrere Wochen lang wiederholt wurde, erschien unter dem Titel space night presents: Perry Rhodan 40th Anniversary - Special Sci-Fi Edition eine Video-DVD und eine Musik-Doppel-CD.
Raketenstarts
Rund 25 mal wurden auch in der Space Night Raketenstarts (Live oder Live-Mittschnitte) ausgestrahlt. Diese wurden überwiegend im Orginalton also Englisch belassen. Nur besondere Starts wurden ins Deutsche übersetzt!
Hier eine kurze Übersicht der Raketenstarts die in der Space Night Übertragen wurden:
Oktober 1998
112. + 113. Start der europäischen Trägerrakete Ariane 4
Dezember 1998
114. Start der europäischen Trägerrakete Ariane 4
Start des zweiten Moduls der Internationalen Raumstation
Februar 1999
116. Start der europäischen Trägerrakete Ariane 4
April 1999
117. Start der europäischen Trägerrakete Ariane 4
ISS und Alexander Gerst
In zahlreichen Specials und Extra-Sendungen im Rahmen von Space Night, aber auch in anderen Sendeformaten des Bayerischen Fernsehens begleitete der
Bayerische Rundfunk das Raumfahrtabenteuer von und mit dem ESA-Astronauten Alexander Gerst auf der Internationalen Raumstation ISS. Die Sendefolgen
begannen mit dem Start am 26. Mai 2014, dann immer wieder von der 166-tägigen Blue Dot Mission u.a. über spannende Experimente in Physik, Biologie und der
menschlichen Physiologie, weiter vom Höhepunkt der Landung am 10. November 2014.
Die Presse über Space Night
Süddeutsche Zeitung
"Gesättigt von den wunderschönen Bildern fallen die Augen irgendwann ganz von alleine zu. Sie schweben zurück ins Bett und träumen von einem Planeten, den am liebsten erobern würden. Gleich morgen!"
Der Spiegel
"Die schönste Serie, die es zur Zeit im deutschen Fernsehen gibt."
jetzt
"der durchgeknallteste Clip des Jahres"
Die Zeit
"...bietet Nachtschwärmern und Ruhelosen wahre Sternstunden."
die tageszeitung
"...verfügen die stimmungsvollen Impressionen aus dem Orbit über nachgerade psychedelische Qualitäten."
Frankfurter allgemeine
"Sie wollen die Nacht dazu nutzen, wozu sie geschaffen ist: Zum Träumen."
max
"Der Zuschauer genießt eine völlig neue Sicht der Erde."
Süddeutsche Zeitung
"Es ist Fernsehen als Erlösung vom Fernsehen."
Auszeichnungen für die Space Night
Goldene Hermann Oberth-Medaille
für besondere Verdienste um die Verbreitung des Raumfahrtgedankens
Ernennung zum Korrespondierenden Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Luft- und Raumfahrt
in Würdigung der außerordentlichen Verdienste um eine ebenso innovative wie wirkungsvolle Popularisierung der Raumfahrt ... mit noch nie dagewesener Breitenwirkung und Faszination...
DARA-Award 1997
für einen engagierten und persönlichen Einsatz für ein zeit- und sachgerechtes Bild der Raumfahrt in der deutschen Öffentlichkeit.
Highlights in der Space Night
20. auf 21. Juli 1994
Wahre Einschaltrekorde erzielt die SPACE NIGHT in dieser Nacht, in der sich zum 25. Mal die Landung des ersten Menschen auf dem Mond jährte. Die Wiederholung der Live-Sendung der ARD von der Mondlandung. Das Programm wird so eingestartet, daß die Zuschauer 25 Jahre später exakt um 3.56 Uhr wieder dabei sein können, wenn Neil Armstrong seinen Fuß auf den Mondboden setzt.
März 1996
Der BR überträgt in der SPACE NIGHT zum ersten mal live mit englischem Kommentar einen Start der europäischen Trägerrakete ARIANE. ARIANE-Starts in der SPACE NIGHT, das wird ein fester Service für die raumfahrtinteressierten Zuschauer (und das sind trotz der späten Sendezeit bei jedem Start ca. 50.000 in Deutschland)
September 1996
Die Sendung bekommt einen professionellen Musikberater, Alex Azary, den besten europäischen Chill-Out-DJ. Alex Azary stellt den idealen Mix für die Earth-Views zusammen, es entstehen die erfolgreichen Doppelalben SPACE NIGHT Vol. II, Vol. III und Vol. IV.
April 1997
Erstmals wird in der SPACE NIGHT ein ARIANE-Start deutsch kommentiert. In unregelmäßigen Abständen wurde dies auch weiter geführt. Zum Beispiel beim 3. Start der neuen Trägerrakete ARIANE 5.
07. Januar 1998
Die SPACE NIGHT bekommt ein zweites Programm: BR-alpha der Bildungskanal des Bayerischen Fernsehens macht die SPACE NIGHT zu seinem Nachtprogramm. Zu sehen sind die Klassiker aus der Zeit, als alles begann. Unter anderem ASTRO-SPAS, MIR'92, D2, Cosmic Dancer und Earth-Views 1.
27. Juni 2009
Der Schweizer TV-Sender SRF1 zeigt die Space Cowboys Reihe.
02:10-02:55 Uhr Space Cowboys: Das Mercury-Projekt
02:55-04:10 Uhr Space Cowboys: Das Gemini-Projekt
04:10-05:10 Uhr Space Cowboys: Das Apollo-Projekt
01. Januar 2012
Das Bayerische Fernsehen nimmt die SPACE NIGHT nach 211 Monaten (17,5 Jahre) aus dem Programm. Auf dem Bildungskanal BR-Alpha wird aber weiter die Space Night ausgestrahlt.
07. Januar 2013
In der Nacht von Sonntag auf Montag dem 07.01.2013 wurde nach genau 15 Jahren auch auf BR-Alpha das Nachtprogramm der Space Night eingestellt.
17. Januar 2013
Am späten Abend wurde die erste Online-Darstellung zur Einstellung der Space Night des BR´s im Netz veröffentlicht. In diesem wurde als Grund die teuren GEMA-Gebühren angegeben. Nur wenige Stunden später waren etliche Meldungen im Internet verbreitet worden, auf die immer mehr Fans aufmerksam wurden und sich überwiegend erbost über die GEMA ausließen. Aber auch über den BR wurde geschimpft. Viele wollten den BR dazu bringen GEMA freie Musik zu verwenden und wollten teilweise sogar ihre eigenen Songs für die Space Night spenden.
18. Januar 2013
Die ersten Online-Medien (Die Welt) berichten: "Damit hat der BR wohl nicht gerechnet, daß es noch so viele Fans der Space Night gibt". Am späten Abend wurde ein Presseschreiben des BR´s veröffentlicht. In diesem wurde bekannt gegeben, daß die Space Night nach fast 20 Jahren überhohlt werden müsse und die Verhandlungen mit der GEMA und deren Gebühren müsse noch geklärt werden. Deshalb hätte man vorerst die Space Night aus dem Programm genommen!
23. Januar 2013
Der BR teilte in einem Presseschreiben mit, daß die Space Night ab dem 25.02.2013 wieder auf BR-alpha zu sehen sein wird und ab dem Osterwochenende auch wieder auf BR3. Anfangs sollen die beliebten bekannten Folgen ausgestrahlt werden und ab Herbst 2013 auch neue Folgen und Formate folgen.
25. Februar 2013
Die Testphase der neuen Space Night ist gestartet! Erstmals in der Space Night wurde die Folge "Earth Views 2" neu zusammengeschnitten und mit neu hinterlegter Musik ausgestrahlt. Es handelt sich hierbei um 17 ausgewählte Musikstücke der Redaktion (u.a. Lounge-Musik, Elektro oder Ethno), die alle zu 100% aus dem Creative-Commons-Bereich stammen. Im nächstem Schritt soll eine weitere Folge mit klassischer Musik hinterlegt werden. Bis zum Relaunch im Herbst werden die Bewertungen der Fans in den kommenden Wochen in das neue Konzept mit einfließen!
29. März 2013
In dieser Nacht startete auch der Bayerische Rundfunk wieder zur All-Nacht mit der neuen CC-Musik Version für die Space Night. Der Spartenkanal BR-alpha hingegen zeigte die 2´te Testphase mit klassischer Musik vom Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks. Zu sehen war der neue Zusammenschnitt aus Earth Views 5.
07. August 2013
Mit kleiner Verspätung ging die neue Webseite der Space Night nun online. Zu sehen ist ein neues Logo und Informationen zur neuen Space Night die am 01.11.2013 mit neuen Folgen durchstarten will, sowie ein Countdown. Desweiteren können jetzt auch eigene Creative Commons Musikstücke direkt hochgeladen werden, sowie die Musik-Upload Nutzungsbedingungen ebenfalls eingesehen werden. Aber auch die ersten 4 neuvertonten Earth Views Folgen (2, 6, 7 & 9) können auch auf der Seite angeschaut werden.
14. Oktober 2013 US-Haushaltskrise verzögert Space-Night-Start Der Neustart der Space Night im Bayerischen Fernsehen mit spektakulären Weltraumbildern verzögert sich. Grund ist der US-Haushaltsstopp, der sogenannte Government Shutdown, der auch die staatliche Weltraumbehörde NASA betrifft. Dort arbeitet lediglich noch das Personal der Bodenstation für die Raumstation ISS, alle anderen Angestellten wurden in den unbezahlten Urlaub geschickt. Und dazu gehören auch die Archiv-Mitarbeiter der NASA, auf deren Unterstützung die Macher der Space Night noch angewiesen sind. Denn bei der Space Night soll auch ganz neues Filmmaterial von der Erde aus dem All gezeigt werden, und es soll in hochauflösendem HD-Fernsehformat ausgestrahlt werden. Das Bayerische Fernsehen hofft, dass in den nächsten Wochen die eingeplanten Weltraumaufnahmen in München eintreffen, so dass der Start der neuen Space Night dann statt am 1. November am 15. November erfolgen kann.
13. November 2013
Die Macher der Space Night präsentieren zum ersten Mal Ausschnitte aus den neuen Folgen im 8seasons in München. Zu Gast war u.a. auch Physiker und Astronaut Reinhold Ewald. Im Anschluss gab es noch eine Party mit PULS-DJ Kevin Schramm. Der Bayerische Radio Sender PULS hatte zuvor Tickets zu dieser Veranstaltung verlost.
16. November 2013
Pünktlich um 03:00 Uhr startet auf dem BR die neue Space Night in die All-Nacht. Spektakuläre Bilder in HD-Qualität zusammen mit Rhythmischen Sounds aus dem cc-Bereich verführen den Zuschauer in die noch nie zuvor im TV gezeigte Schönheit der Erdumlaufbahn.
28. Mai 2014
Von 21:15 bis 22:30 Uhr sendet der BR3 Space Night live. In dieser Live-Reportage wird der Deutsche Astronaut Alexander Gerst ins All befördert, um seine Mission auf der ISS anzutreten.
Die Sendung erreichte über 380.000 Einschaltqouten und somit einen Marktanteil von 9,5% im Deutschem Fernsehen.
29. Juni 2014
Aus dem Fernsehsender BR-Alpha wurde ARD-Alpha. Trotz der Programm umstrucktuierungen bleibt die Space Night dem Nachtprogramm erhalten. Ab sofort laufen hier die neuen Folgen im wechsel mit Alpha Centauri.
03. September 2014
Das Bayerische Fernsehen zeigt nach langem alle 3 Folgen der Space Cowboys Reihe und die letzte Folge der Earth-Views Reihe.
02:20-03:20 Uhr Space Cowboys: Das Apollo-Projekt
03:20-04:05 Uhr Space Cowboys: Das Mercury-Projekt
04:05-05:20 Uhr Space Cowboys: Das Gemini-Projekt
05:20-06:00 Uhr Earth-Views 10 Klassik Verison (20 Minuten kürzere Fassung!)
Alex Azary ist Musikproduzent und Mitbetreiber von Technoclubs.
1995 gründete er das Musiklabel ELEKTROLUX.
Die Veröffentlichungen konzentrieren sich auf den Bereich Ambient, Downbeat, Electro und Dub, gelegentlich beeinflusst von House, Techno oder Drum 'n' Bass. Erfolgreich wurde Elektrolux, nachdem Alex Azary die Nachtsendung Space Night im Bayrischen Rundfunk mit der Musik des Labels untermalte.
Alexander Gabrysch hatte untern anderem das Konzept und den Schnitt für "NEW FRONTIERS - Auf dem Weg zur Raumstation" und "Earth Views 1-5" sowie "Space Cowboys: Apollo Projekt & Mercury Projekt".
Alexander Gerst * 03.05.1976 in Künzelsau (Deutschland)
Alexander Gerst ist ein deutscher Geophysiker und Mitglied des Europäischen Astronautenkorps.
Herkunft, Ausbildung und wissenschaftliche Karriere:
Alexander Gerst wuchs in Künzelsau auf. Er legte 1995 am Technischen Gymnasium in Öhringen das Abitur ab. Danach leistete er zunächst Zivildienst beim DRK[1] und bereiste anschließend ein Jahr lang als Rucksacktourist verschiedene Länder. Stark beeindruckt von den Vulkanen Neuseelands begann er, Geophysik zu studieren, und erlangte am Karlsruher Institut für Technologie das Diplom. Zudem studierte er Geowissenschaften in Wellington, Neuseeland, und erhielt darin 2005 den Master of Science. 2006 war er Sommerstipendiat des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt. Eigenen Aussagen zufolge wurde sein Interesse an der Raumfahrt durch seinen Großvater geweckt, der als Funkamateur Signale zum Mond schickte.
2007 erhielt Gerst den Bernd-Rendel-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) für ausgezeichnete Nachwuchsgeophysiker.
Im Mai 2010 promovierte er an der Universität Hamburg mit einer Forschungsarbeit zur Eruptionsdynamik des antarktischen Vulkans Mount Erebus.
Raumfahrertätigkeit:
Alexander Gerst setzte sich beim Auswahlverfahren der ESA gegen 8407 andere Bewerber durch, als einziger Deutscher unter sechs neuen Astronauten, und wurde am 20. Mai 2009 der Öffentlichkeit vorgestellt. Anfang September begann er seine Ausbildung im Europäischen Astronautenzentrum (EAC) in Köln und wurde am 22. November 2010 nach Abschluss der Grundausbildung in einer offiziellen Zeremonie im EAC zum Astronauten ernannt.
Am 18. September 2011 gab die ESA Gersts Nominierung für einen Raumflug bekannt. Geplant ist, dass Alexander Gerst im Mai 2014 zusammen mit dem Russen Maxim Surajew und dem US-Amerikaner Reid Wiseman zur Internationalen Raumstation ISS fliegt. Als Bordingenieur der ISS-Expeditionen 40 und 41 soll er sechs Monate im All bleiben. Gerst wäre damit nach Thomas Reiter und Hans Schlegel der dritte deutsche Astronaut auf der ISS. Seine Mission trägt die Bezeichnung Blue Dot, nach dem Foto Pale Blue Dot, das die Erde aus großer Entfernung als „blassblauen Punkt“ zeigt.
Dr. Alexander Seibold * 1967 in Augsburg (Deutschland)
Alexander Seibold absolvierte nach dem Abitur eine Ausbildung zum Bankkaufmann bei der Deutschen Bank AG mit anschließender Berufstätigkeit als Assistent der Geschäftsleitung. Ab 1990 studierte er kath. Theologie in Tübingen, Augsburg, Trier und Freiburg im Breisgau. Nach einer Hospitanz beim Bayerischen Fernsehen, Redaktionsgruppe Innenpolitik, begann er 1997 seine Berufstätigkeit als freier Journalist. Seitdem veröffentlichte er zahlreiche Beiträge als Alleinautor im TV, im Hörfunk und in verschiedenen Printmedien zu naturwissenschaftlichen, kulturellen und zeitgeschichtlichen Themen. 2002 erfolgte die Promotion am Fachbereich Geschichts- und Kulturwissenschaften der Justus-Liebig-Universität Gießen. 2004 - 05 fungierte er als Referent für Wirtschaft, berufliche Bildung, Lehrerbildung, Verkehrserziehung, Musik und Sport bei der GmbH FWU, Institut für Film und Bild in Wissenschaft und Unterricht; seit 2005 produziert er auf freiberuflicher Basis FWU-Bildungsmedien. Neben seinem gegenwärtigen Hauptengagement in der Programmfamilie der öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten leistet er regelmäßig ehrenamtliche Arbeit bei kirchlichen Hörfunkproduktionen.
Zusammen mit Georg Scheller und Andreas Bönte als war er Redakteur der Sendereihe Space Art von 1997 bis 2003.
Der gebürtige Kieler, stellvertretender Chefredakteur des Bayerischen Fernsehens, leitete bisher die Abteilung Innenpolitik und Zeitgeschehen und die Redaktion von report München. Die Sendung moderiert er seit Februar 1992. Vor seiner Tätigkeit bei report München war Bönte in der aktuellen Berichterstattung des Bayerischen Fernsehens und der ARD tätig. Auch berichtet er regelmäßig als Korrespondent aus dem ARD-Studio Tel Aviv. Während seiner Zeit als Fernsehredakteur hat Andreas Bönte mehrere Sendungsformate ins Leben gerufen. Darunter das erfolgreiche BR-Nachtprogramm "Space Night" und die Sendereihe "BÜRGERaktiv" - ein Programm rund um das Ehrenamt. Andreas Bönte hat Politikwissenschaft, Soziologie und Kommunikationswissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität in München studiert.
Arthur Woods * 1948 in Tahlequah bei Oklahoma (USA)
Sein Studium in Kunst, Literatur und Psychologie hat er an der Mercer University in Macon, Georgia absolviert. Seine Kunstkarriere begann in Kalifornien, bevor er 1974 in die Schweiz übersiedelte, wo er jetzt lebt und arbeit. Er ist mit Heidi verheiratet und wir hat zwei Söhne, Louis und Alexander.
Seine Verbundenheit mit dem Weltraum nahm Anfang in seiner Kindheit. Mit 11 Jahren hat er den Beginn des amerikanischen Weltraumprogramms von 1959 bis 1970 mit erlebt, als seine Familie in Merritt Island, Florida lebte. Er war sozusagen Nachbar des Kennedy Space Center in Cape Canaveral. Während der Apollo Aera, 1967-1968, hat er als Universitätsstudent das Privileg, im Space Center Sommerjobs ausgeübt.
Die frühe persönliche Erfahrung mit der Weltraumforschung hat sein Leben und seine Arbeit geprägt. Er blieb stark motiviert, sein Interesse über die wissenschaftlichen und technologischen Entwicklungen im Zusammenhang mit dem Weltraum aufrecht zu erhalten und die Erfahrungen in seine Arbeit einfliessen zu lassen. Europa mit seinem breiten kulturellen Blickwinkel war für eine spätere künstlerische Entwicklung wegweisend.
Seit Herbst 2004 zeigt er seine Bilder in meiner Galerie in Stein am Rhein. Zuvor lebte und arbeitete er während 25 Jahren im Kanton Zürich. Geboren wurde er 1948 in den U.S.A., wo er in Florida aufwuchs und die Universität in Georgia besuchte. 1974 kam er in die Schweiz.
Astrid-Mondfee-Maier hatte zusammen mit Alexander Gabrysch das Konzept "NEW FRONTIERS - Auf dem Weg zur Raumstation" sowie "Space Cowboys: Apollo Projekt".
Christian Hüser ist unter anderem als Eventcutter in Krisengebieten, auf politischen Großveranstaltungen, im Ausland und bei Sportevents im Einsatz. Seit 2006 ist er als Gagist beim BR und Freiberuflich tätig. Seine schwerpunkte sind Dokumentarfilme, Reportagen, Magazinfilme und Aktualität.
Christian Hüser ist bei der neuen Space Night u.a. für den Schnitt zuständig.
David A. Hardy * 10.04.1936 in Bournville bei Birmingham (England)
Der Engländer David A. Hardy ist seit 1954 als Buchillustrator tätig. Seine berufliche Laufbahn begann er als Designer für einen Schokoladenhersteller. Seit 1970 fertigt er auch SF-Illustrationen. Hunderte von Buch- und Magazincovers stammen von ihm, insbesondere Ausgaben von »Analog«, »Magazine of Fantasy & Science Fiction« und »Interzone«. Häufig firmiert er auch ohne Mittelinitiale als David Hardy.
Seine Spezialität sind astrologische Motive. 1980 gab er eine deutsche Ausstellung im Planetarium Stuttgart unter dem Titel »Zivilisation im Universum« und 2003 wurde der Asteroid „1998 SB32" nach ihm benannt: „Davidhardy". Seit 2003 schreibt er auch SF-Novellen.
Der Diplom-Designer Detlev van Ravenswaay ist Deutschlands erfolgreichster Space Art Künstler und lebt in Duisburg.
Auch wenn er seine Sprühdose mittlerweile an die Seite gelegt hat zeigen seine perfekt konzipierten und ausgeführten Space Illustrationen bis ins kleinste Detail in Airbrush-Technik die große Liebe zum Thema Weltraum und Raumfahrt.
Heutzutage produziert er seine Bilder, die teilweise bis zur Postergröße abgedruckt werden können mit digitalen Mitteln.
Unter anderem entwarf er für das deutsche Astronautenbüro das Emblem der deutschen Spacelab Mission D1 an Bord des Space Shuttles (STS-9) und erstellte 2005 das Emblem der deutsch geführten Langzeitmission Astrolab auf der Internationalen Raumstation ISS.
Elisabeth Johne ist Redaktionsleiterin im Bereich Planung und Entwicklung bei Bayerischer Rundfunk und ist zumindest vorrübergehend seit dem Neustart der Space Night am Osterwochenende 2013 in der Redaktion tätig.
Seinen ersten Klang fabrizierte Erich Schall als er mit dem Löffel in seine leere Puddingschale schlug. Bei diesem ersten Versuch blieb es zunächst. Nach einigen Raufereien an verschiedenen Bildungseinrichtungen verkaufte Schall aber schließlich sein „von und zu” und erwarb mit dem Geld in einem Second-Hand Laden in Mito sein erstes automatisches Keyboard. Da er die Beschreibung nicht lesen konnte, tat das Keyboard meistens was es wollte und die entstandenen Stücke wurden nach dem ersten Konzert in Niort von einigen aufgebrachten Anwesenden eigenhändig von der floppy disk des Keyboards gelöscht. Nach diesem Rückschlag verkaufte Schall das Keyboard an einen Sammler und erwarb eine größere automatische Maschine, mit der er fortan nun seine Klänge fabriziert. Zwar versteht er immer noch nicht was die Maschine dort tut, sie sieht aber besser aus und hat schicke blinkende Lämpchen!
Finntarkolus Grötensen, aus Oppegard bei Oslo verdinglicht sich – nach einer gescheiterten Laufbahn als Gärtner – neuerdings mit elektronischer Hör- und Tanzmusik. Rumgespielt hatte er schon lange genug; auch als veto-loser Trommler in den klassischen Band-Formationen. Doch nun macht Finn auch alleine Musik, kann dabei die Melodie bestimmen und mit Sounds rummachen. Das gefällt ihm besser, als sein früherer Job als Botaniker, denn mit try und error lassen sich hier die schönsten Wiesen und Felder, Blumen und Wälder, sogar ganze Landschaften züchten.
Florian Guthknecht * 19.09.1969 in Fürstenfeldbruck (Deutschland)
Florian Guthknecht ist ein deutscher Tierfilmer, Regisseur und Journalist.
Leben Guthknecht studierte in Augsburg und Florenz Germanistik und Geschichte. Nach dem Ende seines Studiums arbeitet er als freier Journalist und dreht historische Dokumentationen. Dabei reiste er in entlegene Regionen, vor allem nach Asien und begann die Zerstörung der Natur zu dokumentieren. 1998 brachte Guthknecht die ersten Filmaufnahmen des Korallensterbens nach dem El Niño nach Deutschland.
2002 war er der erste nicht-italienische Journalist, der zusammen mit dem Biologen und Kameramann Christian Lott die Erlaubnis zu Filmaufnahmen im Naturschutzgebiet Montecristo erhielt. Nachdem bis 2003 vor allem historische Dokumentationen im Vordergrund seiner Arbeit standen, widmet sich Guthknecht seither vor allem der Unterwasserwelt. Im Jahr zuvor gründete Guthknecht die Firma Flowmotion-Filmproduktion, die sich auf Unterwasserfilme spezialisiert hat. 2006 reist er mit dem deutschen Kameramann Michael Boxrucker für den Bayerischen Rundfunk nach China, um als bislang einziges westliches Fernsehteam das Aussterben des Baiji, des weißen Flussdelfins, zu dokumentieren.
Florian Guthknecht unterrichtet an der Universität Augsburg und der FH Salzburg. Er ist als freier Journalist für die Süddeutsche Zeitung und die Abendzeitung tätig.
Auszeichnungen Seine erste 43-minütige Tierdokumentation „Quallen - schreckliche Schönheiten" für ARTE und das Bayerische Fernsehen gewann 2005 die Goldene Palme von Antibes/Frankreich, die größte Auszeichnung des internationalen Unterwasserfilms und wurde auch bei europäischen Natur-Filmfestivals ausgezeichnet.
Frank Lauber war 2003 Gastsaxophonist für die Musik- und Videoproduktion der Fernsehsendung „Space Night" mit dem Nils Wülker Quintett (u.a. mit Wolfgang Muthspiel, Jochen Rückert).
Dipl. Biol. Frank-Michael Lewecke * 02. Februar 1966 in Gütersloh (Deutschland)
Nach Kindheit und Jugend in Gütersloh studierte er an der Universität Bayreuth Biologie und wechselte nach Studienabschluss hauptberuflich in die Malerei und arbeitet seit 1995 als freischaffender Künstler in Nürnberg. Einer breiteren Öffentlichkeit wurde er durch die Verfilmung seiner Werke durch das Bayerische Fernsehen für das Nachtprogramm der Space Night bekannt. Die 45minütige Sendung "Space Art 2" wurde seit 1997 in Wiederholungen auf Bayern3 und BR-alpha gesendet.
2001 erschien die deutsche Neuauflage des Romanzyklus Der Wüstenplanet von Frank Herbert im Heyne-Verlag mit seinen Titelbildern. Es folgten zwei Nominierungen für den Kurd-Laßwitz-Preis als beste Grafik zur Science-Fiction für die Covermotive der Romane „Das Haus Harkonnen" (2002) und „Butlers Djihad" (2004). 2005 wird Lewecke für sein Gemälde „Africa Tower" mit dem Clarke-Bradbury-Preis ausgezeichnet, international ausgelobt durch die Europäische Raumfahrtagentur ESA, das schweizer Maison d'Ailleurs Museum für Science Fiction sowie der OURS Foundation.
Frank-Michael Lewecke lebt jetzt in Nürnberg.
Thematisch sind Leweckes Werke den Genres von Space Art, Science-Fiction und Fantasy zuzuordnen. Großflächige Leinwandgemälde ergänzen seit 2004 das malerische Repertoire des Künstlers. Seine Unterwasserwelten und asiatisch aquatischen Stillleben unter dem Projekt Justin Tao schlagen eine Brücke zu Zeitgenössischer Kunst. Lewecke ist Mitglied der International Association for Astronomical Artists (IAAA) und der ver.di Fachgruppe Bildende Kunst.
1985, Abitur am Ev. Stift. Gymnasium in Gütersloh
1987, Naturwissenschaftliches Hochschulstudium Universität Bayreuth
1993, Biologie-Diplom: Studienabschluß in Genetik, Mikrobiologie und ökolog.
Chemie/Toxikologie, Diplomarbeit
1994, DFG-Promotionsstipendium im Graduiertenkolleg Universität Erlangen-Nürnberg
Wissenschaftliche Publikationen
ab 1995, Frei- und hauptberufliche Tätigkeit als Künstler und Maler
1996, Mitgliedschaft in der IAAA, International Association for Astronomical Artists
1998, Eigenverlag von Kunstdrucken, Gründungsmitglied Initiative Webart e.V.
2000, Digitale Arbeiten - Grafik u. WebDesign
2001, Titelbilder: DUNE - der Wüstenplanet (Heyne Verlag)
2002, Titelbilder: DUNE - die frühen Chroniken 1-3 (Heyne Verlag)
2003, Mitarbeit, Gestaltung und online Redaktion Club ZOOM im Kulturzentrum Z-Bau
2004, Projekt Justin Tao, Titelbilder: DUNE - die Legenden 1-3 (Heyne Verlag)
2005, Clarke Bradbury Preis 2005 der ESA
2006, 2. Jurypreis zu SternStunden, Czas Gwiazd, EPO, Europ. Patent Office, Berlin
2008, Neuauflage digitaler Kunstdrucke, Webdesign
Ausstellungen u. Medienevents
1997 Verfilmung der Arbeiten für die BR3 SpaceNight:
Ausstrahlung von "SpaceArt 2/Frank Lewecke" auf BR3 und BRalpha seit September 97
Gabriel Le Mar ist ein deutscher Musikproduzent und Gestalter von abstrakten Bildkompositionen. Als VJ bedient er sich Techniken aus den Bereichen Computer und Video.
Gabriel Le Mar ist am Musikprojekt Aural Float (zusammen mit Pascal FEOS und Alex Azary) beteiligt. 1995 erschien das Album "Introspectives" auf dem Label Elektrolux.
Mit Alex Azary und Michael Kohlbecker verwandelt sich Gabriel in die Saafi Brothers. Neben seinen DJ-Aktivitäten, unter anderem auch in der Radiosendung Hr3 Clubnight, war er Mitglied in der Band Bamboo Industry. 1995 fertigte Le Mar einen Remix des Fanta 4 von "Sie ist weg" an.
In den letzten Jahren erschienen mehr als 20 Album-Releases auf Labels wie SpiritZone, BlueRoom/UK, multicolor oder Elektrolux. Mit seinen Projekten und solo remixte Gabriel Paul van Dyk, Xavier Naidoo, Juli, A-ha,Thomas D, Bob Marley, Sven Väth, Jam & Spoon, die Fantastischen 4 oder Anne Clark.
Seine Alben spannen einen weiten Bogen von funky Elektro bis hin zu Ambient Dub und electronic leftfield music. Während seiner Life-Performance wird die Musik mit computererzeugten Graphiken zu einer virtuellen Welt remixed.
Gabriele L. Berndt * 7. April 1954 in Lübeck (Deutschland)
Gabriele L. Berndt zählt zu den Space-Art-Künstlern der phantastischen Stilrichtung. Ihre Gemälde zeigen den Menschen im Spannungsfeld der Naturgesetze, bringen phantastische Botschaften aus der Welt des Unerforschten und Verborgenen in kontrastreicher Darstellung.
Doch Mikro- und Makrokosmos sind nicht das einzige Thema ihres Kunstschaffens. Sie forscht nach den dunklen Katakomben, nach dem ureigenen Wesen im inneren Kosmos eines Menschen. Häufig begegnet das Motiv des Führers auf einer Himmelsreise. Dabei sind ihre "Space-People" diejenigen, die den Menschen einweihen in mythische Welten, die irgendwo da draußen auf den Betrachter warten.
Abitur 1974 in Lübeck, seit 1976 in Kiel.
Künstlerische Laufbahn als Autodidakt, da die Vorstellungen des offiziellen Kunstbetriebes nicht den meinen entsprechen.
Zwischen 1975 und 1995 viele Austellungen in der BRD, u.a. viermal im Planetarium Stuttgart, zweimal Planetarium Bochum, Stadtbücherei Bonn. Seit 1995 kein Interesse mehr an Ausstellungen. Weiterhin zahlreiche Veröffentlichungen im In- und Ausland als Buchumschläge, Innenillustrationen, Poster, Postkarten, Puzzlespiele, etc. Vereinzelt Auftragsarbeiten.
Themenschwerpunkte: Cosmic Art, Phantastische Malerei, Realismus, Landschaften, Menschen und auch Tiere.
Georg Scheller ist Journalist und Buchautor und betreut seit 1994 beim Bayerischen Fernsehen Redaktionell die Sendung Space Night, die er zusammen mit Andreas Bönte ins Leben gerufen hat.
Interview mit Georg Scheller dem Redakteur der Space Night (05/2014)
Herr Scheller, was ist dieses Jahr besonders an der Space Night?
"Vorweg erst mal: Wir haben dieses Jahr 20-jähriges Jubiläum. Neben den Earth-Views, dies sind die Kombination von Aufnahmen der Erde mit Chill-Out-Musik, womit wir offenbar einen Nerv getroffen und eine Kultsendung geschaffen haben, haben wir immer auch versucht, dem Zuschauer die Faszination des Kultur -Themas Raumfahrt in der Space Night zu vermitteln."
Was macht den Start am 28. Mai so außergewöhnlich?
"Wir haben rund 25 ARIANE-Starts live in der Space Night übertragen. Viele Sendungen haben wir auch über die Raumfahrt-Missionen mit deutscher Beteiligung eingenommen: Jahrelang liefen Beiträge über die Spacelab-Missionen D1, die D2, wir haben alle deutsche Astronauten begleitet, die auf der MIR-Station waren. So wie es aussieht wird die ISS im Jahr 2020 aufgegeben. Ursprünglich war das Ende 2024/5 geplant, aber die neue Frostigkeit Amerikanern und Russen beendet das größte Raumfahrtabenteuer seit der Mondlandung nun offenbar etwas früher.
Welche Auswirkungen hat das?
Das bedeutet aus deutscher Sicht: auf lange Zeit wird Alexander Gerst der letzte Deutsche sein, der ins All fliegt. Auf lange Sicht wird Alexander Gerst der letzte Deutsche sein, der ins All fliegt. Da ist es doch klar, dass wir den Start von Alexander Gerst live übertragen, das sind wir den Raumfahrt-Fans schuldig."
"Die Faszination die das Weltall auf mich ausübt, die Schönheit seiner Objekte wie Sternennebel und Galaxien führte mich als Maler zur "Space Art". Der Weltraum als spannendes Thema ist für mich immer wieder Anlaß zu neuen "phantastronautischen" Reisen, auf die ich den Betrachter mitnehmen will." Gerd Otto
"Das Licht der Schöpfung, sowie das Licht des Unsichtbaren geben mir den eigentlichen Antrieb für meine Malerei. In meinen Malreisen zwischen Chiemgau und fernen Galaxien und den Bildern meines Glaubens steht für mich am Anfang allen Seins, es werde Licht." Gerd Otto
Kameramann aus Köln mit langjähriger Erfahrung im Fernsehbereich und einem in Dresden abgeschlossenem Studium im Fachgebiet Medieninformatik.
Gerd Reichert ist unter anderem für die Realisation und dem Schnitt der Sendereihe "Unser schöner Planet" zuständig gewesen. Desweiteren ist er für die Dokumentation "Ariane: Im Land wo der Pfeffer wächst" für den Schnitt verantwortlich und für die "Moon-walks" ist er als Editor zuständig gewesen.
Günter Siefarth * 02.06.1929 in Düsseldorf (Deutschland) † 01.07.2002 in Leverkusen (Deutschland)
Günter Siefarth war ein deutscher Journalist.
Er gründete 1961 zusammen mit Addi Furler und Ernst Huberty die ARD-Sportschau.
Lange Jahre leitete er beim WDR-Fernsehen die Wissenschaftsredaktion und war Leiter der Zentralen Programmplanung und Sendeleiter.
Dem Publikum ist er besonders als Berichterstatter der ersten bemannten Mondlandung im Juli 1969 bekannt, als er 28 Stunden lang live aus dem „WDR-Apollo-Studio" berichtete.
Außerdem erstellte er Berichte für wissenschaftliche Magazine und moderierte Wahlsondersendungen.
Vollständiger Name: Hamidollah Omaryar
Wohnort: seit 1989 Deutschland (Bensheim)
Er studierte an der deutschen Oberrealschule in Kabul genannt Lycee Amani. Danach trat er in den Studiengang Bauingenieurwesen. In der Schule, ziehen technische Zeichnung und Darstellende Geometrie seine Aufmerksamkeit am meisten und hat eine Basis für seine Kunst. Seine Verwendung von perspektivischen Zeichnung zieht den Betrachter direkt in die Malerei und macht ihn zu einem Teil von ihnen geworden. Der Künstler schafft seine Bilder ausschließlich auf traditionelle Weise mit Öl, Pinsel und Leinwand. Um zu betonen, die dreidimensionale Wirkung, greift er auf großformatigen Leinwand. Seine größte Gemälde umfasst 10 Quadratmeter.
Seine Arbeit könnte surrealistisch, aber man kann auch sehen, seinen ganz eigenen innovativen Stil. Hamid Gemälden vor allem spiegeln das Universum: Sterne, Planeten Zeit und Existenz als Ganzes. Sie decken auch Architektur, Kultur, ihrer vergänglichen Aspekt und Visionen. Der Künstler selbst spricht von "Space Art".
alle seine Bilder zeigen geometrische Elemente, insbesondere sphärische Formen. Die Kugelform ist wesentlich für seine Kunst. "Scharfkantige Steine in einem Fluss sind schließlich in runde geglättet. Die weicheren Formen stehen für die Transformation und Reife. Deshalb ist die kugelige Form ein Zeichen für die Reife ist, ist es die perfekte geometrische Form. Durch nichts zu ersetzen ist. (Hamid, 2003)
Die meisten seiner Gemälde bestehen aus geometrischen Formen und ausdrucksstarke kräftige Farben. Die Farben stimmen nicht mit den Formen konkurrieren, sondern erhöhen die Wirkung. Um die Frage nach seinem Lieblings-Farben, antwortet der Künstler: "Die Farben werden interessante, nachdem sie ihren perfekten Platz in er Malerei gefunden haben. Nehmen wir an, meine Lieblingsfarben sind X und Y, aber sie sind nicht da, wo ich sie zu sein-die Wirkung überhaupt nicht angenehm sein wollen.
Die Zerstörung kann in vielen Kunstwerken, vor allem zerstörten Städten gefunden werden. Auf die Frage, ob seine Gemälde des Künstlers Emotionen offenbart oder ob die zerstörerische Kraft in Hamid existiert, sagt er: "Ich glaube an das Gute und das Schöne. Ich denke auch, dass der Frieden gewinnen wird. Aber wir sollten nie vergessen, dass das Böse existiert und so auch seine zerstörerische Kraft. Das Böse war, ist und wird ein Teil der Menschheit sein. Ich male zerstört Zivilisationen, um sich daran zu erinnern, und lassen Sie andere sehen, was militärische Konflikte tun können. Wir wissen, dass am Ende wird es einen Haufen von Schutt und keine Gewinner geben. Meine Botschaft ist: Sie können eine friedliche und ruhige Atmosphäre, das ist einfach zu zerstören, sondern um eine friedliche Einheit zu schaffen und zu erhalten, ist Kunst ".
Was ist die Stellung des Künstlers in der Gesellschaft? "Reichtum ist nicht alles Gold und Geld, es ist Kultur. . Eine Gesellschaft ist reich, wenn es Raum für Kunst und Kultur "Wenn über Politik gefragt, Hamid heißt es:" alle können Konflikte und Meinungsverschiedenheiten durch politischen Dialog gelöst nur, militärische Macht ist keine Hilfe. "
Hamid ist ein einsamer Art von Person. Er mag es nicht viel zu sozialisieren. Seine Bilder sind meist in der Nacht geschaffen. Er ist einer der größten Künstler der Space Art, ist aber nicht sehr daran interessiert, den Verkauf seiner Kunstwerke. Sein größtes Ziel ist es, alle seine Bilder, um die Menschen in Afghanistan zu bieten und ein Museum in seinem Landkreis zu errichten. Ein Artikel in einer deutschen Zeitung schrieb über Hamid Kunst: "Es ist Glut unter der Asche."
Hans Wilhelm Schlegel * 03.08.1951 in Überlingen (Deutschland)
Hans Wilhelm Schlegel ist ein deutscher Astronaut.
Aufgewachsen ist Schlegel im damals selbständigen Bensberg (heute Bergisch Gladbach)(Nordrhein-Westfalen). 1957 wurde er eingeschult und besuchte zunächst die Evangelische Volksschule im Stadtteil Refrath, bevor er auf das Albertus-Magnus-Gymnasium Bensberg wechselte. Ab 1965 ging er auf das Hansa-Gymnasium in Köln. In dieser Zeit besuchte er ein Jahr lang als AFS-Austauschschüler die USA, wo er 1969 in Iowa die Lewis Central High School in Council Bluffs (liegt 15 Kilometer östlich von Omaha) abschloss. Ein Jahr später legte er das Abitur in Köln ab.
Schlegel trat anschließend seinen Wehrdienst in der Bundeswehr an. Er hatte sich freiwillig zum Heer gemeldet und leistete seinen Dienst bei den Fallschirmjägern ab. Er wurde schließlich zum Kompaniecheflehrgang kommandiert und verließ 1972 die Truppe als Leutnant der Reserve. 1980 wurde er nach einigen Wehrübungen zum Oberleutnant der Reserve ernannt.
Schlegel schrieb sich 1972 an der RWTH Aachen ein und studierte Physik. Nach seinem Diplom, das er 1979 erhielt, blieb er an der Hochschule. Er arbeitete als wissenschaftlicher Angestellter am 1. Physikalischen Institut im Bereich Festkörperphysik.
Nach sieben Jahren wechselte Schlegel in die freie Wirtschaft, ging nach Baden-Württemberg zurück und fing im September 1986 als Verfahrenstechniker am Institut Dr. Foerster GmbH & Co. KG in dessen Stammhaus in Reutlingen an. In der 1948 gegründeten Firma, die auf dem Gebiet der Qualitätssicherung der Metallindustrie arbeitet, war er in der Forschungs- und Entwicklungsabteilung tätig.
Spacelab D-2 Im August 1986 hatte die damalige Deutsche Forschungs- und Versuchsanstalt für Luft- und Raumfahrt (DFVLR) – Vorgängerin des heutigen Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt – im Auftrag des Bundesforschungsministeriums in allen großen Tageszeitungen nach Wissenschaftsastronauten für den zweiten deutschen Spacelab-Flug (D-2) gesucht. Gefordert wurde ein abgeschlossenes Hochschulstudium in Physik, Chemie, Biologie, Medizin oder Ingenieurwissenschaften sowie eine mehrjährige Forschungstätigkeit. Darüber hinaus war ein Doktorgrad in den genannten Bereichen von Vorteil. Ein guter psychischer und physischer Allgemeinzustand sowie ausgezeichnete Englischkenntnisse verbunden mit einer Altershöchstgrenze von 35 Jahren wurden vorausgesetzt.
Auf den Aufruf meldeten sich 1799 nationale Interessenten, von denen aber nur 40 Prozent die geforderten Kriterien erfüllten. 312 Bewerber kamen in die engere Wahl. Nach der ersten medizinischen Befragung nach erblichen und allergischen Erkrankungen oder Fehlsichtigkeit mussten weitere 76 aufgeben. Die verbliebenen 236 Bewerber wurden den unterschiedlichsten Wissens- und psychologischen Prüfungen unterzogen. Lediglich 9,7 Prozent (23) nahmen diese Hürde. Die anschließenden Gesundheitstests (Gleichgewicht, Kreislauf) ließen weitere zehn Kandidaten scheitern. Am Ende hatten sich 13 Personen (neun Männer und vier Frauen) durchgesetzt. Eine Jury, der auch die drei Altastronauten Merbold, Furrer und Messerschmid angehörten, siebte schließlich die fünf endgültigen Anwärter aus.
Der damalige Forschungsminister Riesenhuber stellte die fünf Finalisten im August 1987 (es war Schlegels 36. Geburtstag) der Öffentlichkeit vor. Neben Schlegel verstärkten die Lehrerin und Meteorologin Renate Brümmer, die Physiker Gerhard Thiele und Ulrich Walter sowie die Ärztin Heike Walpot von nun an das deutsche Astronautenkorps.
Die fünf Raumfluganwärter begannen im März 1988 am Sitz der DFVLR in Köln mit dem eigentlichen Astronautentraining (erste „Schnupperkurse“ gab es bereits vorher – so unternahm die Gruppe Ende 1987 in den USA ihre ersten Parabelflüge). 1990 kamen mit Ausnahme von Walpot alle als Nutzlastspezialisten für den zweiten deutschen Spacelab-Flug (D-2) in die engere Wahl. Seitdem trainierten die vier Deutschen abwechselnd in Köln sowie in Huntsville am Marshall-Raumflugzentrum und dem Johnson Space Center (JSC) in Houston. Ein Jahr vor dem Flug fiel die endgültige Wahl auf Schlegel und Walter.
Die zwei deutschen Physiker starteten zusammen mit fünf US-amerikanischen Astronauten Ende April 1993 an Bord des Space Shuttles Columbia in eine Erdumlaufbahn. Rund 90 Experimente betreuten Walter und Schlegel während des zehntägigen Fluges, wobei die meisten aus den Sparten Biologie und Materialwissenschaften stammten. Dabei arbeiteten sie im europäischen Raumlabor Spacelab, das zum siebenten Mal im Frachtraum einer US-Raumfähre flog.
Kosmonaut Schlegel / ESA-Astronaut Im Jahr 1995 unterzeichneten Deutschland und Russland ein Abkommen über den Mitflug eines deutschen Raumfahrers zur Raumstation Mir. Schlegel und sein Kollege Reinhold Ewald bereiteten sich ab Herbst 1995 im „Sternenstädtchen“ bei Moskau auf die Mission vor. Später wurde Ewald in die Flugbesatzung des Unternehmens MIR '97 berufen und startete an Bord von Sojus TM-25 im Februar 1997, während Schlegel als Ersatzmann den Flug vom Boden aus betreute.
Im Anschluss an MIR '97 blieb Schlegel in Russland, trainierte mit Kosmonauten in den Simulatoren und erhielt im Januar 1998 von der russischen Raumfahrtbehörde das Zertifikat als „Zweiter Bordingenieur“ für die Mir-Station. Im gleichen Jahr wurde das deutsche Astronautenkorps des DLR in das europäische Astronautenkorps integriert, und Schlegel gehört seither wie die anderen deutschen Raumfahrer zur Europäischen Weltraumorganisation (ESA).
Bei der NASA Die ESA schickte Schlegel umgehend in die USA. Gemeinsam mit dem Franzosen Eyharts sowie den beiden Italienern Nespoli und Vittori nahm er ab August 1998 im JSC an der Ausbildung zum Missionsspezialisten teil. Die ESA-Delegation trainierte mit der 17. Astronautengruppe der NASA und erhielt nach zwei Jahren ihr Examen.
Anschließend blieb Schlegel in den USA und arbeitete weiter im Astronautenbüro des JSC. Zunächst war er in der Abteilung für die Internationale Raumstation (ISS) tätig. Ab 2002 war er mit anderen Astronauten als CapCom für den ISS-Funkverkehr zuständig, zum Teil auch in leitender Funktion.
Ab Sommer 2006 trainierte Schlegel für die Shuttle-Mission STS-122, die das europäische Raumlabor Columbus zur ISS transportierte. Nachdem der Starttermin wegen technischer Probleme mit dem Treibstofftank des Shuttles mehrfach verschoben worden war, wurde die Mission im Februar 2008 durchgeführt. Schlegel war der letzte deutsche Teilnehmer an einer Space-Shuttle-Mission.
Hans Schlegel ist in zweiter Ehe mit Heike Walpot verheiratet, die von 1987 bis 1992 ebenfalls zum Astronautenkorps des DLR gehörte, und hat sieben Kinder, vier davon aus seiner ersten Ehe.
Harald Lesch * 28. Juli 1960 in Gießen (Deutschland)
Harald Lesch ist ein deutscher Physiker, Astronom, Naturphilosoph, Autor, Wissenschaftsjournalist, Fernsehmoderator und Professor für Physik an der Ludwig-Maximilians-Universität München sowie für Naturphilosophie an der Hochschule für Philosophie München.
Leben Lesch wuchs als Gastwirtssohn in einem kleinen Ort in Hessen auf. Nach seinem Abitur 1978 an der Theo-Koch-Schule Grünberg in Grünberg (Hessen) studierte Lesch Physik und als Nebenfach Philosophie zunächst an der Justus-Liebig-Universität Gießen, dann an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, wo er sein Diplomstudium 1984 abschloss („Solar Wind Interaction with the Interstellar Medium" = „Sonnenwind-Wechselwirkung mit dem interstellaren Medium") und 1987 am Max-Planck-Institut für Radioastronomie zum Thema „Nonlinear Plasma Processes in Active Galactic Nuclei" (= „Nichtlineare Plasmaprozesse in aktiven galaktischen Kernen") promovierte (Dr. rer. nat.). In den Jahren 1988 bis 1991 war er Forschungsassistent an der Landessternwarte Heidelberg-Königstuhl. Er war von 1991 bis 1995 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Max-Planck-Institut für Radioastronomie in Bonn. 1992 war er Gastprofessor an der University of Toronto. 1994 habilitierte er sich an der Universität Bonn (Habilitationsschrift: „Galactic Dynamics and Magnetic Fields" = „Galaktische Dynamik und Magnetfelder").
Harald Lesch ist verheiratet und hat einen Sohn.
Wirken Seit 1995 ist Lesch Professor für Theoretische Astrophysik am Institut für Astronomie und Astrophysik an/bei der Universitätssternwarte der Ludwig-Maximilians-Universität München. Er unterrichtet zudem Naturphilosophie an der Hochschule für Philosophie München. Seine Hauptforschungsgebiete sind kosmische Plasmaphysik, Schwarze Löcher und Neutronensterne. Er ist Fachgutachter für Astrophysik der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und Mitglied der Astronomischen Gesellschaft. Außerdem ist er Sachbuch-Autor.
Bekannt geworden ist Lesch vor allem durch seine Fernsehauftritte, hauptsächlich als Moderator der von 1998 bis 2007 gelaufenen Sendereihe alpha-Centauri. Daraus entspann sich eine weitergehende Medienpräsenz sowohl im Fernsehen als auch im Radio. Typisch für seinen Moderationsstil in beiden Medien ist, dass er entweder allein einen Vortrag hält (meist in einem 15-minütigen Rahmen) oder mit einem einzelnen Gesprächspartner ein Zwiegespräch führt. Auf diese Art versucht Harald Lesch, dem Publikum komplexe wissenschaftliche oder philosophische Sachverhalte nahezubringen.
2005 wurde ihm für seine Fernsehauftritte und Publikationen der Communicator-Preis der DFG und des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft verliehen.
Fernsehauftritte Den Anfang seiner Medienkarriere machte Lesch beim Sender BR-alpha, zunächst mit alpha-Centauri, worin er Themen aus dem Bereich der Astrophysik behandelt. Später kamen verschiedene andere Produktionen desselben Senders hinzu: In Lesch & Co. und Denker des Abendlandes unterhält er sich mit dem Philosophie-Professor und Freund Wilhelm Vossenkuhl über philosophische Themen. Alpha bis Omega behandelt im Gespräch zwischen Lesch und dem katholischen Theologen Thomas Schwartz den Gegensatz und die Vereinbarkeit von Religion und Naturwissenschaften.
Daneben hat er viele kürzere Sendereihen im Fernsehen moderiert:
Anlässlich des Einsteinjahrs 2005 strahlte BR-alpha die achtteilige Reihe Die Physik Albert Einsteins aus, worin in jeder Folge eine einzelne wissenschaftliche Erkenntnis von Albert Einstein von Lesch vorgestellt und in ihrer Bedeutung dargelegt wurde;
ab August 2007 wurde von BR-alpha wöchentlich die 16-teilige Sendung Die 4 Elemente ausgestrahlt, die sich mit der Beschaffenheit der Welt auseinandersetzt und neben dem naturwissenschaftlichen auch den kulturhistorischen Aspekt behandelt;
des Weiteren startete BR-alpha eine Serie LeschZug, in der Lesch mit der Münchener U-Bahn fahren und dabei seine Meinung zu jeweils einem aktuellen Thema kundtun sollte. In der einzigen produzierten Folge sprach er über die Herausforderung des Klimawandels;
für den Pay-TV-Spartenkanal SciFi differenzierte er in der Vortragsserie Star Trek - Science vs. Fiction wissenschaftlich fundierte und fiktive Bestandteile von Star Trek;
von April bis Ende 2007 moderierte Lesch für SciFi wöchentlich die 5-minütige Sendung sci_xpert - Leschs Universum, die sich mit Zuschauerfragen befasste, die sich vor allem um die Realisierbarkeit von Science-Fiction-Konzepten drehten (etwa: Wie realistisch sind die großen Raumschiffe aus Independence Day?), aber auch rein wissenschaftliche Themen betrafen (z. B.: Was ist Gravitation?), die in der Tradition von alpha-Centauri behandelt wurden. Insgesamt entstanden 35 Folgen.
Seit September 2008 ist er Moderator des ZDF-Wissenschaftsmagazins Abenteuer Forschung. Er folgt damit Joachim Bublath, der diese Sendung viele Jahre moderierte.
Zum Start des Internationalen Jahres der Astronomie 2009 moderierte er im ZDF die zweieinhalbstündige Sondersendung „Wie das Licht in die Welt kam: die Lange Nacht mit Harald Lesch", in der er, zwischen dokumentarischen Einspielfilmen, Gespräche mit dem Kabarettisten Christoph Süß, dem Physiker Professor Günther Hasinger und dem Theologen Professor Thomas Schwartz führte.
Seit 2010 moderiert Lesch zudem auf ZDFneo die viertelstündige Sendung Leschs Kosmos.
Trivia
Lesch ist ein passionierter Tabakspfeifenraucher, Jazzliebhaber und begeisterter Kinderuni-Professor.
Der Asteroid (35357) 1997 SX9 trägt den offiziellen Namen Haraldlesch.
Heinz Haber * 15. Mai 1913 in Mannheim (Deutschland) † 13. Februar 1990 in Hamburg (Deutschland)
Heinz Haber war ein deutscher Physiker, Raumfahrtmediziner, Schriftsteller und Fernsehmoderator.
Leben
Haber studierte seit 1932 in Leipzig, Heidelberg und Berlin, wo er 1939 in Physik promovierte. Zu Beginn des Zweiten Weltkrieges diente er in der Luftwaffe, kehrte aber 1942 nach einer Verwundung an das Kaiser-Wilhelm-Institut für Physik zurück. 1944 habilitierte er sich an der Friedrich-Wilhelms-Universität mit einer Arbeit über das Torusgitter. Nach 1945 lehrte er als Dozent in Heidelberg. 1946 siedelte er in die USA über und arbeitete bis 1952 an der Luftwaffenschule für Luftfahrtmedizin auf der Randolph Air Force Base, Texas. Unter der Leitung von Hubertus Strughold wurde hier 1948 die Flug- und Raumfahrtmedizin begründet, unter Beteiligung weiterer deutscher Wissenschaftler, darunter auch die Brüder Fritz und Heinz Haber. Sie arbeiteten als Berater der Fa. Litton Industries, die im Auftrag der US-Luftwaffe eine Unterdruckkammer zur Simulation von Weltraumbedingungen und den ersten Weltraumanzug entwickelte. Die theoretischen Grundlagen für den Parabelflug zur Erzeugung von Schwerelosigkeit stammen ebenfalls aus ihrer Feder.
1950 wurde Heinz Haber Assistenzprofessor an der Air University, wechselte zwei Jahre später als assoziierter Physiker zur University of California, Los Angeles (UCLA) an das Institute of Transportation and Traffic Engineering und 1956 als „Chief Science Consultant" zu Walt Disney. Haber moderierte den Fernseh-Dokumentarfilm Our friend the atom (Unser Freund, das Atom), der 1956 auf Wunsch der US-Regierung von Disney produziert und in der Fernsehreihe Disneyland ausgestrahlt wurde, um das Image der Atomenergie zu verbessern. Er schrieb auch das gleichnamige Buch zum Film, das mit Disney-Bildern illustriert wurde. Habers anschauliche Darstellung des Verlaufs einer nuklearen Kettenreaktion mit Hilfe von Mausefallen und Tischtennisbällen wurde zu einem häufig nachgeahmten „Klassiker".
Auf einer Geschäftsreise nach Deutschland lernte er Ende der 1950er Jahre seine zweite Ehefrau Irmgard Koch kennen. Kurz danach kehrte er nach Europa zurück. In den 1960er und 1970er Jahren war Haber für das deutsche Fernsehen tätig und produzierte verschiedene populärwissenschaftliche Fernsehreihen, darunter Professor Haber experimentiert, Das Mathematische Kabinett, Unser blauer Planet, Stirbt unser blauer Planet, Professor Haber berichtet, Was sucht der Mensch im Weltall (13 Folgen, 1968) und WAS IST WAS mit Professor Haber. Neben seiner Tätigkeit als „Fernseh-Professor" veröffentlichte Haber über 30 Bücher, davon etliche Bestseller. Er war Mitbegründer und Herausgeber der Zeitschrift Bild der Wissenschaft und Herausgeber der Wissenschaftszeitschrift X-Magazin. Zudem hatte er mit Eine Frage, Herr Professor eine regelmäßige Kolumne in der Fernsehzeitschrift Hörzu, in der er in angemessener Kürze eine spezielle wissenschaftliche Frage behandelte.
Aus Heinz Habers erster Ehe gingen zwei Kinder hervor, aus der zweiten Ehe ein drittes Kind. Seine Grabstätte befindet sich auf dem Friedhof Blankenese (Hamburg). Sein Archiv vermachte er dem Stadtarchiv Mannheim.
Auszeichnungen und Ehrungen
1965 Adolf-Grimme-Preis
1965 Goldene Kamera
1967 Adolf-Grimme-Preis
1972 Bloomaulorden
In Mannheim-Lindenhof wurde unweit des Hauptbahnhofes eine Straße nach Heinz Haber benannt.
Fernsehsendungen
Haber hatte eine 13-teilige Sendereihe mit dem Titel Was sucht der Mensch im Weltraum? moderiert. Sie wurde erstmals im Jahre 1968 im ARD-Abendprogramm ausgestrahlt und vermittelte einem breiten Publikum auf einfache Art und Weise die Grundlagen der Weltraumwissenschaften. In den letzten Folgen der Reihe wurde die Frage nach dem Sinn und Nutzen der Weltraumfahrt aufgegriffen. Die letzte Folge gab schließlich einen Ausblick auf die Zukunft der Weltraumforschung.
Die Sendung zeichnete sich besonders durch eine didaktische Herangehensweise an das Thema aus. Komplexe Sachverhalte wurden anhand von Modellversuchen und Trickaufnahmen anschaulich erklärt. Filmaufnahmen von Habers Besuchen in den Raumfahrtzentren und Forschungseinrichtungen der NASA ergänzten die Sendereihe.
Folgende Themen wurden behandelt:
Die alte und die neue Astronomie
Topografie des Raumflugs
Die Natur führt Regie
Vehikel der Weltraumfahrt
Planet Erde
Im Strahlungsfeld der Sonne
Kosmos und Sterne
Unsere Nachbarn im all
Die Erforschung des Mondes
Medizinische Probleme
Menschen ohne Gewicht
Aufwand und Nutzen
Künstliches Wetter und Klima
Die Sendereihe wird seit einigen Jahren regelmäßig im Rahmen der Sendung Space Night im BR-Fernsehen und BR alpha wiederholt.
Jens Brzoska * 03. Januar 1977 in Wuppertal (Deutschland)
"Jens Brzoska is born on the 3rd of January 1977 in Wuppertal (Germany), the City of the suspension railway.
He started to make music at the age of 7. Age 13 he got himself an Amiga and started to make electronic music.
After graduating he decided to dedicate himself more professionally to music so he got himself 2 synths and a PC. Ever since he has been trying hard to get his music released on a label but until the year 2007 he had no success with that whatsoever. So he finally dared to send his music to Bonzai Music even though he did not really believe in a positive outcome from it. He had been a fan of Bonzai Music and before that from the orgininal Bonzai Records label.
The surprise was big as he got a positive answer and shortly after that his first release came out: "Prayer 4 Freedom"
Since then this fabulous musician keeps entertaining everybody with his innovative and high quality productions and promises to keep it that way in the future."
Johannes Herbert Bruck (Johnny Bruck) * 22. März 1921 in Halle an der Saale (Deutschland) † 06. Oktober 1995 in ??? (???)
Johnny Bruck war ein deutscher Zeichner. Seine Bilder unterzeichnete Bruck unter anderem mit Willis, J. Plasterer, Jo Shot und Johnny Crash.
Leben
Johnny Bruck wuchs in Halle an der Saale auf. Zwischen 1936 und 1938 erlernte er den Beruf des Photolithographen. 1938 meldete er sich bei der Kriegsmarine und lernte, nachdem sein Schiff versenkt wurde, im Lazarett den Zeichner Hans Liska kennen. Aufgrund des Überziehens seines Heimaturlaubs um zehn Stunden wurde er als Deserteur zum Tode verurteilt, welches aufgrund des kurz darauf folgenden Endes des Zweiten Weltkriegs nicht vollstreckt wurde. Felix Graf Luckner erwirkte seine vorzeitige Entlassung aus britischer Gefangenschaft. Anschließend lebte er in Hamburg, wo er seine erste Frau heiratete. Sie zogen im Herbst 1945 nach Goslar/Harz, wo ihre zwei Kinder, Gerd (1947) und Verena (1949) geboren wurden. Anschließend zeichnete Bruck verschiedene Cover für Heftserien und arbeitete als Journalist für die Hannoversche Presse, die Braunschweigsche und die Goslarsche Zeitung. Seine Bilder zeichnete er zunächst für den Uta-Verlag und dann für den Pabel-Verlag. Bei Pabel zeichnete er unter anderem für die Utopia-Serie. Schließlich wurde er Mitarbeiter des Arthur Moewig-Verlags. Bei Moewig malte er das Titelbild des ersten Bands der Science-Fiction-Serie Terra. 1959 zog er nach München, dem Sitz des Verlags. 1961 zeichnete er das erste Titelbild der gerade entstandenen Perry Rhodan-Serie. Bis zu seinem Tod zeichnete er 1797 Titelbilder der Perry Rhodan-Serie, 218 Titelbilder für die Taschenbücher der Serie sowie diverse Titelbilder und Innenillustrationen für andere im Perry-Rhodan-Universum angesiedelte Produkte (unter anderem Atlan-Serie).
Schon früh erlangten Brucks zeitgeistgeprägte retrofuturistische Darstellungen Kultstatus. Bruck veränderte kontinuierlich seinen Stil bis hin zum Fotorealismus. Seine kollagenartige Darstellungen enthalten häufig Zitate, wobei er sich gelegentlich bei Surrealisten bediente.
Er starb am 6. Oktober 1995 an den Folgen eines Motorradunfalls, als er mit seinem Motorroller in Herrsching am Ammersee ohne Helm verunglückte.
Jürgen Heidinger * 02.04.1967 in Erlangen (Deutschland)
Seit 1985 ist er der Mann für die Physik der Band "A MILLON LIGHTS" die unter anderem für die Musikalische Unterhaltung der Space Art 2 (Frank Lewecke) sowie Space Art 8 (Gerd Otto) und der dreiteiligen Sendereihe Theologie und Science Fiction beauftragt wurde.
Karlheinz Geißler * 20.10.1944 in Deuerling (Deutschland)
Karlheinz Geißler ist emeritierter Professor für Wirtschaftspädagogik an der Universität der Bundeswehr in München und Zeitforscher.
Geißler absolvierte in München ein Studium der Philosophie, der Ökonomie und der Pädagogik. Nachdem er kurze Zeit als Lehrer an berufsbildenden Schulen tätig war, folgten Forschungs- und Lehrtätigkeiten an den Universitäten in Karlsruhe, Augsburg und München. In München war er von 1975 bis zu seiner Emeritierung 2006 an der Universität der Bundeswehr tätig. Geißler erhielt Gastprofessuren an Universitäten im In- und Ausland.
Geißler ist Mitgründer und Leiter des Projekts „Ökologie der Zeit" der Evangelischen Akademie Tutzing und Mitgründer der „Deutschen Gesellschaft für Zeitpolitik". Er leitet das Institut für Zeitberatung „timesandmore". Derzeit ist er vornehmlich als Autor, Vortragender und Zeitberater tätig. Er lebt seit 25 Jahren ohne Uhr.
Klaus Schulze * 04. August 1947 in Berlin (Deutschland)
Klaus Schulze ist ein deutscher Komponist, Musiker und Produzent. Er gilt als einer der bedeutendsten Vertreter der elektronischen Musik.
Musikalische Anfänge
Klaus Schulze war zunächst Schlagzeuger der Berliner Formation Psy Free mit Alex Conti. Bekannt wurde er als Schlagzeuger bei Tangerine Dream um Edgar Froese und wirkte an deren erstem Album Electronic Meditation mit. Inspiriert wurde Klaus Schulze unter anderem durch die Minimalisten Terry Riley und Steve Reich sowie den amerikanischen Komponisten Morton Subotnick und durch klassisch-romantische Musik (unter anderem Richard Wagner). Er gründete zusammen mit Manuel Göttsching und Hartmut Enke die Band Ash Ra Tempel. Auch von dieser trennte er sich jedoch, da es kaum möglich war, mit dem damaligen elektronischen Equipment live aufzutreten. Er widmete sich von nun an der Komposition atmosphärischer Klangteppiche wie Timewind, Moondawn oder Mirage - Eine elektronische Winterlandschaft, mit denen er - zusammen mit Tangerine Dream - zu einem der einflussreichsten Wegbereiter der Berliner Schule wurde. Diese Machart zeichnet sich - durchaus widersprüchlich - einerseits durch für heutige Maßstäbe (nach den Gewohnheiten der populären Musik) ungewöhnlich lange, von der kompositionstechnischen Seite aus eher simpel repetitiv „hypnotisch" angelegte, und andererseits durch schroffe, geräuschhafte, oder die Tonalität übersteigende Passagen aus. Besonders letztere gehen in ihrem künstlerischen Anspruch deutlich über populäre Musik hinaus in Richtung Kunstmusik und haben Schulze Anerkennung über die Grenzen der Szene hinaus eingebracht. Der lange anhaltende Markterfolg der Musik wäre somit überraschend, wenn nicht durch Technikbegeisterung, Soundeffekte oder durchgehenden Beat eine Kompensation für den Normalhörer erfolgen würde. Zu Anfang spielten die Musiker in Museen und bei Kunst-Events. 1971 entschied sich der Elektronikpionier, in Zukunft nicht mehr in Gruppen zu spielen und eigene Wege einzuschlagen. „Ich war von den Diskussionen in den Gruppen, die oft länger andauerten als die Zeit, in der wir Musik machten, genervt", so Schulze in einem Interview von 2004. Trotzdem arbeitet Schulze mit anderen Musikern zusammen, so etwa mit dem Cellisten Wolfgang Tiepold (Trancefer), oder einer Streichergruppe („X"). Mit Harald Grosskopf am Schlagzeug schuf er mehrere Alben, darunter Body Love Vol. 2.
Erste Schritte als Solist
1973 gab Schulze sein erstes Solo-Konzert. Für seine LP Timewind erhielt er 1975 den französischen „Grand Prix International". Eine ausgedehnte Tour führte ihn im selben Jahr durch Deutschland und Italien. Es folgten 1976 Konzerte mit der international besetzten Gruppe „Go" in Paris und London. 1977 komponierte er die Filmmusik zum Pornofilm Body Love von Regisseur Lasse Braun. Die gleichnamige Soundtrack-LP erreichte den 2. Platz in den Import-Charts des US-Magazin Billboard.
Etablierter Musiker und Plattenproduzent
1978 gründete Schulze das Plattenlabel Innovative Communication und produzierte neben der Band Ideal u.a. auch Robert Schroeder, DIN A Testbild, Lorry und Baffo Banfi. 1979 baute er ein zweites Studio und ein Video-Studio auf für Innovative Communication. Dann folgte eine zweimonatige Tour durch Europa mit dem Sänger Arthur Brown. 1980 gab Klaus das Eröffnungskonzert der ars electronica mit der Linzer Stahlsinfonie, die überwiegend negatives Presseecho fand. Hierbei baute er seine Musik auf live aus dem Linzer Stahlwerk der VOEST-ALPINE AG eingespielten Werksgeräuschen auf. Die LP Dig It, das erste vollständig digital produzierte Album überhaupt, erscheint im gleichen Jahr. Dig It wurde von der Fachzeitschrift „stereoplay" 1981 als „bestes Klaus Schulze-Album überhaupt" sowie als Referenzaufnahme für moderne Synthesizer-Produktionen als „LP des Monats" gewertet. Schulze war damals der erste Besitzer des zu dieser Zeit revolutionären „GDS/GDS-Synergy"-Computersystems von „CRUMAR General Development System (GDS) und Digital Keyboard Inc.", mit dem man verschiedene Tonspuren erstmals parallel aufnehmen konnte. „Die Zeit der analogen Rollstuhl-Elektronik ist endgültig vorbei", so das Fachmagazin.
1983 wurde das Plattenlabel Innovative Communication verkauft und im darauffolgenden Jahr das Plattenlabel INTEAM gegründet, auf dem noch 1984 Manuel Göttschings Album E2-E4 in einer limitierten Pressung erschien. Im gleichen Jahr schrieb Schulze den Soundtrack für den Film Angst.
Früher Einsatz von Computern
Ab 1986 setzte Schulze verstärkt auf den Einsatz von Midi und Sampling. Ebenfalls 1986 erstellte Schulze einen Remix für Frankie goes to Hollywood: Watching the Wildlife „Beobachtungen im Wilden Leben (Die Letzten Tage der Menschheit Mix)". Auf der 12" wurde Schulze als Remixer dieses Projekts genannt. Später stellte sich heraus, dass er möglicherweise doch nicht für diesen Mix verantwortlich war. Klarheit darüber gibt es leider bisher nicht.
1988 folgte eine Co-Produktion mit der Pop-Gruppe Alphaville. In Dresden gab Schulze 1989 ein Konzert vor 6800 Zuhörern, 1991 ein Konzert vor dem Kölner Dom und ein Konzert in der Londoner Royal Festival Hall. Außerdem produzierte er in diesem Jahr seine letzte Vinyl-LP.
Schulze gab 1994 Solo-Konzerte in Lille, Paris und Rom (mit Standing Ovations in Paris, bevor Schulze auch nur eine Note gespielt hatte). 1995 erfolgten Produktionen und Aufnahmen mit der Pop-Gruppe SNAP!.
1996 gab Schulze ein Konzert in Derby, England; 1999 gab er Konzerte auf einem Jazz-Festival in Hamburg (gemeinsam mit Pete Namlook) und auf einem Techno- & Ambient-Festival in Köln.
Im Jahre 2000 komponierte Klaus Schulze die Musik für die Millennium-Feier in Peking, Volksrepublik China.
2001 entstand in Osnabrück im Rahmen eines viel gelobten Live-Konzertes die Aufnahme Live at KlangArt, Teil 1 und 2.
Im November 2003 gab Schulze in Polen ein Konzert gemeinsam mit dem Licht-Künstler Gert Hof.
Schulze erhielt im Jahre 2004 die Rechte früherer Alben von den damaligen Labels zurück und veröffentlicht nun über einen Zeitraum von mehreren Jahren insgesamt 100 Alben als Deluxe-Editionen auf dem deutschen Label SPV neu. Unter anderem erschien auch Dig It im aufwändigen Remastering-Gewand neu, enthalten ist auch eine DVD mit Aufnahmen der legendären Linzer Stahlsinfonie von 1980 sowie ein zusätzliches, bislang unveröffentlichtes Stück von Klaus Schulze. Im Rahmen der Deluxe-Edition erscheinen ebenfalls einzelne CDs aus den Boxen der Contemporary Works-Serie. Im Oktober 2005 erschien, ebenfalls auf dem SPV-Label, das neue Studioalbum Moonlake, das positiven Anklang unter Musikjournalisten fand.
Der Zeitzeuge Klaus Schulze
m Jahre 2006 war Schulze mehrmals in Filmausschnitten sowie als Interviewpartner in der sechsteiligen Serie „Kraut und Rüben" im WDR zu sehen. Am 17. März 2006 zeigte das WDR-Programm ein ausführliches Interview mit Schulze sowie Ausschnitte eines seltenen Konzertes im Rahmen einer ausführlichen Dokumentation über die Entstehung der bekannteren Richtungen der elektronischen Musik in Deutschland, in der auch andere Synthesizer-Pioniere wie Edgar Froese, Michael Rother, Mitglieder der Gruppen Kraftwerk, La Düsseldorf, Neu!, Cluster, Popol Vuh, der Rockmusiker Achim Reichel und andere zu Wort kommen. Diese Serie befasste sich mit der deutschen Rock- und Popgeschichte in den 1970er Jahren.
Aktuelle Projekte
Für das Anfang 2008 erschienene Album Sehnsucht des Projektes Schiller steuerte Klaus Schulze das Stück Zenit bei. Ein Auszug von über zwölf Minuten Länge fand sich auf der CD; die komplette, 35 Minuten lange Fassung wurde auf der DVD sowie als Bonustitel des Albums Sehnsucht live veröffentlicht.
Im November 2007 nahm Schulze Kontakt mit der australischen Künstlerin Lisa Gerrard auf. Es entstand das Doppelalbum „Farscape", das Anfang Juli 2008 erschien. Aufgrund der guten Zusammenarbeit lud Schulze Gerrard dazu ein, am 18. Juli 2008 gemeinsam mit ihm im Rahmen eines Progressive-Rock-Festivals gemeinsam auf der Freilichtbühne Loreley aufzutreten. Ein Mitschnitt des Konzerts wurde unter dem Titel Rheingold als Doppel-CD sowie als DVD veröffentlicht. Im November 2008 folgten weitere Konzerte von Schulze und Gerrard in Berlin und Warschau, welche im Juni 2009 als DVD und CD Dziekuje Bardzo erschienen.
Die meisten Stücke der in der Ultimate Edition erschienenen (und komplett vergriffenen) 50 CDs werden ab Februar 2009 als 3-fach CDs unter dem Namen La Vie Electronique (LVE) neu veröffentlicht.
Im März 2010 spielte Klaus Schulze zum ersten mal in Japan. Von den vom Tokyo Wax Museum inititiierten 2 Konzerten erschien im November die 2CD+DVD-Box "Big In Japan - Live in Tokyo 2010".
Klaus Schulzes Big Moog
Klaus Schulzes Big Moog Modularsystem ist einer der legendären Synthesizer der 1970er Jahre. Das aus den Händen von Florian Fricke stammende etwa 100 kg schwere System war während der zweiten Hälfte der 1970er Jahre bis zum Erscheinen des Albums Dig It Schulzes Hauptsynthesizer. Dieser Moog Modularsynthesizer III p mit Sequenzer-Ergänzung B besitzt auf einer Fläche von 1,16 Quadratmeter mehr als 100 Drehknöpfe, Schalter und Buchsen für Verbindungskabel. Durch das programmierbare Doepfer-Interface MCV 24 wurde das System weitgehend midifiziert.
Das System war noch Anfang März 2005 für die The Dark Side of the Moog X in vollem Einsatz. Am 23. März 2005 wurde es auf Ebay versteigert.
Klaus Simmering * 21. August 1958 in Bochum (Deutschland) † 21. April 2004 in ??? (???)
Klaus Simmering war ein deutscher Wissenschaftsjournalist und Filmproduzent. Nach dem Abitur studierte er Publizistik in Bochum und arbeitete als freier Autor für den Westdeutschen Rundfunk und das Zweite Deutsche Fernsehen.
Seine Reportagen umfassten unter anderem Auf dem Weg zum UFO-Antrieb (über Supraleiter) und Schneller als das Licht. Die Sendungen wurden 1999 und 2000 wöchentlich bei Space Night gesendet. Ein weitere Sendung war 300 Jahre erstunken und erlogen? bei der Sendung nano („science in fiction"), ein Beitrag zur Chronologiekritik. Sein letzter Film war Ich bin schizophren, aber nicht verrückt handelte von der Behandlung von Schizophreniekranken in Deutschland.
Simmering starb 45-jährig an einem Hirntumor. Er hinterließ seine Frau Sylvia Itzigehl und zwei Kinder.
Ludek Pesek * 26. April 1919 in ??? (Tschechische Republik) † 04. Dezember 1999 in ??? (Schweiz)
Nachdem er in jungen Jahren den Werken von Lucien Rudaux in dessen Buch "Sur Les Autres Mondes" (ober die anderen Welten) ausgesetzt wurde, entwickelte Ludek Pesek einen äusserst präzisen klassischen Malstil, der es ihm ermöglichte, mit oberzeugung jede Idee und jedes Bild, das ihm einfiel, darzustellen.
Pesek betrachtete sich zu gleichen Teilen als Künstler und Illustrator. ober die Jahre hinweg fluktuierten seine Kunstwerke zwischen technischen Wiedergaben kosmischer und irdischer Themen und visionären, poetisch-surrealistischen Werken im Sinne des "Phantastischen Realismus". Zusätzlich zur Malerei, photographierte er und war Autor einer Anzahl von Sciencefiction Büchern.
Fasziniert von der Weltraumforschung und im Bewusstsein seines Beitrages als Künstler, thematisieren viele seiner Spätwerke, wie sich das irdische Leben vom Heimatplaneten zu anderen Orten im Kosmos hinbegibt.
Er malte in einer traditionsverpflichteten Weise, die mit alt meisterlichen Techniken in penibler Genauigkeit jedes einzelne Sujet mit einer nahezu fotorealistischen Finesse wiedergibt. Sein Stil kann dem Phantastischen Realismus zugezählt werden, der um 1950 zuerst vor allem in Wien gepflegt wurde - Ernst Fuchs zählt zu seinen markantesten Vertretern. Tot scheinende Landschaften, abgestorbene Bäume erhalten ganz unerwartet Symbole von Leben. Die blaue Blume der Romantik blüht auf als blaue Iris in einer Mondlandschaft bar jeden Lebens, überlagert vom fernen blauen Planeten Erde.
Lebenslauf:
Ludek Pesek wurde 1919 in Kladno, Tschechoslowakei, geboren und wuchs in der Bergarbeiterstadt Ostrava in Nähe des Beskidengebirges auf. Ein Verlangen nach Bergen und fernen Ländern prägte seine Jugend und legte das Fundament für ein späteres Interesse an Geologie und Astronomie.
Seine künstlerischen Fähigkeiten und sein literarisches Talent wurden schon früh von seinem Kunstlehrer am Gymnasium erkannt und gefördert. In diesem Zusammenhang bot sich ihm erstmals die Gelegenheit, durch ein astronomisches Fernrohr zu blicken. Mit 15 Jahren erwarb Pesek eine Malstaffelei und begann sich ernsthaft in seinem Hobby zu üben. Später besuchte er die Kunstakademie in Prag.
Mit 19 Jahren vollendete Pesek seine ersten Kunstwerke. "The Moon and Planets"(1) (1963) und "Our Planet Earth"(2) (1967) waren seine ersten Veröffentlichungen. Mit einer Serie von Werken über den Mars, welche das Magazin National Geographic in Auftrag gab, wurde er erstmals einer amerikanischen Leserschaft vorgestellt. Zuvor hatte er für den im August 1970 erschienenen Artikel "Journey to the Planets"(3) fünfzehn Szenen gemalt. 1967 verfasste Pesek seinen ersten Sciencefiction Roman, "Log of a Moon Expedition"(4), welcher er in schwarz-weiss illustrierte. Ein weiterer Roman, "The Earth is Near"(5), brachte ihm 1971 den deutschen Ehrenpreis ein und erschien 1974 in Grossbritannien und Amerika. 1976 illustrierte er Raumschiffe.
Zusammen mit dem Schriftsteller Peter Ryan arbeitete Pesek an einigen Kinderbüchern: "Journey to the Planets"(6) (1972), "Planet Earth"(7) (1972), "The Ocean World"(8) (1973) und "UFOs and Other Worlds"(9) (1975). Später schuf er mit dem selben Autoren das grossformatige Buch "Solar System"(10) (1978). Er illustrierte zudem auch den ausgezeichneten "Bildatlas des Sonnensystems" (1974), mit einem deutschen Text von Bruno Stanek.
Zu Peseks anderen Veröffentlichungen zählen eine photographische Dokumentation der historischen Denkmäler und schönen Landschaften des Libanon und weitere Romane. Einer davon, "Preis der Beute", handelt vom Leben der Walfänger von alten Zeiten bis hin zur Gegenwart.
Zwischen 1981 und 1985 malte er eine Serie von 35 Bildern zum Thema "Mars' und eine Serie von 50 Gemälden zum Thema 'natürliche Wälder in den USA'.
Ludek Pesek schuf verschiedene 360-gradige Panoramen zur Projektion in den Kuppeln der Planetarien in Stuttgart, Winnipeg und Luzern. Seine Werke wurden unter anderem in Washington DC, Boston, Nashville, Stuttgart, Bern, Luzern und Zürich ausgestellt. Einige Werke sind im Besitze des Smithsonian Institutes in Washington DC.
(1) dt.: "Der Mond und die Planeten"; (2) dt.: "Unser Planet Erde"; (3) dt.: "Reise zu den Planeten"; (4) dt.: "Logbuch einer Mondexpedition"; (5) dt.: "Die Erde ist nahe"; (6) siehe (3); (7) "Planet Erde"; (8) "Die Ozeanwelt"; (9) "UFOs und andere Welten; (10) "Sonnensystem".
Preise:
1947 Ehrende Anerkennung für seinen Roman «Lasttiere» (Tahouni), erteilt vom Europäischen Literarischen Klub (ELK)
1948 Erster Preis im ELK-Wettbewerb für seinen Roman « Die Auktion» (Drazba) 1965 Sonderpreis der libanesischen Regierung für den Fotobildband «Libanon»
1970 Ehrende Anerkennung im Wettbewerb «Das schönste Buch des Jahres» für den Bildband «Planet Erde» erteilt von Pamätnik närodniho pisemnictvi Prag (Denkmal des nationalen Schrifttums)
1971 Deutscher Jugendbuchpreisfür den Roman «Die Erde ist nah» Preis für die Illustrationen in «The Moon and the Planets»
1975 Auszeichnung für die Illustrationen in Boscona
2000 Lucien Rudaux Memorial Award für die Space Art - Bilder, erteilt durch die International Association of Astronomical Artists, USA
2000 Minor Planet No. 6584 "Ludek Pesek erteilt durch die International Astronomical Union
Ludwig Valentin Angerer (der Ältere) * 07. August 1938 in Bad Reichenhall (Deutschland)
Vita
1957-1961 Architekturstudium in München
1961-1966 Akademie der Bildenden Künste (bei Prof. Ruf)
1967-1975 Entwurfsarchitekt bei Alexander von Branca Preisträger zahlreicher Architektur-wettbewerbe in selbstständiger Tätigkeit.
Seit 1975 freier Architekt, Kunstmaler und Bildhauer. Zahlreiche Ausstellungen im In-und Ausland.
Kunstbände:
"Phantastik der Sehnsucht" (Gustav René Hocke) "Kampf und Vision" (Manfred van Well) Erschienen im Bruckmann-Verlag München
Filme:
Künstlerische Ausstattung des Films "Die unendliche Geschichte II (Michael Ende), erhielt dafür den Bayerischen Filmpreis. Bilderzyklus "Deutsche Trennung und Einheit" (1972-1989), dazu Sonderausstellung im Bruckmann-Studio München. Videofilm "Deutsche Trennung und Einheit" (in Zusammenarbeit mit Sohn Christian Angerer). Uraufgeführt am 3.Oktober 1990 ARD am Tag der Deutschen Einheit. "Momo in der phantastischen Welt des Meister Hora"(n. Michael Ende) "Phantastik der Sehnsucht" (multivisionäre Kunstform) Erstellen von Entwürfen zum Spielfilm "Krabat" (Otfried Preußler).
Theater:
Februar 1994, Uraufführung in Hamburg "Der kleine Hobbit" von J.R.R.Tolkien. (Bühnenbild, Creatures und Kostüme). Grabmal Michael Ende, München, Waldfriedhof 1996 Aufnahme im Thieme-Becker-Kunstlexikon, K.G.Saur-Verlag (Die bildenden Künstler aller Zeiten und Völker)
Schriftsteller:
"Kulturpause", Streitschrift wider den Zeitgeist. Live dazu: das „Kulturgespräch“ mit Dr.Walter Flemmer, Live-Diskussion im Nationaltheater in München BR. „Ein verlorener Traum“, Märchenroman, erschienen Februar 2003, ein Buch als kleines Kunstwerk, Verlag Zeitenwende.
Laufendes:
Gründungsmitglied des Zentrums für Phantastische Künstler
1996 Bau der "Erlöserkapelle" in Biburg, ein Gesamtkunstwerk aus Architektur, Malerei und Bildhauerei.
1997 Lob aus dem Vatikan von Kardinal Ratzinger.
2000 Ökumenische Einweihungsfeier im Beisein von katholischen, orthodoxen und evangelischen Bischöfen, Staatsministerin Barbara Stamm, Schirmherr Landrat Dr. Faltermeier. Grußwort von jetzigen Papst Benedikt XVI.
2000 Entwicklung eines Gesellschaftsspieles für die Private Weißbierbrauerei Schneider&Sohn. Dafür den Designpreis „emballissimo“ der österr. Papierindustrie.
2000 Gestaltung der Westpark-Studios in München
2000 Gestaltung Palmen-Haus in Abensberg, Erlebnislokal mit maurischem Brunnen, Palmen aus Italien und allem was man von "Kunst" erwartet.
2001 Januar bis April Schloß Honhardt: Einzigartige Werkschau der Labyrinthe-Gesellschaft für phantastische und visionäre Künste e.V. Entwurf Denkmal gegen Zwangsarbeit und Unterdrückung.
2002 Als deutscher Künstler unter weltweit 60 geladenen zur 2.Biennale der Phantastischen Kunst in St.Germain-en-Laye in der Manège Royal eingeladen. Thema : Parfums de Femmes.
2003 Einladung nach Florenz zur Biennale Internationale d’ell Arte im, im Rahmen der Weltbank und der UNESCO
2003 Lesungen.....Lesungen.....Lesungen in Deutschland/Österreich
2003 Mahmal gegen Terror von militär. Flugzeugen für die BI Siegenburg e.V.
2004 Ausstellung in Lyon „Les Héretiers de Dali, Plakatgestaltung
2004 Lesung unter der Schirmherrschaft der Europäischen Märchengesellschaft zu den 2004 Reichelsheimer Märchentagen.
2004 Gestaltung 111 Jahre Münchner Narrhalla, Faschingsorden
2004 Ernennung zum Botschafter Niederbayerns.
2004 Phantasten-Ausstellung „Labyrinthe und Irrgärten“ Schloß Honhardt.
2005 Phantasten-Ausstellung in Le Mont-Dore „Les Héritiers de Dalis“ um das berühmte Buch der Apokalypse von Salvador Dali.
2005 Ausstellungs-Einladungen nach Paris, Luxemburg, Venedig, Cannes
2005 Große Kunstausstellung mit Dalis Erben und dem berühmten Dali-Waggon in Wolnzach
2005 Lesung und Ausstellung im Fürstenhof in Friesach/Kärnten "Die Spur des Einhorns"
2005 Teil 2 des Märchenromans "Kein verlorener Traum"
2005 Lebt mit seiner Frau Margit auf einem Bauernhof in der Holledau
Luca Parmitano * 27. September 1976 in Paternò (Italien)
Luca Salvo Parmitano ist ein italienischer Testpilot und Astronaut.
Studium und Militär
Seine Schulausbildung schloss er 1995 an der Liceo Scientifico Statale in Catania ab. Es folgte ein Studium der Politikwissenschaft an der Universität von Neapel. Zur selben Zeit begann seine militärische Ausbildung bei der Luftwaffenakademie in Pozzuoli, die er im Jahr 2000 abschloss. Im Laufe seiner Militärkarriere wurde er zum Testpiloten ausgebildet und hat über zweitausend Flugstunden auf zahlreichen Flugzeugen absolviert. 2009 bekam er sein Diplom in experimenteller Flugtest-Technik verliehen, welches er am Institut Supérieur de l’Aéronautique et de l’Espace in Toulouse erwarb.
Astronautentätigkeit
Beim Auswahlverfahren der ESA konnte sich Luca Parmitano gegen 8413 andere Bewerber durchsetzen und wurde am 20. Mai 2009 als neuer ESA-Astronaut zusammen mit fünf weiteren Personen der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Ausbildung im Europäischen Astronautenzentrum (EAC) in Köln begann im September 2009. Der offizielle Abschluss der Grundausbildung und die Ernennung zum Astronauten erfolgten am 22. November 2010 bei einer offiziellen Zeremonie im EAC in Köln.
Am 18. Februar 2011 wurden die Besatzungen für die ISS-Expeditionen 36 bis 39 bekannt gegeben, wobei Parmitano den ISS-Expeditionen 36 und 37 zugewiesen wurde. Er war somit der erste seiner Astronautenklasse, der einem Raumflug zugeteilt wurde. Zusammen mit Fjodor Jurtschichin und Karen Nyberg startete er am 29. Mai 2013 im Raumschiff Sojus TMA-09M zur ISS, um dort sechs Monate als Bordingenieur zu arbeiten.
Am 9. Juli 2013 führte Parmitano den ersten Weltraumausstieg eines Italieners durch. Beim zweiten Ausstieg am 16. Juli sammelte sich Wasser in Parmitanos Helm, worauf die Arbeiten vorzeitig beendet wurden. Das Wasser drang in Augen, Ohren und Nase ein, so dass Parmitano in der Luftschleuse weder sehen noch hören konnte, bis ihm in der Raumstation der Helm abgenommen werden konnte.
Die Rückkehr zur Erde erfolgte am 11. November 2013.
Auszeichnung
Am 11. Mai 2005 wurde bei einem Trainingsflug über dem Ärmelkanal die Cockpitverglasung seines Kampfflugzeugs AMX Ghibli durch Vogelschlag zerstört. Trotz eingeschränkter Sicht und ohne Funkunterstützung gelang Parmitano anschließend mit Hilfe seiner in Formation fliegenden Kollegen die sichere Landung auf der Basis. 2007 wurde Parmitano dann vom italienischen Präsidenten Giorgio Napolitano mit der „Medaille für fliegerischen Mut in Silber“ (Medaglia al Valore Aeronautico d'Argento) ausgezeichnet.
Privates
Parmitano ist verheiratet und hat zwei Töchter.
In den Neunzigern als Bassgitarrist diverser Indierock-Formationen aktiv, wandte sich Marco Anfang der 2000er Jahre mit dem Duo Schmitz & Niebuhr der elektronischen bzw. elektroakustischen instrumentalen Musik zu. Das Duo veröffentlichte eine EP und ein Album, letzteres auf dem kleinen Grünen Würfel. Zwischendurch weitere kurze Solo- und Band-Gastspiele und nun ein komplettes, eigenes Album. Bei diesem spielt wiederum Marcos Herkunft – die Bassgitarre und verwandte Instrumente wie der Bass VI – eine wichtige Rolle, neben allerhand Samples und weiteren akustischen und elektronischen Instrumenten. Diese verwebt er zu einer Art Neo-Postrock, der voller Reminiszenzen an die wichtigen Bands des Genres ist, sich aufgrund unerwarteter Wendungen und schöner Popmelodien aber auch zu seinem eigenen – etwas krautigen – Stil weiterentwickelt.
“DJ Jondal owes his name to one of the most “chilly” beaches of Europe’s no. 1 party island Ibiza – the Cala Jondal. He’s the Chef de Cuisine of chillout.
DJ Jondal is Martin A. Unger from Munich. His career as A&R for a variety of labels (incl EMI, Mute, etc) and his enormous music background (DJ since 1976 and record-collector since his childhood) build the fundament on which Jondal is moving around as an anchorman in the local chillout scene. For 13 years, Jondal worked as publishing A&R for Warner/Chappell and together with Alex Azary (Elektrolux), he had put together the very successful selection of the night-loops “Space Night” for BR television. Therefore, over the past years fans have been won for a sound, which has outgrown the term “underground”. As DJ, Jondal is a regular at relevant clubs, lounges and all major events. Besides all these activities, he is working on his own global chill-out-music-network. Distinctive labels, such as Stereo DeLuxe(A&R), Ministry of Sound, United, Energy and many others, new media companies and illustrious projects like Pat Appleton(De-Phazz), value Jondal’s consulting with 30 years of professional management experience in the music-business. As from 1st October 2004 DJ Jondal started his own company under the name jondaljazz.
From 2004 until 2011, Jondal created the radio cult show klassik lounge for Klassik Radio including 9 double CDs and two single CD compilations. DJ Jondal can surely be mentioned, as one of Europe’s leading chillout and lounge music DJs. His radio show on Lounge.fm, numerous compilations and many worldwide live performances for adidas, Amazon, BBC, BMW, Daimler, Dior, Emirates, Jaguar, Lifeball, MINI, Porsche Design, Sal. Oppenheim, Saturn, Sony, Suzuki, T-Com, VW, Westin Grand Hotels and many others reach millions.”
Der Konzertpianist und Komponist mit Schwerpunkt Klassik absolvierte sein Klavierstudium in Florenz bei Professor Sergio Perticaroli, einem der renommiertesten Klavierpädagogen Italiens. Abschluss 1986 cum laude. Anschließend Studium der Komposition und elektronischen Musik an der HdK und TU Berlin. Die Kompositionsaufträge von Matthias Junken umspannen Bereiche von Theater, italienischem Spielfilm bis zu TV-Serien wie der BR-"Space Night".
Originalmusik zu folgenden Filmen (Auswahl):
1995 "L'Amico inquietante", Spielfilm von Anna und Franco Petter, Italien
1996 "Menschenmöglich", Film von Walter Wehmeyer, BR/Arte
1998 "Wolken über dem Paradies", Film von Angela Schmid, BR
1999 "Space Night", TV-Serie BR
2000 "Schicksal und Auferstehen", Film von Walter Wehmeyer, Schweizer Fernsehen
2005 "Das Prometheus Organ", Film von Alexander Seibold, BR-Reihe Spitzenforschung
2006 "Rechenenergie im Würfel", Film von Alexander Seibold, für BR-Reihe Spitzenforschung
Michael Böhme * 24. September 1943 in Chemnitz (Deutschland)
Er lebt in Konstanz am Bodensee in Deutschland.
Die Hauptthemen seiner Malerei sind symbolische Darstellungen von menschlichen Gefühlen und Erlebnissen sowie von unserer bedrohten Umwelt. Wesentliche Themen sind auch das Universum (Space Art) und die Poesie der Landschaft.
Michael Böhme ist Mitglied des Konstanzer Kunstvereins, der Esslinger Künstlergilde, Inter-Art Stuttgart, eine von Professoren der Kunstakademie Stuttgart gegründete Künstlervereinigung und gwähltes Fellow Mitglied der Internationalen Vereinigung Astronomischer Maler (IAAA).
Seine Werke hängen in privaten und öffentlichen Kunstsammlungen und werden in internationalen Ausstellungen und Veröffentlichungen gezeigt. (u.a. Europaparlament Straßburg,Frankreich; Umweltministerium Baden- Württemberg,Deutschland; ESA, Noordwijk, Niederlande (EuropäischeRaumfahrtbehörde); National Institute of Health - Bethesda-Washington, USA; Art Institute of Chicago,USA)
Zwei seiner Werke nahmen an Weltraumflügen teil:
1995:Teilnahme an der ersten Kunstausstellung im all auf der MIR-Weltraumstation.
2003: zwei Drucke verbrannten an Bord der verunglückten Raumfähre Columbia
Fernsehberichte:
SWR 3, Baden-Württemberg, Deutschland, 1995: "Michael Böhmes Teilnahme an der Ausstellung auf der MIR Raumstation"
Bayrisches Fernsehen, Deutschland (Spacenight) 1997:" Im Licht ferner Sonnen - Die Welten des Michael Böhme".
CNN Art Club, USA, Jan. 2000: "Michael Böhme, Die Visionen eines Künstlers über Leben auf anderen Planeten".
Michael Mandlik studierte in München Journalistik und absolvierte die Journalistenschule. Danach arbeitete er zehn Jahre für die Redaktionen Aktuell und Innenpolitik des Bayerischen Fernsehens. Ab 1994 war Mandlik ARD-Korrespondent in Rom, seit 2006 ist er als ARD-Sonderkorrespondent zuständig für die Themen Papst, Vatikan und Weltkirche.
Zwischenzeitlich war er für die Realisation der Earth Views 1 verantwortlich.
Nils Wülker * 17. August 1977 in Bonn (Deutschland)
Nils Wülker ist ein deutscher Jazzmusiker (Trompete, Komposition) , Komponist und Produzent.
Wülker erhielt ab dem siebten Lebensjahr Klavierunterricht, ab dem zehnten Lebensjahr Trompetenunterricht mit klassischer Ausrichtung. 1994 besuchte Nils Wülker für ein Jahr als ASSIST-Stipendiat eine Privatschule in den USA. Dort entdeckt er den Jazz und wurde vom Acid-Jazz und Miles Davis geprägt. Zurück in Deutschland spielte Wülker bald im Landesjugendjazzorchester NRW, mit dem er 1996 und 1998 an zwei Tourneen nach China teilnahm. 1998 studierte er nach dem Abitur an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler" Berlin, die er 2002 erfolgreich absolvierte. 2005 gründete Nils Wülker sein eigenes Plattenlabel (Ear Treat).
Während des Studiums spielte er im Bundesjazzorchester, vertretungsweise in der RIAS Big Band, ab 2001 im Ensemble seines Hochschuldozenten Nicolai Thärichen („Thärichens Tentett"), aber auch in der Judy Niemack Group und im Berlin Jazz Orchestra von Jiggs Whigham. Bereits vor dem Ende des Studiums ging er mit seiner eigenen Gruppe ins Studio, um Aufnahmen zu produzieren. Die daraus resultierende CD „High Spirits" ging als die erste Veröffentlichung eines deutschen Jazzmusikers bei Sony Music in die Firmengeschichte ein; als zweites Album erschien Space Night Vol. 10 bei Sony. Wülker nahm die Veröffentlichung weiterer Platten seiner Band auf seinem eigenen Label vor. In seinem Quintett spielt er mit Jan von Klewitz am Saxophon, Lars Duppler am Piano, Dietmar Fuhr am Bass und Jens Dohle am Schlagzeug. 2010 wurde die Band um den Gitarristen Arne Jansen und Edward Maclean am E-Bass erweitert.
Aufmerksamkeit erregte er auch durch seine auf CD veröffentlichten Kompositionen für das Nachtprogramm Space Night des Bayrischen Rundfunks. In seinen Kompositionen vereint er die rhythmischen und harmonischen Finessen des Jazz mit dem melodiösen und groovebetontem Spiel von Funk, Rock und Pop.
Neben der Tätigkeit mit der eigenen Band spielte er auch mit Lee Ritenour, Dave Grusin, Don Grusin, Wolfgang Schmid und William Kennedy als „Hang all Stars" und mit Omara Portuondo, Dominic Miller, Joe Locke, Silje Nergaard, Wolfgang Muthspiel, Ute Lemper und Samy Deluxe, für dessen Album Dis wo ich herkomm er 2009 auch den Track Sprech wie ich sprech produzierte.
Pascal FEOS (bürgerlich Pascalis Dardoufas) * 20. Juni 1958 in Bad Nauheim (Deutschland)
Pascal FEOS ist ein deutscher DJ und Produzent in der elektronischen Musikszene. Zusammen mit Maik Maurice Diehl bildet er einen Teil des Live-Acts Resistance D und veröffentlicht zudem Lieder unter dem Pseudonym Sonic Infusion.
Sein Name FEOS entstand in Bezug auf seinen minimalistischen Musikstil aus einem Akronym aus „From the Essence of Minimalistic Sound". Das M wurde jedoch ausgelassen, weil es sich nicht gut anhörte. Eine frühere Schreibvariante des Namens war Pascal F.E.O.S.
Pascal FEOS erfuhr seine prägenden Discotheken-Erlebnisse wie viele andere seiner DJ-Kollegen in den 1980er Jahren, als die angesagten Sounds jener Zeit in den Musikrichtungen Italo-Disco und Hi-NRG lagen. Später fanden auch noch die etwas härteren Richtungen wie EBM dazu. Zu dem Zeitpunkt als durch House und Acid die elektronische Musik zu einem Massenphänomen wurde, fand Pascal FEOS 1984 als DJ seinen Einstieg in die deutsche Technoszene. Er legte in Discotheken wie dem Omen in Frankfurt am Main, dem Warehouse in Köln und dem Tempel in München auf und erarbeitet sich einen Ruf als exzellenter DJ. 1989 trafen sich Maik Maurice Diehl und Pascal FEOS in einem Club und entschieden sich zusammen Musik zu produzieren. Als Anfang der 1990er Jahre Techno als neue Musikrichtung eine dominierende Stelle in den Discotheken einzunehmen begann, traten die beiden 1990 als Live-Act unter dem Namen Resistance D erstmals auf. Mit ihrer ersten Veröffentlichung Cosmic Love aus dem Jahr 1990, die als Whitelabel in einer Auflage von 500 Stück erschien, wurden sie zu Pionieren einer zu dieser Zeit neuen Musikrichtung: Trance.
Pascal FEOS arbeitete zu dieser Zeit an den zwei Projekten: Resistance D und Sonic Infusion. Die Veröffentlichungen dieser beiden Projekte erschienen auf Sven Väth's Labels Eye Q Records und Harthouse. Auf diesen beiden Labels entstand mit der Musikrichtung Trance der sogenannte Sound of Frankfurt, der auch die Projekte von Pascal FEOS international als Markenzeichen etablierte. 1994 gründete er zusammen mit Gabriel Le Mar und Alex Azary das Ambient-Musikprojekt Aural Float. Als Trance 1995 seinen Höhepunkt erreichte, gründete Pascal FEOS zusammen mit Alex Azary die Labels Elektrolux, HeyBabe und Planet Vision. Besonders Elektrolux entwickelte sich sehr erfolgreich und galt als eine der weltweit besten Adressen in Sachen Ambient, Dub und Lounge. Auf dem Label erschien im Jahr der Gründung auch das erste Album von Aural Float mit dem Titel Introspectives. Pascal FEOS selbst veröffentlichte in den Folgejahren zahlreiche Produktionen. 1999 erschien das erste Album von Pascal FEOS mit dem Titel From The Essence Of Minimalistic Sound.
Auf dem im Jahr 2000 erschienenen Album Remixed befinden sich Remixe von Pascal FEOS' eigenen Liedern, die befreundete Künstler wie Ricardo Villalobos, Timo Maas, Thomas Schumacher, Chris Liebing oder WJ Henze angefertigt hatten. Nachdem es um Sonic Infusion etwa ruhiger geworden war, veröffentlichte er mit diesem Projekt im Jahr 2002 ein neues Album mit dem Titel Formatted und mit Self Reflexion im Jahr 2003 eine neue Single unter seinem eigenen Namen. Neben vielen Auftritten auf der ganzen Welt, eigenen Musikproduktionen und seiner Arbeit als Chef der eigenen Musiklabels hat Pascal FEOS auch Remixe für Künstler wie Sven Väth, Laurent Garnier oder Anne Clark angefertigt. 2006 erschien ein Album mit dem Titel Synaptic. Am 3. Februar 2010 erschien sein neues Album Terra bong.
Rudolf Seelmann begann 1980 mit Feder und Tuschezeichnungen. Seit 1997 malt er Ölgemälde die er auf mehreren Ausstellungen presentierte. 2001 produzierte das BR-Fernsehen eine Fernsehausstellung im Rahmen der Sendereihe "Space-Art".
Durch die Fernsehübertragung der Mondlandungen in den frühen 70er Jahren, wurde mein Interesse am Phantastischen geweckt. Zur Malerei kam ich über Bücher und Filme des SF-Genres. Ich wollte selbst solche Bilder von Raumschiffen und fremden Wesen besitzen!
1988, wärend eines Urlaubs in den Alpen, entdeckte ich mein Interesse für die Astronomie. Schon bald darauf besaß ich ein Teleskop und mein Hobby begann langsam, die Inhalte meiner Bilder zu beeinflussen. Die Landschaften sollen so konzipiert sein, als blicke man aus dem Fenster einer Landefähre.
Die Art und Weise, wie ich die Objekte in die Umgebung einfüge, die Gestaltung von Perspektive und Struktur der Planetenlandschaften, muß beim Betrachter den Eindruck erwecken, diese utopischen Welten betreten zu können.
Dabei ist die Airbrush-Pistole nicht als Universalwerkzeug zu verstehen, denn wer versucht, ihre technischen Grenzen und die der eigenen Kunstfertigkeit zu überschreiten, wird sehr schnell enttauscht werden.
Der gebürtige Offenbacher Ralph Voltz nicht der erste Künstler in seiner Familie. Seine Urgroßeltern und meine Großmutter waren Musiker und Lehrer durchgeführt. Sein verstorbener Vater war ein bekannter Science-Fiction-Autor. Ohne musikalische und schriftliche Ausdrucksfähigkeit, fuhr Ralph die Familientradition mit Stift und Pinsel.
Mit 13 Jahren wurde Ralph "in Auftrag" von seinem Vater auf eine Karikatur für Perry Rhodan, die am längsten laufende Science-Fiction-Serie der Welt zu zeichnen. Nach mehreren Revisionen, hatte Ralph seine erste Lektion in kommerzielle Kunst erhalten und verdiente seine erste Veröffentlichung.
Trotz der Familie der bewährten künstlerischen Gen erforderlich Ralph Eltern ein wenig zur Beruhigung von seinem High-School-Kunstlehrerin, die Kunsthochschule dem richtigen Weg war. Ralph verdienten beide BFA und MFA Grad in Illustration aus dem Savannah College of Art and Design in Georgia und erhielt den Namen "herausragende Studentin in Illustration" in seiner Klasse.
Wie viele aufstrebende Künstler, er, zusammen mit zwei anderen SCAD grads, zog nach New York. Dort sammelte er weitere konstruktive Kritik als Arbeit, sondern hat kick off seiner kaufmännischen Laufbahn mit Illustrationen für die New York Times Book Review. Zur Unterstützung seiner noch jungen Karriere Kunst in New York, würde er nach Savannah zurückzukehren jeden Herbst zur Kunst-Klassen und Trainer College Fußball lehren.
Während der Arbeit in Savannah einem Sturz, traf er seine zukünftige Frau. Sie beschlossen, nach Charlotte, NC umziehen. Zu diesem Zeitpunkt hatte Ralph nur ein CD-Cover und die Förderung für John Tesh Discovery-Projekt fertig gestellt und war auch Illustrationen für drei deutschen Verlage, darunter VPM Perry Rhodan-Serie.
Ralph begann illustriert mit traditionellen Medien Malerei und Zeichnung, aber jetzt schafft die meisten seiner Werke digital. Seine Illustrationen wurden auf mehr als 250 neue und Buchumschläge erschienen, und er hat mit einer Vielzahl von Agenturen, Firmen und Verlage einschließlich Benbella Bücher, Borders Books, National Geographic Publishing, Mac-Graw Hill, Oxford University Press, Saatchi & Saatchi, Campbell-Suppe, Jim Beam Global, Department of Defense, BIC, Novant Gesundheit und Levelor. Er wird von Deborah Wolfe vertreten.
Ralph lebt in Charlotte, NC, mit seiner Frau Laura und Töchter Josephine und Carly. In seiner Freizeit unterrichtet er Illustration an Winthrop University und Malkurse an der Jewish Community Center.
Reinhold Ewald * 18. Dezember 1956 in Mönchengladbach (Deutschland)
Reinhold Ewald ist ein deutscher Physiker und Astronaut.
Ewald machte 1975 am Stiftischen Humanistischen Gymnasium Mönchengladbach Abitur und studierte anschließend Physik mit der Fachrichtung Experimentalphysik und bekam 1983 das Diplom. Mit der Doktorarbeit in Physik („HCO+ und HCN in S140 und W51 – Beobachtungen mit dem Kölner 3-m-Radioteleskop“) und im Nebenfach Humanmedizin promovierte er 1986 an der Universität zu Köln.
Raumfahrertätigkeit
Ab 1990 war Ewald im deutschen Astronautenteam der Deutschen Forschungsanstalt für Luft- und Raumfahrt. Von November 1990 bis März 1992 wurde er in Moskau zum Raumfahrer ausgebildet. Bei der Mission Mir92 (Sojus TM-14/Sojus TM-13) war er Ersatzmann für Klaus-Dietrich Flade.
Nach seiner Rückkehr nach Deutschland wurde er stellvertretender Leiter des Astronautenbüros der DLR und unterstützte die D2-Spacelab-Mission an Bord des Space Shuttle. Dieser Raumflug STS-55 wurde 1993 von der NASA durchgeführt.
1994 wurde er bei der DLR zum Programmbeauftragten für die Bereiche unbemannte und bemannte Missionsprojekte, Forschung im Weltraum und Planetenforschung ernannt. Ab Oktober 1995 war er wieder in Moskau im Training zur Mission Mir97.
Der Start zu seinem ersten Raumflug erfolgte am 10. Februar 1997 mit dem Raumschiff Sojus TM-25. Mit an Bord waren der ukrainische Kommandant Wassili Ziblijew und der russische Flugingenieur Alexander Lasutkin. Auf der Raumstation Mir trafen sie auf die Russen Waleri Korsun und Alexander Kaleri sowie auf den US-Amerikaner Jerry Linenger. Auf der Mir führte Ewald verschiedene Experimente durch. Außerdem nahm er unter dem Rufzeichen „DL2MIR“ Kontakt zu Funkamateuren auf. Während seines Aufenthaltes brach am 23. Februar ein Feuer auf der Raumstation aus, das aber schnell gelöscht werden konnte. Die Landung erfolgte am 2. März zusammen mit Korsun und Kaleri mit dem Raumschiff Sojus TM-24.
Ab Februar 1999 gehörte Ewald zum europäischen Astronautenkorps der ESA in Köln. Als Crew Operations Manager war er 2002 für die beiden ISS-Raumflüge mit ESA-Beteiligung zuständig, in den Jahren 2003 und 2004 außerdem für zwei weitere Sojusflüge.
Im Jahr 2005 war Ewald Mitglied des „European Astronaut Corps“ (EAC) und trainierte für einen Flug zur Internationalen Raumstation.
Bei der Astrolab-Mission 2006 betreute Ewald seinen Kollegen Thomas Reiter vom Boden aus dem Columbus Control Center, das sich am deutschen Raumfahrtkontrollzentrum in Oberpfaffenhofen befindet.
Auszeichnungen
Reinhold Ewald nach seinem Vortrag „Astronaut‘s Life“ im Rahmen des Forum Mensanum des EMAGs 2008 in Köln.
1992 wurde Reinhold Ewald der russische „Orden der Völkerfreundschaft“ und 1997 die russische Tapferkeitsmedaille durch den damaligen Präsidenten der russischen Föderation, Jelzin, verliehen. 1997 erhielt er zudem das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse. Im Jahre 2003 wurde Reinhold Ewald in Mönchengladbach die Goldene Blume von Rheydt verliehen, der älteste Umweltschutzpreis Deutschlands.
Sonstiges
Reinhold Ewald ist verheiratet und hat einen Sohn und zwei Töchter. Er ist Mitglied in der Akademischen Vereinigung Rheinstein Köln sowie der K.D.St.V. Rheno-Franconia München und Ehrenmitglied des Karate Dojo Mönchengladbach.
Roland Mietke * 20.06.1967 in Erlangen (Deutschland)
Seit 1985 ist er der Mann für die Philosophie der Band "A MILLON LIGHTS" die unter anderem für die Musikalische Unterhaltung der Space Art 2 (Frank Lewecke) sowie Space Art 8 (Gerd Otto) und der dreiteiligen Sendereihe Theologie und Science Fiction beauftragt wurde.
Sebastian Voltmer studierte ab 2000 an der Kunsthochschule (Universität) Kassel, zunächst als Schüler von Prof. Floris Neusüss im Fachbereich Fotografie sowie den Professoren Nicolaus Ott und Bernard Stein in Grafikdesign. Sein Studium absolvierte er als Schüler von Prof. Yana Drouz und bestand mit dem Film „Wiederkehr des Mars - so nah wie seit 56.000 Jahren nicht mehr" sein Examen „mit Auszeichnung" (Master of Fine Arts).
2003 war er Stipendiat im Fachbereich „Fine Art" an der „Kingston University" in London, 2004 an der Filmakademie der „Universität für Musik und darstellende Kunst", Wien.
Im Jahr 2000 wurde Sebastian Voltmer mit seiner Arbeit „Astrofotografie als Methode zur Entdeckung von Kometen" Landessieger und Bundespreisträger bei „Jugend forscht" und erhielt als solcher im September 2000 eine Einladung zu Bundeskanzler Gerhard Schröder.
Siebzehnjährig drehte er seinen ersten Film mit dem Titel „Das Gesicht des Mondes", der im Juli 1999 bei dem Landshuter Offenen Wettbewerb für Filmemacher unter 24 Jahren den „Filmpreis für eine besondere Vertonung" erhielt. Seitdem beschäftigt er sich verstärkt mit der Komposition von Filmmusik. Sein zweiter Film „Das Gesicht des Himmels" wurde vom Bayerischen Rundfunk in dessen TV-Programm aufgenommen (Space-Night) und wurde von der Firma Telepool/München auf der Internationalen Fernsehmesse in Cannes präsentiert. Ende 2001 produzierte er in der Mandschurei den Film „Sternschnuppen über China - Leoniden 2001", der am 15.12.2002 im Bayerischen Fernsehen gesendet wurde.
Am 2.7.2005 präsentierte er eigene Kompositionen (Filmmusik) im SR2-Kulturradio anlässlich der Deep-Impact-Mission (NASA) auf Komet Tempel 1 (4.7.05).
Seit 1996/97 werden seine Astrofotografien in vielen Zeitschriften, Kalendern und Büchern veröffentlicht: z.B. in „Natur & Kosmos", „Sterne und Weltraum", „interstellarum", „GEO", „FAZ", „Sky & Telescope" (USA) „Ciel & Espace" (Frankreich). Seit Januar 2007 ist er für die Astronomie-Seite der Zeitschrift „Natur und Kosmos" verantwortlich.
Seine großformatigen Fotografien sind seit 1996 in Ausstellungen zu sehen, wie 1999 in der Gebläsehalle des Weltkulturerbes Völklinger Hütte, im Geologischen Museum Saarbrücken, 2002/3 im Planetarium Stuttgart, 2004 im Kulturfoyer der Stadt Saarbrücken, 2005/6 im Theodor-Zink-Museum Kaiserslautern, 2007 im Eurogress Aachen, 2008 in der Galerie „Kulturraum" am Dom in Speyer und bei anschließender Großprojektion auf die historische Sophie-von-la-Roche-Hausfassade in der „Kulturnacht der Museen".
Sergei Konstantinowitsch Krikaljow * 27.08.1958 in Leningrad (Russland)
Sergei Konstantinowitsch Krikaljow st einer der prominentesten ehemaligen Kosmonauten Russlands. Seit dem Jahre 2009 ist er Leiter des inzwischen zivilen Juri-Gagarin-Kosmonautentrainingszentrums.
Mit sechs Raumflügen und rund 803 Tagen Gesamtaufenthalt im Erdorbit (Stand 11. Oktober 2005) ist er der Raumfahrer mit der insgesamt längsten Aufenthaltsdauer im Weltall und der umfassendsten Erfahrung. Er soll sowohl mit russischer als auch mit amerikanischer Technik bestens vertraut sein.
Krikaljow studierte Konstrukteurswesen und Maschinenbau am Leningrader Mechanischen Institut. Bereits 1985 profilierte er sich als Raumfahrtexperte durch seine Hilfe bei der Rettung der ins Trudeln geratenen Station Saljut 7.
Kosmonautentätigkeit
Am 2. September 1985 wählte ihn die Staatliche Zwischenbehördliche Kommission als Kosmonaut aus. Ebenso war er als Pilot für das sowjetische Raumfährenprogramm Buran vorgesehen.
Sojus TM-7
Seinen ersten Raumflug führte Krikaljow am 26. November 1988 mit dem Raumschiff Sojus TM-7 zur Raumstation Mir durch. Zusammen mit seinem Kommandanten Alexander Wolkow bildete er die Mission Mir EO-4, die sich mit den Mir-Aufenthalten der sowjetischen Kosmonauten Wladimir Ljachow und Waleri Poljakow, sowie Jean-Loup Chrétien aus Frankreich und Abdul Ahad Mohmand aus Afghanistan überlappte. Krikaljow landete am 27. April 1989 wieder mit Sojus TM-7. Sein erster Raumflug hatte 151 Tage gedauert.
Sojus TM-12
Sein zweiter Flug zur Mir startete am 18. Mai 1991 mit Sojus TM-12. Seine Mission hatte die Bezeichnung Mir LD-3, und dieses Mal dauerte sein Aufenthalt an Bord der Raumstation 311 Tage und enthielt sieben Außenbordeinsätze. Krikaljow kehrte am 25. März 1992 an Bord von Sojus TM-13 zur Erde zurück.
STS-60
Im Oktober 1992 kündigte die US-amerikanische Weltraumbehörde NASA an, dass bei einem künftigen Flug des Space Shuttles ein erfahrener Kosmonaut an Bord sein würde. Krikaljow war einer der beiden, die von der russischen Raumfahrtbehörde nominiert wurden, und nahm am NASA-Astronauten-Training teil.
Somit vollzog er seinen dritten Raumflug an Bord der Raumfähre Discovery. Er war der erste russische Raumfahrer, der in einem US-amerikanischen Raumschiff startete. Diese Mission STS-60 dauerte vom 3. Februar bis zum 11. Februar 1994.
Bei weiteren Shuttle-Missionen im Rahmen des Shuttle-Mir-Programms arbeitete er in der Flugleitzentrale in Houston. So unterstützte er die Flüge STS-63, STS-71, STS-74 und STS-76 als Capcom.
STS-88
Auch seinen vierten Raumflug führte Krikaljow an Bord eines Space Shuttles durch. Vom 4. Dezember bis zum 16. Dezember 1998 flog er an Bord der Endeavour die Mission STS-88, bei der aus den Modulen Sarja und Unity die Internationale Raumstation (ISS) zusammengesetzt wurde.
ISS-Expedition 1
Krikaljow gehörte zur ersten Stammbesatzung der ISS. Am 31. Oktober 2000 begann an Bord der Sojus TM-31 sein fünfter Raumflug. Er arbeitete als Bordingenieur der ISS-Expedition 1 bis das Shuttle Discovery (Mission STS-102) ihn und seine Kollegen William Shepherd und Juri Gidsenko am 20. März 2001 zur Erde zurückbrachte. Dieser Flug hatte 140 Tage gedauert.
ISS-Expedition 11
Seinen sechsten und bisher letzten Raumflug startete er am 15. April 2005 mit Sojus TMA-6 zu seinem zweiten Besuch auf der Internationalen Raumstation als Kommandant der ISS-Expedition 11. Er kehrte am 11. Oktober 2005 zur Erde zurück. Sergei Krikaljow stellte mit diesem Flug einen neuen Langzeitrekord auf. Seine Gesamtflugzeit beträgt nun rund 803 Tage, 9 Stunden und 41 Minuten. Rein rechnerisch hat er damit fast eine Marsreise hinter sich.
Mit diesem Flug zog er mit den Astronauten John Young, Story Musgrave, Franklin Chang-Diaz, Curtis Brown, Jim Wetherbee, Colin Michael Foale gleich, die vor ihm sechs Raumflüge absolvieren durften.
Während seiner Raumflüge hat er bei acht Außenbordeinsätzen insgesamt über 41 Stunden und 26 Minuten außerhalb von Raumstationen oder Raumfähren gearbeitet.
Besonderheiten der Sojus TM-12/TM-13 Mission
Krikaljow war während der Auflösung der Sowjetunion auf der Mir stationiert. Er war am 18. Mai 1991 gestartet und erlebte im Weltall die Wahl Boris Jelzins zum Präsidenten, den Putsch in Moskau, sowie die Auflösung der UdSSR.
Der Zerfall der Sowjetunion in die einzelnen Nationalstaaten verlängerte seinen Aufenthalt im Weltall um ein halbes Jahr. Aus politischen Gründen wurde im Oktober 1991 anstatt der vorgesehenen Langzeitablösung aus Russland der Kasache Toktar Aubakirow zur Mir geschickt, ein Kosmonaut ohne Langzeiterfahrung, der nach acht Tagen zur Erde zurückkehrte. Die Russen kamen damit einer Forderung der bald unabhängigen Republik Kasachstan entgegen, auf deren Staatsgebiet sich das Kosmodrom Baikonur befindet.
Wie sein Kollege Alexander Wolkow als Sowjetbürger gestartet, kehrte Krikaljow nach 10 Monaten am 25. März 1992 als Bürger der Russischen Föderation auf die Erde zurück. Darüber hinaus wurde während seines Fluges als Folge der politischen Veränderungen auch seine Heimatstadt Leningrad in St. Petersburg umbenannt.
Auszeichnungen
Im April 1989 wurde Krikaljow die Auszeichnung Held der Sowjetunion verliehen. Im April 1992 wurde ihm durch einen Erlass des damaligen russischen Präsidenten, Boris Jelzin, die Auszeichnung Held der Russischen Föderation verliehen.
Privates
Krikaljow ist verheiratet und hat eine Tochter.
Edgaras ist ein Amateur-Komponist mit dem Pseudonym Stellardrone. Seine leidenschaft zur Musikgestalltung die nur mit Computer-Software (Reason, Ableton, Audacity) und virtuelle Synthesizer entsteht begann 2007. Alle seine Alben sind kostenlos und er fördert den freien ausstausch von digitalen Kopien. Seine Inspirationen sind Kelly Bailey (Computerspiel Komponist), Aaron Marshall (Emerging Filmkomponist), Brian Eno, Tangerine Dream, Altus, Vangelis und Aphex Twin Selected Ambient Werke.
Stephan Lorenz * 13. Dezember 1961 in Würzburg (Deutschland)
Stephan Lorenz ist ein deutscher Rechtswissenschaftler und Professor für Bürgerliches Recht, Internationales Privatrecht und Rechtsvergleichung an der Ludwig-Maximilians-Universität München.
Lorenz studierte 1982/83 Germanistik und Romanistik an der Universität München. Von 1984 bis 1988 studierte er an den Universitäten München und Lausanne Rechtswissenschaften. 1989 schloss er das Studium mit der Ersten Juristischen Staatsprüfung ab, wonach er als wissenschaftliche Hilfskraft am Lehrstuhl von Andreas Heldrich arbeitete. 1990 wurde er promoviert, 1992 absolvierte er die Zweite Juristische Staatsprüfung und wurde wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl von Andreas Heldrich. 1996/97 wurde er in München für die Fächer Bürgerliches Recht, Zivilprozessrecht, Internationales Privatrecht und Rechtsvergleichung habilitiert.
Ab dem Wintersemester 1997/98 war er Professor für Bürgerliches Recht, Zivilprozessrecht, Internationales Privatrecht und Rechtsvergleichung an der Universität Augsburg. Nachdem er 1999 einen Ruf an die Universität Lausanne (Nachfolge Fritz Sturm) abgelehnt hatte, wurde er zum Wintersemester 2002/03 an die Universität München berufen, wo er bis heute einen Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Internationales Privatrecht und Rechtsvergleichung innehat. 2011 lehnte er einen Ruf an die Universität Regensburg ab.
2008 wählte ihn der Bayerische Landtag zum nebenamtlichen Richter am Bayerischen Verfassungsgerichtshof.
Thomas Hausner ist Autor und Regisseur. Er studierte an der Hochschule für Fernsehen und Film und arbeitet seit 1983 in verschiedenen Redaktionen des Bayerischen Rundfunks.
Seit 2013 ist er verantwortlicher Redakteur der neuen Space Night.
Thomas Reiter * 23. Mai 1958 in Frankfurt am Main (Deutschland)
Thomas Arthur Reiter ist ein ehemaliger deutscher Raumfahrer der nun in Rastede bei Oldenburg lebt. Er ist beurlaubter Brigadegeneral der Luftwaffe und Direktor für Bemannte Raumfahrt und Betrieb bei der Europäischen Weltraumorganisation ESA.
Schule und Studium Reiter verlebte seine Kindheit und Jugend in Neu-Isenburg bei Frankfurt am Main. Beide Eltern waren begeisterte Segelflieger, was bei Reiter frühzeitig das Interesse an der Fliegerei weckte. Nach der Grundschule besuchte er in Neu-Isenburg die Goetheschule und legte im Juni 1977 die Abiturprüfung ab. Danach verpflichtete er sich für die Luftwaffe. An der Universität der Bundeswehr München in Neubiberg (Oberbayern) belegte er das Fach Luft- und Raumfahrttechnik und beendete im Dezember 1982 sein Studium an der Fakultät für Luft- und Raumfahrttechnik als Diplomingenieur.
Pilotenlaufbahn In den USA wurde Reiter auf der Sheppard Air Force Base in Texas zum Jetpiloten ausgebildet. Im Anschluss erfolgte seine Versetzung zum Jagdbombergeschwader 43 auf dem Fliegerhorst Oldenburg in Niedersachsen, wo er das Kampfflugzeug Alpha Jet flog und später Staffelkapitän war. 1990 kehrte er nach Oberbayern zurück und wurde an der Wehrtechnischen Dienststelle 61 in Manching zum Testpiloten ausgebildet. Im Jahr darauf erfolgte seine Umschulung auf das Waffensystem Panavia Tornado (u.a. beim Jagdbombergeschwader 32 - Klosterlechfeld). Anschließend besuchte er die britische Testpilotenschule ETPS (Empire Test Pilots School) in Boscombe Down (Grafschaft Wiltshire), wo ihm im Dezember 1992 das Diplom Testpilot 1. Klasse verliehen wurde.
Raumfahrertätigkeit Auswahl und Ausbildung Als die europäische Weltraumorganisation ESA 1989 begann, Bewerber für ihre zweite Astronautengruppe zu suchen, meldete sich Reiter zusammen mit weiteren 22.000 Europäern. Jedes ESA-Mitgliedsland war aufgerufen, zwischen drei und fünf Kandidaten vorzuschlagen. Insgesamt kamen 60 potentielle Bewerber zusammen, von denen schließlich Mitte Mai 1992 sechs als neue Mitglieder des europäischen Astronautenkorps der Öffentlichkeit vorgestellt wurden. Zwei Wochen später, Anfang Juni, fanden sich fünf der sechs Anwärter - der Franzose Clervoy, der Spanier Duque, Fuglesang aus Schweden, Cheli aus Italien und die einzige ausgewählte Frau, die Belgierin Merchez - in Köln ein, um am Europäischen Astronautenzentrum (EAC) ihre Ausbildung anzutreten. Reiter stieß erst Anfang 1993 dazu, weil er zuvor noch seinen ETPS-Kurs in England beenden musste.
Flug zur Mir Im Mai 1993 gab die ESA bekannt, dass vier ihrer Raumfahrer ausgewählt wurden, um sich für zwei in Kooperation mit Russland geplante Raumflüge zur Raumstation Mir vorzubereiten. Drei Monate später reisten Fuglesang, Duque und die beiden Deutschen Reiter und Merbold nach Moskau in das Juri-Gagarin-Kosmonautentrainingszentrum und bereiteten sich auf die als „Euromir" bezeichneten Missionen vor. Fuglesang und Reiter waren für das Unternehmen „Euromir 95" aufgestellt worden. Einer von beiden sollte zwei Jahre später zur Mir-Station fliegen und dort Experimente durchführen. Das Intensivtraining fand im „Sternenstädtchen" statt. Ein halbes Jahr vor dem Start fiel die Wahl auf Reiter - Fuglesang wurde zu seinem Reservekosmonauten ernannt und fungierte während des Fluges als Verbindungssprecher.
An Bord von Sojus TM-22 startete Reiter am 3. September 1995 zur russischen Raumstation. Zusammen mit den Kosmonauten Gidsenko und Awdejew bildete er die 20. Mir-Langzeitbesatzung. Am 20. Oktober wurde Reiter der erste deutsche Raumfahrer, der einen Weltraumausstieg unternahm, als er mit Bordingenieur Awdejew für fünf Stunden die Raumstation verließ. Anfang Februar 1996 stieg er ein zweites Mal aus, diesmal mit Kommandant Gidsenko für drei Stunden. Im November 1995 erhielt die Mannschaft Besuch, als die Space-Shuttle-Mission STS-74 ankoppelte. Über fünf Tage arbeiteten acht Raumfahrer an Bord, bis die Atlantis wieder den Rückflug antrat. Reiter und seine zwei russischen Kollegen lebten insgesamt 176 Tage, 20 Stunden und 50 Minuten an Bord der Mir. Erst am 29. Februar 1996 stiegen die drei in das Sojus-Raumschiff und landeten nach 179 Tagen im all wieder auf der Erde. Mit der Landung stellte Reiter eine weitere Bestleistung auf, denn Sojus TM-22 war der längste Flug eines nichtrussischen Raumfahrers.
Bereits ein halbes Jahr nach seinem Jungfernflug nahm Reiter ab Oktober 1996 an einer Intensivausbildung für Sojus-Raumschiffe teil. Er erlernte Steuerung, Rendezvous und Andocken an eine Raumstation sowie die Rückkehr aus der Umlaufbahn. Zum Abschluss des Kurses am 24. Juli 1997 erhielt er das Zertifikat, das ihn berechtigt, ein Sojus-TM-Raumschiff mit drei Besatzungsmitgliedern als Kommandant für den Wiedereintritt zu leiten.
Zwischen September 1997 und März 1999 diente Reiter wieder bei der Luftwaffe in Deutschland. Er war beim Jagdbombergeschwader 38 auf dem Fliegerhorst Upjever in Niedersachsen als Kommandeur Fliegende Gruppe eingesetzt.
Expedition zur ISS Anfang April 1999 nahm Reiter seinen Dienst als ESA-Raumfahrer wieder auf und arbeitete am europäischen ATV-Transportfahrzeug. Im Sommer kehrte er nach Moskau zurück und erlernte während eines neunmonatigen Lehrgangs den Umgang mit den russischen Segmenten der Internationalen Raumstation (ISS).
Ab September 2001 verstärkte Reiter zwei Jahre lang das Projektteam für das Forschungslabor Columbus, dem europäischen Beitrag zur ISS. Daneben bereitete er sich für einen Langzeitflug auf der Raumstation vor.
Nach mehreren russisch-amerikanischen Verhandlungen waren im März 2005 alle Hürden für einen mehrmonatigen Flug Reiters zur ISS aus dem Weg geräumt. Diese Gespräche waren notwendig, weil der Deutsche mit einer US-Raumfähre starten sollte. Als die NASA zustimmte, konnte Reiters Flug nur ungefähr eingegrenzt werden: Er sollte ab Juli 2005 drittes Mitglied der elften ISS-Stammbesatzung sein.
STS-121, Reiters „Zubringer" zur Internationalen Raumstation, sollte zwei Monate, nachdem die Shuttle-Flotte mit STS-114 nach einer über zweijährigen Zwangspause den Flugbetrieb wieder hätte aufnehmen sollen, starten. Diese Mission hatte sich durch das bei der Mission STS-114 aufgetretene Problem mit dem abfallenden Schaumstoff vom Außentank um ein Jahr verzögert. Am 4. Juli 2006 startete Reiter nach mehreren Verschiebungen und zwei Countdown-Abbrüchen mit STS-121 zur ISS. Zwei Tage später erreichte er die ISS und gehörte seitdem zur ISS-Expedition 13. Zusammen mit seinem amerikanischen Kollegen Jeffrey Williams verließ er vier Wochen nach seiner Ankunft für sechs Stunden die ISS und führte notwendige Reparaturen und Wartungsarbeiten durch. Er lebte und arbeitete 166 Tage bis zum 19. Dezember 2006 an Bord der Raumstation und kehrte am 22. Dezember 2006 mit der Shuttle-Mission STS-116 zur Erde zurück. Mit diesem Flug ist er der europäische Raumfahrer mit der meisten Erfahrung im all.
Karriere als Manager Derzeit ist Thomas Reiter von der Bundeswehr beurlaubt (behält aber seinen Dienstgrad weiterhin bzw. wurde am 20. März 2009 zum Brigadegeneral befördert um vom 1. Oktober 2007 bis März 2011 im Vorstand des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) tätig sein zu können. Dort war er zuständig für die Bereiche Raumfahrtforschung und -entwicklung.
Seit dem 1. April 2011 ist er Direktor der neuen Direktion für Bemannte Raumfahrt und Betrieb der ESA mit Sitz in Darmstadt. Er verantwortet Europas Beitrag zur Internationalen Raumstation ISS, die ESA-Aktivitäten im Bereich der bemannten Raumfahrt, den Betrieb bemannter und unbemannter Raumfahrzeuge und des Bodensegments.
Auszeichnungen Im Jahr 2007 wurde Thomas Reiter mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. 2008 erhielt er die Bayerische Europa-Medaille. Am 28. Juni 2010 wurde ihm der Ehrendoktortitel durch die Fakultät für Luft- und Raumfahrttechnik der Universität der Bundeswehr München verliehen.
Sonstiges Reiter war Kommentator der kanadischen Fernsehreihe Aerospace - Das Luft- und Raumfahrtmagazin, die auf verschiedenen Sendern zu empfangen war. Das Magazin, das zwischen Ende der 1990er Jahre und Anfang dieses Jahrhunderts produziert wurde, lief im Rahmen der BR-Sendung Spacenight und wird vom Discovery Channel ausgestrahlt.
Thomas Reiter ist verheiratet und lebt mit seiner Frau in Rastede-Wahnbek (Landkreis Ammerland) nahe Oldenburg. Das Paar hat zwei Söhne. Reiter ist auch im Besitz einer Amateurfunklizenz. Sein eigenes Rufzeichen lautet DF4TR. Während seines Mir-Aufenthalts verwendete er das Rufzeichen R0MIR und auf der ISS das Stationsrufzeichen NA1SS.
Des Weiteren hat Reiter die Heinrich-Hertz-Gastprofessur 2008 der Universität Karlsruhe inne, in deren Rahmen er in einigen Vorträgen von seinen Erfahrungen im all berichtete und auch ein Seminar zu dem Thema leitete.
Thomas Schwartz * 31. Mai 1964 in Landstuhl/Pfalz (Deutschland)
Thomas Schwartz ist ein deutscher römisch-katholischer Priester, Theologe, Honorarprofessor, Autor, Verleger und Fernsehmoderator.
Leben
Schwartz wurde als Sohn der Eheleute Wilhelm und Elisabeth Schwartz, geb. Dengel, geboren. Nach dem Abitur am Johanneum in Homburg (Saar) 1983 trat er unmittelbar in das Noviziat der Hiltruper Herz-Jesu-Missionare ein und legte dort später seine erste Profess ab. Im Wintersemester 1984/1985 nahm er sein Studium der katholischen Theologie an der Westfälischen Wilhelms-Universität zu Münster auf. Es folgten Studien der Philosophie an der Universität Augsburg sowie theologische Studien an der Päpstlichen Universität Gregoriana in Rom.
Am 25. Oktober 1985 trat er in das Augsburger Priesterseminar ein, wechselte aber bereits ein Jahr später in das Pontificium Collegium Germanicum et Hungaricum de Urbe nach Rom. Im März 1989 erhielt Schwartz dort seine Diakonenweihe. Etwa ein Jahr später, am 10. Oktober 1990, wurde er in Rom durch den nachmaligen Kardinal, Bischof Karl Lehmann zum Priester geweiht. Im Oktober 1991 erwarb er mit einer methodengeschichtlichen Studie über den Übergang von der Kasuistik zur Neuscholastik das Lizenziat im Fach Moraltheologie.
Schwartz ist seit 1985 Mitglied der katholischen Studentenverbindung K.D.St.V. Winfridia (Breslau) Münster im CV und Bandinhaber der K.D.St.V. Hercynia Freiburg im Breisgau (1996) sowie der K.D.St.V. Aenania München. 1986 war er Gründungssenior der Katholischen Akademischen Verbindung Capitolina zu Rom. Seit 1999 ist er Mitglied des Päpstlichen Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem.
2001 wurde er im Fach Moraltheologie mit der Arbeit Zwischen Unmittelbarkeit und Vermittlung. Das Gewissen in der Anthropologie und Ethik des Thomas von Aquin an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg promoviert.
Seit Dezember 2005 ist Schwartz Honorarprofessor für Angewandte Ethik, insbesondere Wirtschaftsethik und Unternehmensethik an der Hochschule Augsburg. Seit Jahren lehrt er daneben an der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Augsburg. Von 1999 bis 2009 war er Hochschulpfarrer in Augsburg. Zuvor war er seit 1995 mit verschiedenen Lehraufträgen befasst. Von 2006 bis 2009 war er überdies Leiter der Akademikerseelsorge im Bistum Augsburg und Vorsitzender des Kuratoriums Raum für Bildung. Seit Anfang 2009 ist er in der Direktion der Katholischen Jugendfürsorge Augsburg tätig, einem Gesundheits- und Sozialdienstleister mit 3126 Mitarbeitern in über 80 Einrichtungen. Dort soll er im Jahre 2011 den Vorstandsvorsitz übernehmen.
Schwartz wirkt seit 2003 in der Fernsehsendung Alpha bis Omega mit, in der er sich mit Harald Lesch über theologische und philosophische Themen austauscht. Die Sendung Schwartz für die Seele moderiert er allein. Die Reihen werden nachts und Sonntags vormittags im Bayerischen Fernsehen ausgestrahlt.
Seit 2005 ist er Verleger und Herausgeber des Hochschulmagazins presstige, dem größten studentischen Hochschulmagazin Bayerns.
Thomas Thiemeyer ist ein deutscher Illustrator und Schriftsteller.
Thomas Thiemeyer studierte Kunst und Geologie in Köln. 1989 wurde sein erstes Jugendbuch für den Ravensburger Buchverlag veröffentlicht, für den Thiemeyer auch als graphischer Berater arbeitete. Danach machte er sich selbständig. Als freier Künstler illustriert er Spiele, Jugendbücher, Buchumschläge und vieles mehr. Unter anderem arbeitete er für Heyne, Arena, Fantasy Productions, Beltz & Gelberg, Harper Collins, Random House und Wizards of the Coast. In jüngerer Zeit arbeitete er mit dem amerikanischen Regisseur Darren Aronofsky zusammen. Das Bayerische Fernsehen widmete seinen Malereien einen 20-minütigen Beitrag bei Space Art (Sendereihe). Seine Arbeiten wurden mehrfach mit dem Kurd-Laßwitz-Preis und dem Deutschen Phantastik Preis ausgezeichnet.
In den vergangenen Jahren wendete er sich mehr und mehr dem Schreiben zu. 2004 erschien bei Droemer Knaur sein Debütroman "Medusa". Viele seiner Romane wurden zu Bestsellern und in 12 Sprachen übersetzt: Italienisch, Spanisch, Niederländisch, Tschechisch, Polnisch, Russisch, Koreanisch, Slowenisch, Türkisch, Portugiesisch, Chinesisch und Ukrainisch.
Seine Geschichten stehen in der Tradition klassischer Abenteuerromane und handeln des Öfteren von der Entdeckung versunkener Kulturen und der Bedrohung durch mysteriöse Mächte.
Werner Reuß hat BR-alpha, den Bildungskanal des Bayerischen Rundfunks, von 1997 an mit aufgebaut und leitet ihn seit dem Sendestart am 7. Januar 1998. Er studierte Kommunikationswissenschaften, Politik und Psychologie an der Ludwig-Maximilians-Universität in München. Werner Reuß kam 1989 zum Bayerischen Rundfunk und arbeitete zunächst als Redakteur im Programmbereich Politik und Zeitgeschehen. Danach wechselte er als Redakteur zu ARD-aktuell in Hamburg und anschließend in die Chefredaktion des Bayerischen Fernsehens. Von 1994 bis 1997 war er ARD-Referent des BR-Rundfunkratsvorsitzenden.
Seit 2008 gehört Werner Reuß dem Beirat des Deutschen Volkshochschulverbandes an, seit 2009 ist er Kuratoriumsmitglied des Max-Planck-Instituts für Biochemie. 2002 erhielt Werner Reuß den Bayerischen Fernsehpreis. 2004 - bei der Verleihung des 40. Adolf-Grimme-Preises - wurde er mit der besonderen Ehrung des Deutschen Volkshochschul-Verbandes für den Aufbau vorbildlichen Bildungsfernsehens ausgezeichnet.
Seit ende 2011 ist Werner Reuß u.a. für die Redaktion der Space Night zuständig.
Wilhelm Vossenkuhl * 11. Dezember 1945 in Engen (Deutschland)
Wilhelm Vossenkuhl ist ein deutscher Philosoph der Gegenwart. Er ist Professor für Philosophie an der Ludwig-Maximilians-Universität München und Autor einiger populärwissenschaftlicher Werke, darunter Philosophie für die Westentasche.
Im akademischen Bereich ist Vossenkuhl vor allem durch Arbeiten zu Wilhelm von Ockham und Ludwig Wittgenstein, der Handlungstheorie und der Ethik hervorgetreten. Auch hat er als Berater bei der Umgestaltung des Reichstagsgebäudes in Berlin zusammen mit Norman Foster gearbeitet.
Bei der Fusion der Hochschulen von Duisburg und Essen zur Universität Duisburg-Essen 2003 wurde Vossenkuhl die Position des Gründungsrektors der neuen Universität angeboten. Nach längeren Verhandlungen sagte er jedoch ab.
Als Professor für Philosophie an der Ludwigs-Maximilians-Universität hat Vossenkuhl einen Konkordatslehrstuhl inne, d. h. einen Lehrstuhl, bei dessen Besetzung die Katholische Kirche miteinbezogen wird.
Einem breiteren Publikum wurde Vossenkuhl vor allem durch populärwissenschaftlichen Sendungen auf BR-alpha, dem Bildungskanal des Bayerischen Rundfunks, bekannt. Hierbei war ihm sein humorvoll-nachdenklicher Stil von Nutzen. Diesen baute er über die Jahre nicht nur zu seinem Markenzeichen aus, er wurde auch integraler Bestandteil seiner Philosophie, die zudem auf leichte Verständlichkeit und hohe Anschaulichkeit ausgelegt ist.
Vossenkuhl ist persönlich befreundet mit Harald Lesch, mit dem er nicht nur in unregelmäßigen Abständen Lesch & Co., sondern auch die ebenfalls von BR-alpha ausgestrahlte Sendung Denker des Abendlandes macht. Des Weiteren moderiert er - auch auf BR-alpha - Philosophie.
Vom Wintersemester 2007/08 bis zum Sommersemester 2009 gehörte Vossenkuhl dem Hochschulrat der Universität Bayreuth an.
300 Jahre erstunken und erlogen? Über Zweifel an unserer Zeitrechnung
Von Klaus Simmering
Das sog. Dunkle Mittelalter hat es nie gegeben. Die Jahre 614-911 sind eine bloße Erfindung. Wir gehen nicht ins Jahr 2000, sondern ins Jahr 1700. Denn unsere Zeitrechnung beruht auf geschickten mittelalterlichen Fälschungen.
Das sind die ungeheuerlichen Thesen des "Geschichtskürzers" und Buchautors Dr. Heribert Illig. Illig schiebt Kaiser Otto III die Zeitfälschung in die Schuhe, er habe 300 Jahre erfinden lassen, um Herrscher im Jahr 1000 sein, wenn das christliche Zeitalter anbrechen sollte.
Selbstverständlich verweist die Wissenschaft die Thesen des Herrn Illig ins Reich der Phantasie, doch Wissenschaftsreporter Klaus Simmering ( Schneller als das Licht, Auf dem Weg zum UFO-Antrieb) hat sich dennoch auf eine spannende Suche nach Belegen für unsere angeblich korrekte Zeitrechnung gemacht.
"Aerospace" ist das erste Luft- und Raumfahrtmagazin im deutschen Fernsehen. Es handelt sich dabei um ein packendes und modern aufbereitetes TV-Magazin zu den verschiedensten Themen der Luftfahrt und der Weltraumfahrt. Wohl kaum eine Technik war und ist so geprägt von Visionen und Pioniergeist wie die der Luft- und Raumfahrt. "Aerospace" will diese Visionen vermitteln, nicht als Insider-Magazin, sondern für ein breites Publikum. Die Reihe will Lust machen auf die Beschäftigung mit der faszinierenden Welt des Fliegens und der Erforschung des Alls. Das Magazin will nicht nur für die Technik begeistern, sondern rückt vor allem auch die Menschen, die die Technik entwickeln und bedienen, in den Mittelpunkt. Jede Folge behandelt ein bestimmtes Thema quer durch Luft- und Raumfahrt. Durch die Sendung führt der ESA-Astronaut Thomas Reiter. Aerospace ist eine Koproduktion des Bayerischen Rundfunks, des Mitteldeutschen Rundfunks und des Discovery Channel, hergestellt vom Mitteldeutschen Filmkontor.
a-Centauri ist eine Sendereihe im Bildungskanal BR-alpha des Bayerischen Rundfunks, in der der Astrophysiker Harald Lesch in jeweils ca. 15-minütigen Folgen Fragen aus der Physik, insbesondere Astronomie und Astrophysik, in laienverständlicher und lockerer Form beantwortet.
Ablauf
Besondere Kennzeichen der Sendung sind die populärwissenschaftlichen Themen und Titelformulierungen (z. B. Was war vor dem Big Bang?, Sind wir allein im Universum? oder Gibt es Schnaps im Weltraum?), die an einen Klassenraum erinnernde Studiodekoration, der sparsame Einsatz von Anschauungsmaterial sowie der emotionale und gestenreiche Vortragsstil des Moderators.
Der Ablauf folgt einem recht festen Format. Der Vor- und Abspann wird begleitet vom Musikstück Scotty's Arrival von Stevie B-Zet (auch auf dessen Album When I See und im Soundtrack zum Film Der kalte Finger enthalten). Nach dem Vorspann beginnt fast jede Sendung mit einem Schwenk auf den Moderator, der die Zuschauer begrüßt, um nach einer mehr oder minder kurzen Einleitung den Titel der Folge in Form einer Frage an die Tafel im Studio zu schreiben. Die Dekoration wird oft durch ein vom Thema der Sendung bestimmtes Bild (oder einer kurzen Animationsschleife) ergänzt, das an die Wand hinter der Tafel projiziert wird. Den Abschluss der Sendung bildet meist eine Redewendung oder ein Zitat einer herausragenden Persönlichkeit.
Entwicklung
Das Format hat sich erst im Laufe der Sendereihe gefestigt. Im Laufe des ersten Jahres war die Begrüßung meist eine Variation zum Thema „Ich begrüße alle Freunde himmlischer Erscheinungen". Eine Projektionstafel ersetzte in der zweiten und dritten Sendung die normale Tafel, verschwand aber gleich wieder aus dem Repertoire. Dann folgte eine Reihe von Sendungen, in denen Lesch selber an die Tafel malte. Die Illustrationen waren aber wenig aussagekräftig und wurden auch bald aufgegeben. Darauf folgte eine Phase, die etwa bis Mitte 2001 dauerte, in der in fast jeder Sendung Bildmaterial auf dem hinteren Blatt der Tafel befestigt war und durch Kurbeln während einleitender Worte enthüllt wurde. Ab Anfang 2001 wurden die Bilder zunächst gelegentlich, dann immer häufiger durch einfachen Schnitt eingeblendet; ein an die Tafel gepinntes Bild kam Anfang 2002 zum letzten Mal zum Einsatz.
Auch in den neueren Sendungen ist das Format nicht völlig starr. Gelegentlich werden seine Elemente spielerisch eingesetzt, wie z. B. in der Sendung vom 19. August 2001 (Wie sieht die Zukunft des Universums aus?), in der der Abspann „zurückgespult" wird, um die Sendung mit einem alternativen Schluss zu beenden, oder in der Sendung vom 27. Oktober 2002 (Ist Wasser magisch?), in der die Sendung nach einer kurzen Vor-Einleitung ein zweites Mal mit dem Vorspann beginnt.
Produktion
Seit der Erstausstrahlung am 27. September 1998 wurden bis zum 31. Januar 2007 alle 14 Tage neue Folgen gesendet. Seither werden Wiederholungen aus den 217 vorhandenen Sendungen ausgestrahlt. Da Prof. Lesch seit September 2008 das Wissenschaftsmagazin Abenteuer Forschung im ZDF moderiert, ist die Produktion von neuen Folgen ungewiss. Auf der Internetseite des BR-alpha wird darauf hingewiesen, dass Prof. Lesch auf Grund seiner Arbeitsbelastung zur Zeit keine neuen alpha-Centauri-Sendungen produzieren kann. BR-alpha stehe aber weiterhin mit ihm in Kontakt.
Im Dezember 2006 kündigte der Bayerische Rundfunk an, dass ab Februar 2007 für den Rest des Jahres aufgrund knappen Budgets keine neuen Folgen mehr erscheinen würden, der Sendeplatz jedoch erhalten bleibt und mit der Ausstrahlung von Wiederholungen gefüllt wird. Ein Hinweis, dass für 2008 wieder neue Folgen geplant seien, wurde Ende Februar 2007 auf der Internetseite der Sendung veröffentlicht, rund einen Monat später jedoch wieder entfernt. Im April wiederum bezeichnete ein Bericht der Zeitschrift Sterne und Weltraum dies als „Produktionspause", die Detlef Klusak, Sprecher des BR, mit dem „Wunsch des Senders, mit dem so freiwerdenden Budget ein neues Projekt unter dem Titel ‚Grundbildung' realisieren zu können" begründete. In einem Interview mit dem Fachmagazin Funkkorrespondenz Ende Juni 2007 bestätigte Werner Reuß, Programmbeauftragter von BR-alpha, eine „Neuauflage" von Alpha Centauri im Jahr 2008.
Lesch erklärte jedoch in einem Interview in der Septemberausgabe der Zeitschrift Sterne und Weltraum: „So, wie es jetzt aussieht, werde ich das gar nicht machen können, weil die Universität mir bereits die Nebentätigkeit fürs ZDF genehmigt hat."
Neue Folgen sind seit Februar 2007 nicht ausgestrahlt worden. Ab 2010 wird Harald Lesch jedoch wieder versuchen, dem Publikum von ZDFneo in der viertelstündigen Sendung Leschs Kosmos physikalische oder philosophische Sachverhalte näherzubringen.
Mit Geist und Gehirn hat BR-alpha mittlerweile eine ähnlich aufgebaute Sendereihe gestartet, in der Manfred Spitzer Themen aus dem Bereich der Neurowissenschaften erörtert. Dasselbe Konzept verfolgen außerdem die Sendungen Mathematik zum Anfassen, Wilhelm Vossenkuhl - Philosophie, Köhlmeiers Märchen, Den Religionen auf der Spur und andere Formate auf BR-alpha.
Episoden-Inhalte
Diese Liste der alpha-Centauri-Episoden enthält alle 217 Episoden der deutschen Wissenschaftssendung a-Centauri sortiert nach ihrer Ausstrahlung auf dem deutschen Fernseh-Bildungskanal BR-alpha. a-Centauri wurde vom 27. September 1998 bis 31. Januar 2007 im 14-tägigen Rhythmus gesendet.
Der Bayerische Rundfunk hat bislang 152 der 217 Episoden auf 16 DVDs veröffentlicht. Hierbei wurde jedoch nicht die chronologische Reihenfolge eingehalten, sondern die Episoden in Vierergruppen thematisch sortiert, wobei eine DVD immer zwei Themen behandelt. Außerdem sind ab der fünften DVD immer zwei thematisch nicht zugeordnete Episoden als Bonus enthalten.
Alpha bis Omega ist eine vom Bayerischen Fernsehen meist im Rahmen der Space Night ausgestrahlte Fernsehsendung. Inhalt ist ein Gespräch zwischen dem Astrophysiker Harald Lesch und dem Theologen Thomas Schwartz zu einem theologischen Thema.
Aufmachung
Lesch, der selbst gläubiger Christ ist, vertritt in der Sendung einen naturwissenschaftlichen Standpunkt, während Schwartz einen theologischen Standpunkt vertritt. Lesch übernimmt stets die Rolle des Moderators und stellt dem Theologen Schwartz Fragen. In der Regel enden die Gespräche versöhnlich.
Die Sendung gestaltet sich kurzweilig und ungezwungen, ist dabei aber bewusst geruhsam, was sich durch die Wahl der Drehorte (unhektische Umgebungen wie Museen oder Naturgebiete) und den Gesprächsstil beider Personen (die auch persönlich befreundet sind) ebenso zeigt, wie durch die ruhige Kameraführung mithilfe einer Steadycam und das seltene Schneiden.
Während ihres Gesprächs, bei dem sie manchmal auch den Zuschauer direkt ansprechen, durchwandern Lesch und Schwartz den Drehort gemächlich und bleiben zuweilen stehen, um Begriffe genauer zu erklären oder Elemente der Umgebung mit in die Sendung einzubeziehen.
Titelmusik
Die Titelmusik stammt aus dem instrumentalen Teil des Liedes Clocks der Band Coldplay.
Wie wird man Astronaut, Was sind das für Menschen, die sich einer zermürbenden Auswahlprozedur und jahrelangem Training aussetzen, um vielleicht ein einziges Mal für eine Woche ins all zu fliegen? Autor Siering zeichnet ein persönliches Portrait der drei deutschen Astronauten Reinhold Ewald, Hans Schlegel und Ulrich Walter sowie der Lufthansa-Pilotin Heike Walpot.
Der Zuschauer erlebt, wie Astronauten bei Flugübungen und im Schwerelosigkeitstraining lernen, ihre Angst zu kontrollieren und wie dabei die anfängliche Begeisterung für den Traumberuf umschlägt in eine wissenschaftlich geläuterte Faszination.
Teilweise kurios anmutend sind die in den Film eingeschnittenen privaten Videoaufnahmen der Astronauten Ulrich Walter und Hans Schlegel, die sie vor und während ihrer Raumflüge mit der COLUMBIA und der MIR selber gedreht haben.
Astronautenblicke aus dem all auf den Heimatplaneten, begleitet von persönlichen Gefühlen und Gedanken.
Besatzung: Francis R. Scobee, Commander Michael J. Smith, Pilot Judith A. Resnik, Mission Specialist Ellison S. Onizuka, Mission Specialist Ronald E. McNair, Mission Specialist Gregory B. Jarvis, Payload Specialist Sharon Christa McAuliffe, Payload Specialist
Information:
Der Treibstofftank der Raumfähre explodierte 73 Sekunden nach dem Start, ausgelöst durch heiße Gase, die vom rechten Booster auf den Tank trafen. Nach mehrfacher Startverschiebung und nächtlichem Frost waren die Dichtungsringe zwischen den Segmenten des Boosters porös und damit undicht geworden. Nach der bisher größten Katastrophe der bemannten Raumfahrt wurden mehr als 200 Änderungen am Space-Transportation-System vorgenommen. Unter anderem tragen die Astronauten in kritischen Flugphasen wie Start und Landung wieder Raumanzüge. Außerdem wurde eine Möglichkeit geschaffen, das Shuttle auch während des Fluges über eine Notrutsche zu verlassen.
Die Chronik einer Katastrophe
0,678 s
In der Nähe der hinteren Verbindungsstelle zwischen Treibstofftank und rechtem Feststoffbooster tritt eine Wolke grauen Rauchs auf.
0,836s - 2,733 s
8 weitere Rauchwolken steigen auf. Die Frequenz von 4 pro Sekunde entspricht der Eigenfrequenz der Boosterstruktur. Die schwarze Farbe des Rauches und seine Dichte weisen darauf hin, daß Schmierfett der Isolation verbrannt und erodiert ist. Ursache waren vermutlich die heißen Abgase.
ca. 37 s
Heftige Windstöße treffen die Challenger und bewirken eine starke Schwingung. Das Steuerungssystem versucht einen Ausgleich durch Bewegung der Triebwerke. Die turbulente Zone sollte nach etwa einer Minute durchquert sein.
58,788 s
Inmitten dieser Belastungsphase tritt eine flackernde Flamme aus dem rechten Booster aus, an genau derselben Stelle, an der vorher die Rauchwolken auftraten.
59,262 s
Die Flamme wächst zu einer gut sichtbaren Rauchfahne und wird von den umgebenden Strukturteilen in Richtung des externen Treibstofftanks reflektiert.
64,660 s
Farbe und Form der Rauchfahne ändern sich abrupt. Offenbar vermischt sich der Rauch mit austretenden Wasserstoff. Ein Leck im Tank ist aufgetreten.
72,20 s
Die untere Verbindungsstrebe löst sich vom Tank, so daß sich der rechte Feststoffbooster drehen kann.
73,124 s
Eine große Dampfwolke tritt aus der unteren Wölbung des externen Tanks seitlich aus. Dies bedeutet den Beginn des strukturellen Versagens des Wasserstofftanks. Danach bricht die gesamte hintere Wölbung ab. Große Mengen Wasserstoff treten aus und verleihen dem Tank einen Schub nach oben. Gleichzeitig schlägt der rechte Booster an Zwischen- und Sauerstofftank.
73,137 s
Der Sauerstofftank zerbricht, so dass sich Wasserstoff und Sauerstoff zu einem explosiven Gemisch verbinden können. Innerhalb weniger Millisekunden ereignen sich massive Explosionen. Der Orbiter zerbricht in mehrere Teile. Die Booster fliegen bis Brennschluß allein weiter.
Das Gesicht des Himmels Impressionen von Sebastian Voltmer
Sonne, Mond und Sterne, galaktische Nebel und Galaxien, Geburtsstätten neuer Sterne im Universum. Blitze und Finsternisse, Impressionen des Himmels - eine neue, für das bloße Auge unsichtbare Welt tut sich auf. Wir fliegen vorbei am Mond, treffen fremde farbige Sternenwelten, erleben Verfinsterungen des Mondes und der Sonne. Die vielfältigen Himmelserscheinungen dieser kosmischen Reise werden durch Kamera und Teleskop ohne Kommentar vermittelt. Musikeffekte beleben den Film und verleihen ihm eine besondere Wirkung.
Fliegen Sie mit uns um den Globus und tauchen Sie mit der Kamera hinab zu den spannendsten Schauplätzen und schönsten Landschaften - wie immer in Begleitung der richtigen Musik.
Ein neuer Tag bricht an, die Sonne geht auf, Menschen erwachen - egal ob Afrika, Asien oder anderswo. Und eines haben alle gemeinsam: Keiner weiß, was der Tag bringt. Die neue Reihe der Space Night zeigt das Erwachen einer Stadt und seiner Menschen. Istanbul, Kairo, Soweto, Tokio und andere Städte werden hier "aufwachen"!
Die Wiederhohlung der Live-Sendung von 1969, als sich Siefahrt und Heine zusammen mit den Experten und mehreren Millionen Zuschauern am Bildschirm die Augen rieben angesichts dessen, was da an phantastischen Bildern auf die Erde kam.
Wer damals verschlafen hat oder noch gar nicht auf der Welt war, der kann - und das gibt´s nur bei der Space Night - dabei sein, wenn Armstrong sagt: "There´s one small step for a man but a giant leap for mankind!"
Wir schreiben das Jahr 2001. Die Menschheit nimmt Abschied von der "MIR". Nach 15 Jahren im all wird die größte und älteste Raumstation vom Himmel geholt und im Pazifik versenkt. Für die Astronauten aus aller Welt ist und bleibt die "MIR" ein Mythos ...
Die MIR (russisch ‚Frieden' oder ‚Welt') war eine von der Sowjetunion erbaute, bemannte Raumstation, die von 1986 bis zu ihrem kontrollierten Absturz 2001 die Erde umkreiste.
Nachdem die MIR in den ersten Jahren nur von der Sowjetunion und den mit ihr verbundenen Staaten genutzt wurde, betrieb sie die russische Raumfahrtagentur Roskosmos nach dem politischen Umbruch im Ostblock weiter und öffnete sie auch für westliche Staaten und ihre Raumfahrtagenturen.
Die Raumstation MIR war zu ihrer Zeit das größte künstliche Objekt im Erdorbit und gilt - mit dem Sputnik-Satelliten 1957 und Juri Gagarins Erstflug 1961 - als größter Erfolg der sowjetischen Raumfahrt.
In ihrer 15-jährigen Geschichte umrundete die ursprünglich nur für eine Lebensdauer von sieben Jahren ausgelegte Station die Erde bei einer Geschwindigkeit von rund 28.000 Km/h ganze 86.325 Mal in einer Höhe von 390 Kilometern über der Erdoberfläche.
An Board der MIR waren unter anderem auch 4 Deutsche Astronauten:
Die Earth Views das sind 10 Folgen aus zusammenschnitten von Satellitenaufnahmen vom Blauen Planeten Erde die von der NASA, ESA und vom DLR zu verfügung gestellt wurden. Das ganze wurde mit Musik unterlegt.
Lehnen Sie sich zurück und geniesen Sie die schönen Bildaufnahmen und lauschen Sie der schönen Musikauswahl.
Jazz mit eindrucksvollen Bildern aus dem Orbit. Entspannung pur! Zum ersten Mal wurde extra ein eigenes Soundprojekt entworfen. NILS WÜLKER, Shootingstar an der Trompete, und seine Gaststars (u.a. WOLFGANG MUTHSPIEL und JOCHEN RÜCKERT) betreten mit erdigen Grooves und überirdischen Melodien eine neue Space Night-Dimension, jenseits von Raum und Zeit.
Lesch & Co. war eine regelmäßig auf BR-alpha ausgestrahlte Fernsehsendung. Sie wird noch regelmäßig innerhalb der Space Night auf BR ausgestrahlt. In ihr führt der Physiker Harald Lesch an einem Tisch eines italienischen Restaurants (Al Torchio in München) Gespräche mit dem Philosophen Wilhelm Vossenkuhl. Darin wird versucht, komplizierte oder gemeinhin unbekannte Sachverhalte aus den Bereichen der Naturwissenschaften und der Philosophie dem Zuschauer auf einfache Weise nahezubringen.
In den Folgen „Haben und Sein“ oder „Zeit und Ritual“ war statt Vossenkuhl der Wissenschaftler Karlheinz Geißler Gesprächspartner von Lesch. In der Folge „Gesetz und Wahrheit“ war Prof. Stephan Lorenz zu Gast.
Die Erstausstrahlung erfolgte am 01. Juli 2001 auf BR-alpha.
508 Militärpiloten melden sich als Kandidaten für das "Mercury-Projekt". 18 bestehen die medizinischen Tests und 7 schreiben schließlich Raumfahrtgeschichte.
Pioneer 10 ist eine aufgegebene Raumsonde der NASA, die der Erforschung des Jupiters sowie des interplanetaren Mediums und des Asteroidengürtels diente. Sie wurde am 3. März 1972 vom Launch Complex 36 auf Cape Kennedy mit einer Atlas-Centaur-Rakete gestartet. Neben zahlreichen wissenschaftlichen Erkenntnissen über Jupiter, den Asteroidengürtel und den interplanetaren Weltraum war die Pioneer-10-Mission auch ein wichtiger Schritt im Bereich der Raumsondenkonstruktion und Missionsplanung. Die Sonde erwies sich als sehr robust und sendete das letzte Mal im Januar 2003 Daten zur Erde. Mit einer Missionsdauer von knapp 31 Jahren übertraf sie ihre geplante Lebensdauer von 21 Monaten um ein Vielfaches.
Prof. Dr. Harald Lesch deutet 1998 in einem seiner ersten TV-Auftritte die Informationsplatte auf der Sonde.
Der Beginn 1997 ließ der BR einen Pilotfilm unter dem Titel Im Licht ferner Sonnen - Die Welten des Michael Böhme produzieren. Zur Musik von Klaus Schulze entstand eine Fernsehsendung, die in dieser Weise völlig neuartig war. Ein Kameraflug hinein in Landschaften die ein Space Art-Künstler geschaffen hatte, ohne Schnitt und Schwarzblende von einer phantastischen Welt zur nächsten. Eine audiovisuelle Kunstausstellung, die derart viel positive Zustimmung fand, dass noch im selben Jahr die Space Art-Reihe in der Space Night aus der Taufe gehoben wurde. Im Rahmen von BR-alpha - Space Night werden die Space Art Sendungen regelmäßig gesendet.
Die Produktion 1997-2003 Nach dem Pilotfilm wurde noch im selben Jahr der erste Teil der Space Art-Reihe mit Bildern von Michael Böhme produziert. Unter dem Titel Im Licht ferner Sonnen - Das Universum des Michael Böhme ging dieser Teil mit fast 40 Minuten Länge auf Sendung. Begeisterte Zuschriften an den Sender aus dem europäischen Ausland bis Schottland bestätigten das neue Konzept der Space Art-Reihe in der Space Night. Es folgten bald Produktionen mit Gemälden von Frank-M. Lewecke und Ludek Pesek. 1998/99 ging eine dreiteilige Sendung mit Gemälden des Engländers David A. Hardy in Produktion. In der Sendereihe gelangte im Jahr 2000 die fünfte Episode mit Bildern von Gabriele L. Berndt zur Ausstrahlung. Die Musik zu dieser Episode wurde eigens komponiert: von dem Filmkomponisten Matthias Junken. Die symphonische Komposition Lost in the Galaxy kam bereits in weiteren Fernsehproduktionen zu Gehör.
Im Jahr 2001 gingen die Gemälde und Buch-Cover von Thomas Thiemeyer auf Sendung. Weitere Sendungen, die 2001 produziert wurden, präsentierten Arbeiten von: Johnny Bruck, Ralf Schoofs, Hamid Omaryar, Rudolf Seelmann, Detlev van Ravenswaay, Ludwig Angerer der Ältere und Gerd Otto. In der Space Art-Reihe ging es 2002 mit einer Neuauflage von Bildern von Michael Böhme und Gabriele L. Berndt weiter. Den Abschluss bildete Ralph Voltz mit seinen Covern für die Publikationen aus der Perry-Rhodan-Familie. Es entstanden bis 2003 insgesamt 15 Episoden, zusätzlich 1999 ein Special mit in Süddeutschland beheimateten Malern, sowie 2001 zum 40-jährigen Jubiläum der Perry Rhodan-Heftromanserie ein Special mit Bildern von Johnny Bruck.
Die Sendereihe wurde von 1997 bis 2010 mit Unterbrechungen in der Space Night ausgestrahlt.
Space Watch wurde zwischen Mai 1998 bis Dezember 2000 ausgestrahlt.
Jede dieser Monatssendungen (eine Sendung lief immer täglich etwa einen Monat lang) zeigt Bilder von Himmelsobjekten aus den Sternbildern, die in diesem Monat am Südhimmel zu sehen waren.
Unterlegt sind sie mit elektronischer Musik aus der Richtung "Ambient" / "Chillout" und "Trance".
SinoSat 1 ist ein Satellit der für China C und Ku Band Transponder für die Nutzer im asiatischen und pazifischen Raum mit Telekommunikationsdiensleistungen versorgt. Er wurde am 18.07.1998 ins all gebracht und wird vermutlich eine lebensdauer von 15 Jahren haben.
John F. Kennedy sagte im Jahr 1961: "Diese Nation sollte sich das Ziel setzen, einen Menschen auf den Mond zu bringen und wieder wohlbehalten zurrück zur Erde. Und das bevor dieses Jahrzehnt zuende geht!" Dieser Film präsentiert eine Hommage an die Leistung und Zeit der Aufgabe.
Vom Stern gefallen Der Kosmonaut und sein verlorenes Reich Von Inga Wolfram und Helge Trimpert
Der Film erzählt die Geschichte des Kosmonauten, der auszog, den Weltraum zu erobern und dabei ein Weltreich verlor.
Als Sergeij Krikaljow im Mai 1991 vom Raumfahrtzentrum Baikonur zur Raumstation MIR flog, schien die sowjetische Welt noch in Ordnung. Die Rückkehr war für Ende August 1991 geplant, doch mit dem Putsch in Moskau wurde es ein Aufenthalt im all mit ungewissem Ausgang. Erst nach 313 Tagen auf der MIR landete Krikaljow am 25. März 1992 wieder in Kasachstan. Er kehrte allerdings in eine völlug veränderte Welt zurück: Sein Land, die Sowjetunion existierte nicht mehr, Gorbatschow war in Pension, alles war anders geworden, Chaos beherrschte den alltag.
Übrigens: Sergeij Krikaljow war einer der 3 ersten Astronauten, der die Internationale Raumstation im Frühjahr 2000 in Betrieb genommen hat!
Die Waternight kombiniert wunderschöne Unterwasserbilder mit entspannender chillout Musik. Sie kombiniert gigantische Unterwasserbilder mit entspannender chill-out Musik. Für den optischen Teil der Waternight ist der erfolgreiche Dokumentarfilmer Florian Guthknecht verantwortlich. Seine Dokus wurden mit etlichen internationalen Preisen ausgezeichnet, wie z.B. dem Green Screen Award.
10 hoch 26 (The Powers of 10) [1968/1977] ( 4 Min.) Der Orginaltitel lautet "Powers of Ten". Dies ist ein amerikanischer Dokumentarkurzfilm aus dem Jahr 1968. Geschrieben von Ray Eames und ihrem Mann Charles Eames. Die neu veröffentliche version erschien im Jahr 1977. Die Space Night zeigte eine gekürzte version in Deutsch.
Alexander Gerst - Deutscher Astronaut [2014] (11 Min.) Reportage
Der deutsche Geophysiker und Vulkanforscher Alexander Gerst wird am 28. Mai 2014 zur ISS fliegen. Der Name der Mission ist "Blue Dot". Gerst suchte den Namen aus, weil die Forschung auf der ISS dem Leben auf der Erde dient. Viele Experimente aus Medizin, Biologie und Physik warten auf ihn.
Alexander Gerst, der sich gegen rund 8400 Mitbewerber durchsetzt hatte, ist nach Thomas Reiter und Hans Schlegel der dritte deutsche Astronaut auf der ISS. Für sechs Monate wird er mit Astronauten aus aller Welt auf der Internationalen Raumstation leben und forschen.
Alpha bis Omega 1 [2003] (41 Min.) Glück Drehort: Chiemsee und Neues Schloss Herrenchiemsee Was ist Glück? Wie wird man glücklich? Wer ist ein glücklicher Mensch? Diese und andere Fragen bespricht Prof. Harald Lesch, , Physiker und Kultprofessor von Alpha Centauri, mit seinem Freund, dem katholischen Priester Dr. Thomas Schwartz. Dass es bei dem Gespräch zwischen einem Naturwissenschaftler und einem Theologen erstaunliche Ergebnisse geben wird, dürfte zu erwarten sein. Dass sich in vielen Bereichen Überschneidungen und Übereinstimmungen auffinden lassen, wird in dieser Sendung deutlich werden.
Alpha bis Omega 2 [2003] (41 Min.) Weihnachten Drehort: Chiemsee und Kloster Frauenchiemsee Dass Weihnachten auch für den Astrophysiker ein echtes Diskussionsthema sein kann, beweist diese Sendung. Dass Naturwissenschaften und Theologie durchaus miteinander im Gespräch sind, zeigt Alpha bis Omega auf anregende Art und Weise: Was bedeuten Weihrauch, Gold und Myrrhe? Gab es den Stern von Bethlehem wirklich? Was hat es mit dem Weihnachtsfest auf sich? Diese und viele andere Fragen beschäftigen Prof. Harald Lesch, Physiker und Kultprofessor von Alpha Centauri, in der Unterhaltung mit dem katholischen Priester Dr. Thomas Schwartz.
Alpha bis Omega 3 [2004] (41 Min.) Auferstehung Drehort: Predigtstuhlgipfel bei Bad Reichenhall Das Ostergespräch der besonderen Art: Prof. Harald Lesch, Physiker und Kultprofessor von Alpha-Centauri, unterhält sich mit seinem Freund, dem katholischen Priester Dr. Thomas Schwartz über die Entstehung des Universums.
Alpha bis Omega 4 [2004] (40 Min.) Bergpredigt Drehort: Glyptothek München Ist die Bergpredigt ein Programm für eine christliche Politik oder allgemein eine Anleitung zum Christsein? War sie nur gültig für den Kreis der Jünger Jesu oder hat sie heute noch eine Bedeutung für das Leben der Menschen? Was hat es mit dieser bedeutendsten "Predigt" Jesu auf sich? Der Astrophysiker und "Kult"-Professor Harald Lesch unterhält sich darüber mit seinem Freund, dem katholischen Priester Dr. Thomas Schwartz. Sie finden zusammen interessante Zugänge zu diesem einzigartigen Abschnitt des Neuen Testamentes.
Alpha bis Omega 5 [2004] (43 Min.) Der Anfang von allem Drehort: Ägyptothek Urknall und Schöpfung "aus dem Nichts" - passen die Begriffe zueinander? Wie stehen physikalische und theologische Modelle über den Anfang in Beziehung? Kann man überhaupt Parallelen zwischen den Schöpfungsmythen der Bibel und den modernen astrophysikalischen Theorien herausarbeiten? Der Theologe behauptet: Ja. Der Astrophysiker staunt - und beide lernen voneinander etwas über den Anfang von allem. Prof. Harald Lesch, Physiker und Kultprofessor von Alpha Centauri, unterhält sich mit seinem Freund, dem katholischen Priester Dr. Thomas Schwartz über die Entstehung des Universums.
Alpha bis Omega 6 [2004] (42 Min.) Einsamkeit Drehort: Schönramer Filz Was ist der Unterschied zwischen Einsamkeit und alleinsein? Diese Frage stellt der Naturwissenschaftler dem Theologen. Sind wir allein im Universum oder fühlen wir uns nur einsam im Kosmos? - Das ist die Rückfrage des Theologen. Müssen wir manchmal allein sein, um zu uns selbst zu kommen? Die befruchtenden Momente des alleinseins zeigen sich bei vielen Forschern, die in der "Einsamkeit ihrer Studierstube" wichtige Einsichten gewonnen haben. Über diese Fragen diskutiert der Astrophysiker und "Kultprofessor" Alpha Centauri Prof. Harald Lesch mit dem katholischen Geistlichen Dr. Thomas Schwartz.
Alpha bis Omega 7 [2004] (43 Min.) Engel Drehort: Flugwerft Schleißheim Haben Engel Flügel? Was sind diese Wesen, die seit alters her in allen Religionen eine bedeutende Rolle einnehmen und auch von Kunst und Literatur reflektiert werden? Im Gespräch mit seinem Freund, dem katholischen Priester Dr. Thomas Schwartz, stellt Harald Lesch, Astrophysiker und Kultprofessor von Alpha Centauri, Fragen über die Engel als "Botschafter des Göttlichen", die alle Zuschauer interessieren werden. Die Fragen wie die Antworten lohnen das Einschalten.
Alpha bis Omega 8 [2004] (43 Min.) Gewissen Drehort: ? Im Gewissen begegnet dem Menschen der unbedingte sittliche Anspruch, das Gute zu tun und das Schlechte zu meiden. Was allerdings als gut und schlecht angesehen wird, das hängt von den persönlichen Wertmaßstäben eines jeden Menschen ab. Ist das Gewissen also nur eine Oberfläche, auf der sich in der Lebensgeschichte des Menschen unterschiedliche Werte abzeichnen, die dann prägend für seine Handlungen werden, oder enthält das Gewissen auch bereits "vorformulierte" Gesetze? Wer wäre der Autor solcher Gesetze - Gott? Wie kann man mit dem Gewissenszweifel umgehen? Kann das Gewissen "ausgeschaltet" werden? Prof. Harald Lesch, Physiker und Kultprofessor von Alpha Centauri, unterhält sich mit seinem Freund, dem katholischen Priester Dr. Thomas Schwartz über diese Fragen und sucht nach Lösungen, die auch dem aufgeklärten Menschen Hilfen sein können.
Alpha bis Omega 9 [2004] (42 Min.) Liebe Drehort: Königssee Ist Liebe nur eine Emotion, die uns Menschen von der Evolution gegeben wurde, um unsere Überlebensfähigkeit zu steigern? Oder ist sie nicht etwas, was jenseits aller reinen Naturgesetze zutiefst mit dem Menschsein verbunden ist? Ist Liebe gleichzusetzen mit Verliebtsein? Besteht Liebe mehr im Geben oder im Empfangen? Was kann ein Naturwissenschaftler über die Liebe sagen? Hat der Theologe bei der Frage der Liebe die besseren Argumente? In dieser Folge von "Alpha bis Omega" versucht Harald Lesch, Astrophysiker und Kultprofessor von Alpha-Centauri, im Gespräch mit dem katholischen Priester Dr. Thomas Schwartz Antworten auf all diese Fragen zu finden.
Alpha bis Omega 10 [2004] (45 Min.) Thuwabohu Drehort: Schlossgarten Schleißheim War im Anfang alles chaotisch, aber voller Energie oder wird das Ende des Universum in toter Ordnung sein? Das Gesetz der Entropie scheint das anzudeuten. Der Theologe widerspricht: Am Ende steht nicht das statisch-unbewegte Ende aller Dinge, sondern ein neuer Anfang. In dieser Folge tauschen sich Harald Lesch, Astrophysiker und Kultprofessor von Alpha Centauri, und sein Freund, der katholische Priester Dr. Thomas Schwartz, über die Grenzen der Naturwissenschaften und über die Chancen eines ehrlichen interdiziplinären Dialogs aus.
Alpha bis Omega 11 [2004] (43 Min.) Zufall Drehort: Spielbank in Bad Reichenhall Kann ein Zufall auch anders gedeutet werden? Ist es möglich, das kontingente Geschehen im gesamten Universum als Fügung zu deuten? Worin besteht der Unterschied zwischen Zufall und Fügung? Die Unterhaltung zwischen Harald Lesch, Astrophysiker und Kultprofessor vonKann ein Zufall auch anders gedeutet werden? Ist es möglich, das kontingente Geschehen im gesamten Universum als Fügung zu deuten? Worin besteht der Unterschied zwischen Zufall und Fügung? Die Unterhaltung zwischen Harald Lesch, Astrophysiker und Kultprofessor von Alpha Centauri, und seinem Freund, dem katholischen Priester Dr. Thomas Schwartz, geht der Bedeutung des Glaubens als Deutungsmuster für die Wirklichkeit nach. Alpha Centauri, und seinem Freund, dem katholischen Priester Dr. Thomas Schwartz, geht der Bedeutung des Glaubens als Deutungsmuster für die Wirklichkeit nach.
Alpha bis Omega 12 [2005] (28 Min.) existiert Gott? Drehort: Altmühltal - Wacholderheide Oberbayern Kann man Gott beweisen? Theologische und philosophische Tradition haben solche Beweisversuche immer wieder unternommen - mit mehr oder weniger Erfolg. Wie kann man verantwortlich von Gottes Existenz ausgehen, ohne die Ergebnisse der modernen Naturwissenschaften zu leugnen? Prof. Harald Lesch, Physiker und Kultprofessor von Alpha-Centauri, unterhält sich in dieser Folge mit seinem Freund, dem katholischen Priester Dr. Thomas Schwartz über die wohl grundlegendste Frage aller Religionen.
Alpha bis Omega 13 [2005] (28 Min.) Gnade Drehort: Friedhof Oberpfalz in Dietkirchen Was ist Gnade? Das Universum und die Naturgesetze scheinen gnadenlos zu sein: Sie gelten ausnahmslos immer und überall. Das Gesetz Gottes hingegen ist Gnade: Gnade bedeutet im Grunde die Zuwendung Gottes auf den Menschen hin. Seine wohlwollende Liebe gilt ebenfalls ausnahmslos immer und überall. Prof. Harald Lesch, Physiker und Kultprofessor von Alpha Centauri, unterhält sich in dieser Folge mit seinem Freund, dem katholischen Priester Dr. Thomas Schwartz über einen Kernbegriff der christlichen Botschaft, der für Naturwissenschaftler sperrig, für glaubende Menschen aber unendlich tröstend ist.
Alpha bis Omega 14 [2005] (28 Min.) Leid Drehort: Juramarmorsteinbruch Oberbayern in Titting Leid ist ein Begriff, der nur aus dem Blick auf den Menschen zu verstehen ist. Er stellt sich in verschiedenen Dimensionen dar, die miteinander eines gemeinsam haben: Es geht um eine reflektierte Form des Umgangs mit einem natürlichen, moralischen oder auch existentiellen Übel. Prof. Harald Lesch, Astrophysiker und Kultprofessor von Alpha-Centauri, klopft in der Auseinandersetzung mit seinem Freund, dem katholischen Priester Dr. Thomas Schwartz, diese Dimensionen ab - mit überraschenden Einsichten.
Alpha bis Omega 15 [2005] (28 Min.) Sinn Drehort: Veitshöchheim - Rokokogarten Unterfranken Das Elektron fragt nicht nach dem Sinn seiner Existenz. Diese Frage ist letztlich dem Menschen vorbehalten. Was ist mit der Sinnfrage verbunden? Welche Dimensionen des Menschseins werden angesprochen, wenn man nach dem Sinn einer Sache oder eines Geschehens fragt? Darüber diskutieren Harald Lesch, Astrophysiker und Kultprofessor von Alpha-Centauri, und sein Freund, der katholische Priester Dr. Thomas Schwartz in dieser Sendung.
Alpha bis Omega 16 [2005] (27 Min.) Wahrheit Drehort: Weinberg in Güntersleben, Unterfranken Pilatus stellte Jesus die Frage nach der Wahrheit. Und er war nicht der einzige, der an diesem Begriff nicht vorbeikam. Wie sich naturwissenschaftliches und theologisches Wahrheitsverständnis unterscheiden und wo es interessante Berührungspunkte gibt, ist der Inhalt dieses Gesprächs zwischen Prof. Harald Lesch, Physiker und Kultprofessor von Alpha Centauri, und seinem Freund, dem katholischen Priester Dr. Thomas Schwartz.
Alpha bis Omega 17 [2005] (29 Min.) Was ist der Mensch Drehort: Eichstätt - Figurenfeld "Wünsche", Oberbayern Lässt sich der Mensch auf eine "Kohlenstoffeinheit", also auf seine biochemische Zusammensetzung reduzieren oder ist der Mensch nicht viel mehr? Inwieweit ist die Rationalität des Menschen ein ihn von allen anderen Lebewesen unterscheidendes Element seiner Existenz? Was ist Gottebenbildlichkeit? Gibt es bei der Beantwortung der Frage, was der Mensch sei, Bereiche, in denen die Naturwissenschaften versagen? Im Gespräch mit seinem Freund, dem katholischen Priester Dr. Thomas Schwartz, stellt sich Harald Lesch, Astrophysiker und Kultprofessor von Alpha Centauri, einer der Grundfragen aller Philosophie.
Alpha bis Omega 18 [2006] (27 Min.) Freude Drehort: Olympiastadion München Kann man allein für sich selbst Freude herstellen, machen, produzieren? Was ist Freude eigentlich: Ein Gefühl, etwas rein Irrationales? Gibt es ehrliche Freude jenseits von Schadenfreude? Was unterscheidet die Freude des Theologen von der Freude des Naturwissenschaftlers? Wann freut man sich? Wann sollte man sich nicht freuen? Der Astrophysiker und Kultprofessor Harald Lesch von Alpha Centauri diskutiert mit seinem Freund, dem katholischen Priester und Professor Thomas Schwartz über die Freude. Der Diskussion zwischen beiden Wissenschaftlern zu folgen macht selbst - Freude!
Alpha bis Omega 19 [2006] (33 Min.) Heiland Drehort: Dom zu Unserer Lieben Frau, München An Weihnachten über den Heiland zu diskutieren, ist kein unsinniges Unterfangen. Die Menschwerdung Christi: Der Astrophysiker und Kultprofessor Harald Lesch unterhält sich zum Weihnachtsfest mit seinem Freund, dem katholischen Priester und Professor Thomas Schwartz. Was ist ein „Heiland“? Wozu dient er? Warum „musste“ Gott als Kind in diese Welt kommen? Über Weihnachten einmal anders zu reden und trotzdem bei der Sache zu bleiben ist das Anliegen der beiden Gesprächspartner.
Alpha bis Omega 20 [2006] (27 Min.) Grenzen des Verstehens Drehort: Pinakothek der Moderne, München Was kann man von der Welt wirklich erkennen? Welche Rolle spielt der Glaube dabei? Ist Gott nur ein "Lückenbüßer" für das, was die Wissenschaft noch nicht erklären kann? Mehr noch: Ist es vernünftig, an Gott zu glauben? Wie vernünftig ist der "Glaube" an die Ergebnisse der Naturwissenschaft?
Alpha bis Omega 21 [2007] (29 Min.) Beten Drehort: Wallfahrtsbasilika Vierzehnheiligen Die Unterhaltung zwischen Harald Lesch, Astrophysiker und Kultprofessor von Alpha Centauri, und seinem Freund, dem katholischen Priester Dr. Thomas Schwartz, geht der Bedeutung des Glaubens als Deutungsmuster für die Wirklichkeit nach.
Alpha bis Omega 22 [2007] (33 Min.) Glaube, Aberglaube und Horoskop Drehort: Wendelsteingipfel Wo sind die Grenzen zwischen Glaube und Aberglaube? Kann man sich beiden mit der Ratio überhaupt nähern? Sind Horoskope Hokuspokus oder kann man damit tatsächlich in die Zukunft schauen?
Alpha bis Omega 23 [2008] (29 Min.) Nächstenliebe Drehort: Schloss Neuschwanstein
Apollo 13: Wie es wirklich war [####] (29 Min.) Apollo 13 startete am 11. April 1970 zum Mond, das Ziel war der Krater Fra Mauro. Erste Probleme gab es schon während des Starts. Nach drei Tagen ereignete sich beim Aktivieren eines Sauerstofftanks eine Explosion, die die Energieversorgung in der Kommandokapsel zusammenbrechen lies. Eine Landung auf dem Mond war nicht mehr möglich. Um zur Erde zurückkehren zu können, musste die Besatzung in die noch angedockte Mondlandefähre Aquarius wechseln. Doch auch die Stromversorgung der Aquarius schien nicht ausreichend, um auf die Erde zurückkehren zu können. Zuletzt überstand jedoch der Hitzeschild den Wiedereintritt in die Atmosphäre und Apollo 13 landete am 17. April 1970 wie geplant im Pazifik. Für die NASA war die Apollo 13-Mission ein "erfolgreicher Fehlschlag".
Apollo 17 [####] (29 Min.) Dezember 1972: Letzte Mondmission, 2 Astronauten sind 74 Stunden und 59,5 Minuten auf dem Mond, 250 Pfunf Mondgestein zurückgebracht
Ariane: Im Land wo der Pfeffer wächst [1996] (43 Min.) Eine Dokumentation über die kurze aber erfolgreiche Geschichte der europäischen Trägerrakete ARIANE, mit der die Europäer in nur 20 Jahren über 50 % des kommerziellen Satelliten-Marktes erobert haben und deren Höhenflug im Juni diesen Jahres einen Dämpfer bekommen hat, als das jüngste Kind der ARIANE-Familie bei seinem Jungfernflug explodierte.
Ariane 502: Lifft-Off [1996-1997] (21 Min.) Ein Zusammenschnitt von Bildern vom Bau und vom Start der neuen europäischen Trägerrakete ARIANe 5. Der Erststart war im Juni 1996 gescheitert, der zweite Versuch am 30. Oktober 1997 war erfolgreich.
Astronautentraining - Die Maus im Weltraum [1992] (27 Min.) Deutsche Astronauten bzw. Kosmonauten haben in der Vergangenheit bei der Deutschen Forschungsanstalt für Luft- und Raumfahrt DLR in Köln für die Reise ins all trainiert. Gezeigt werden u.a. die Vorbereitungen auf die russische MIR-Mission. Auch die Maus aus der "Sendung mit der Maus" wurde für ihren Flug zur Raumstation MIR trainiert.
Auf dem Weg zum Ufo Antrieb - über Versuche zur Abschirmung der Schwerkraft [1997] (30 Min.) Über Versuche zur Abschirmung der Schwerkraft berichtet Klaus Simmering
Jeder Science-Fiction Leser weiß: UFOs fliegen mit einem Antrieb, der die Schwerkraft von Sonnen und Planeten abschirmt. Doch jeder Physiker weiß: So ein Antrieb ist unmöglich, denn Schwerkraft durchdringt alles. Selbst im hintersten Zipfel des Universums ist sie zu spüren. Doch all das hat die Zukunfts-Phantasten nie sonderlich gestört. Doch eine kleine Gruppe von Physikern behauptet, sie hätte die Schwerkraft abgeschirmt - wenn auch nur zu einem Prozent. Sie beschäftigen sich mit supraleitenden Keramiken - und wenn sie richtig liegen, könnte das "UFO-Prinzip" möglicherweise funktionieren. Muss die Physik grundlegend umdenken? Gibt es bald sogar technische Anwendungen? Hilft die Entdeckung dabei, endlich mehr über den physikalischen Charakter der Schwerkraft zu erfahren? Oder steckt ein Fehler in den Messungen und der Traum von der Schwerelosigkeit auf Erden bleibt ein Traum? Die Reportage konfrontiert die Welt der Physik mit ihren Außenseitern Eine Spurensuche auf physikalischen Abwegen - aber schließlich sind alle großen Entdecker zunächst einmal Außenseiter gewesen...
Aurora 7 (24.05.1962) [####] (31 Min.) Die Mission Mercury-Atlas 7 (MA-7) war ein bemannter Weltraumflug im Rahmen des US-amerikanischen Mercury-Programms.
Cassini - Huygens [1997] (11 Min.) Am 13. Oktober 1997 soll die Sonde CASSINI-HUYGENS auf eine siebenjährige Reise zum Saturn gehen. Während CASSINI in eine Umlaufbahn um den Ringplaneten einschwenken wird und mit einer Reihe von Instrumenten Atmosphäre und Oberfläche des Saturn analysieren soll, wird die von der ESA in Auftrag gegebene und von Dornier Satellitensysteme in Ottobrunn gebaute Sonde HUYGENS auf dem Saturn-Mond Titan landen. Auf Titan vermutet man Bedingungen, wie sie vor mehr als viereinhalb Milliarden Jahren auf der Erde geherrscht haben könnten.
Challenger Katastrophe [2001] (30 Min.) Der 25. Start des US-Space Shuttle am 28. Januar 1986 um 17:38 MEZ endete in einer Katastrophe. Nach 73 Sekunden explodierte die Raumfähre CHallENGER, die sieben Astronauten kamen ums Leben. Die NASA hat diesen Film unter Verwendung von Originalaufnahmen von 200 während des Starts mitlaufenden Kameras und der während der mehrwöchigen Unterwassersuche geborgenen Trümmer zusammengestellt. Durch Zeitlupenanalyse und technische Zeichnungen werden Verlauf und Ursache der Katastrophe erklärt.
Cosmic Dancer [1993] (6 Min.) Tanzende Kunst im Weltraum: Der Cosmic Dancer ist eine geometrische Aluminium-Skulptur aus geschweißten 4-Kant-Rohren, geschaffen von dem in der Schweiz lebenden amerikanischen Künstler Arthur Woods für die russische Raumstation MIR. Dorthin wurde sie am 22. Mai 1993 mit einem Raumtransporter gebracht, wo sie als das erste Kunstwerk im all bis zum Absturz der MIR im März 2002 blieb. Videoaufnahmen aus der MIR, zusammen mit der Musik von Gustave Fauré bilden ein neues Kunstwerk, das den Cosmic Dancer, der zusammen mit den Überresten der MIR auf dem Boden des Pazifik liegt, unsterblich macht.
Countdown für einen Traum [2006] (28 Min.) Eine Reportage über den Deutschen Astronaut Thomas Reiter.
Bislang war kein europäischer Astronaut länger im all als Thomas Reiter. Doch er musste viel Geduld beweisen, bis sein Traum Wirklichkeit wurde. Fünf Jahre lang hat Reiter für die erste Langzeitmission eines ESA-Astronauten auf der Internationalen Raumstation ISS trainiert. Zuletzt machte er im Trainingszentrum der russischen Kosmonauten sein Soyuz-Diplom - für den Fall, dass er das "Rettungsboot" der ISS zur Erde steuern muss. Seit dem 6. Juli 2006 ist Reiter, nach vielen Verzögerungen durch die Probleme mit den amerikanischen Space-Shuttles, endlich am Ziel seiner Wünsche. Für ein halbes Jahr lebt und arbeitet er im Erdorbit. Ein Höhepunkt dabei: sein sechseinhalbstündiger Außenbordeinsatz zum weiteren Ausbau der Raumstation. Von Thomas Reiter selbst gedrehtes Videomaterial zeigt den alltag in 320 km Höhe und seine Begeisterung für das Erlebnis Raumfahrt.
D2 Mission [1994] (75 Min.) Die zweite deutsche Weltraummission D2
Im Frühjahr 1993 starteten die beiden deutschen Kosmonauten Hans Schlegel und Ulrich Walter zur größten und wissenschaftlich ehrgeizigsten deutschen Weltraummission D2. An Bord des Spacelab führten sie mit zwei amerikanischen Kollegen über 90 wissenschaftliche Experimente durch, von denen ein Teil zu sehen ist. Die Kamera dokumentierte nicht nur das wissenschaftliche Programm, sondern auch eine ganze Reihe von Aktivitäten, angefangen vom "Aufstehen" über Frühstück bis zur Gymnastik am Abend. Selbstverständlich hatten die Astronauten auch Zeit, mit der Kamera wunderschöne Aufnahmen vom blauen Planeten zu machen. Hans Schlegel wird übrigens 2007 an Bord eines Space Shuttles zur ISS reisen.
Der Kosmos: Die Sonne [2000] (ca. 10 Min.) Geburt, Leben und Tod der Sonne; der innere Glutofen und das Feuerwerk an der Oberfläche; Sonnenflecken; die Corona und der Sonnenwind; das Neueste von unserem Heimatstern.
Der Kosmos: Merkur [2000] (ca. 10 Min.) alles zum sonnennächsten Planeten: Krater, Spalten, doppelte Sonnenaufgänge und - vielleicht - Polarkappen aus Eis.
Der Kosmos: Venus [2000] (ca. 10 Min.) unter den Wolken tobt ein wahres Inferno; eine vergiftete Atmosphäre mit feuerspeienden Vulkanen und einem andauernden Treibhauseffekt.
Der Kosmos: Die Erde [2000] (ca. 10 Min.) die Entstehung des Planeten und des Lebens; die Kontinentaldrift; die Jahreszeiten; die Ozeane, das Klima, das Wetter und El Nino.
Der Kosmos: Der Mond [2000] (ca. 10 Min.) Geboren aus einer Massen-Kollision; sein Einfluss auf die Erde; die APOLLO-Landung und die Entdeckung des Wassers.
Der Kosmos: Der Mars [2000] (ca. 10 Min.) Ein trockener, kalter Planet; auf dem wir bald landen werden; Polarkappen, Vulkane, der größte Canyon, der je entdeckt wurde; gab es Ozeane auf dem Mars?
Der Kosmos: Jupiter [2000] (ca. 10 Min.) Größer als alle anderen Planeten zusammen; ein turbulenter Gas-Riese mit 16 Monden; eine Reise durch sein Mini-Sonnensystem.
Der Kosmos: Saturn [2000] (ca. 10 Min.) Die vielen Ringe und Monde dieses exotischen Gas Giganten; eine simulierte Landung auf Titan, ein Mond wie die junge Erde.
Der Kosmos: Uranus und Neptun [2000] (ca. 10 Min.) Die äußersten Planeten; die verrückte Neigung von Uranus und ein chaotischer Mond namens Miranda; Neptun verblüfft mit Stürmen und Geysieren.
Der Kosmos: Das Reich der Kometen [2000] (ca. 10 Min.) Wo kommen sie her? Die Oortsche Wolke und der Kuiper Gürtel. Der kleine Pluto - wahrscheinlich ist er gar kein Planet.
Der Kosmos: Erd-Beobachter [2000] (ca. 10 Min.) Die umkreisen unsere Planeten und wachen über seinen Zustand: Ozon, abschmelzende Pol-Kappen, das Wetter, die Abholzung der Regenwälder und die Navigation von Schiffen, Autos und Flugzeugen.
Der Kosmos: Die Frage nach Leben [2000] (ca. 10 Min.) Gibt es noch Leben in unserem Sonnen-System? Auf dem Jupiter Mond Europa oder Titan, dem Saturn-Trabanten?
Der Kosmos: Roboter [2000] (ca. 10 Min.) Unsere Pfadfinder im Sonnensystem; Bahnbrecher auf dem Mars; Sturzflug auf den Jupiter; Landung auf dem Saturn-Mond Titan.
Der Kosmos: Das nächste Ziel [2000] (ca. 10 Min.) Ein Weltraum-Hafen im Erd-Orbit; die Besiedlung von Mond und Mars; die Zähmung der Venus und ein Aufzug in das Universum.
Der Kosmos: Aurora und Sonnenfinsternis [2000] (ca. 10 Min.) Himmlische Lichtspiele; wie der Sonnenwind eine Aurora "malt"; die Erklärung einer Mond- und Sonnenfinsternis mit aktuellen Bildern.
Der Kosmos: Licht und andere Wellen [2000] (ca. 10 Min.) Sichtbares Licht erschließt uns nur einen Teil des Universums. Andere Wellenlängen ergänzen das Bild: von Gamma- zu Radiowellen.
Der Kosmos: Schweif der Planeten (Pluto & Kometen)[2000] (ca. 10 Min.)
Der Kosmos: Einschlag [2000] (ca. 10 Min.) Die Bedrohung durch Kometen und Astroiden; was würde geschehen, wenn der Felsbrocken, der die Dinosaurier auslöschte, heute New York trifft?
Der Kosmos: Die Ersten Schritte [2000] (ca. 10 Min.) Von der ersten Erdumrundung des Kosmonauten Yuri Gagarin über das Wettrennen zum Mond bis zu den APOLLO-Landungen.
Der Kosmos: High Life [2000] (ca. 10 Min.) Leben und arbeiten im schwerelosen Raum; Triumphe, Tragödien und der alltag in der russischen MIR sowie im amerikanischen Space Shuttle.
Der Kosmos: Der Durchbruch [2000] (ca. 10 Min.) Von den antiken Himmelsschauern des alten Babylon bis zum heutigen Weltraum-Zeitalter; die Geschichte der Astronomie: Kopernikus, Kepler, Galileo, Newton, Hubble.
Der Kosmos: Milchstrasse [2000] (ca. 10 Min.) Ihre Entdeckung; die Erklärung der Lichtjahre; das Leben und Sterben von Sternen; Supernova und Wolken, in denen neue Sterne geboren werden.
Der Kosmos: Hubbles Auge [2000] (ca. 10 Min.) Astronauten reparierten die fehlerhafte Optik; jetzt späht das Weltraum-Teleskop zurück in der Zeit bis in die Tiefen des Universums.
Der Kosmos: Unendlichkeit [2000] (ca. 10 Min.) Der Aufbau des Universums: Galaxien und Cluster; wie vermessen wir die benachbarte Galaxie und wie den entferntesten Quasar.
Der Kosmos: Big Bang, Big Crunsch [2000] (ca. 10 Min.) Die Theorie des Urknalls; ab dieser Explosion breitet sich das Universums aus; dehnt es sich ewig aus oder stürzt es wieder in sich zusammen?
Der Kosmos: Schwarze Löcher, dunkle Materie [2000] (ca. 10 Min.) Obwohl unsichtbar, verraten Schwarze Löcher ihre Existenz. Das gilt auch für die Dunkle Materie - die "fehlenden" 90 % des Universums.
Der schöne Planet 1 [1994] (155 Min.) Wir umkreisen im Raumschiff den Blauen Planeten und steigen zu dessen schönsten Plätzen hinab.
Der schöne Planet 2 [1995] ( 90 Min.) Wir umkreisen im Raumschiff den Blauen Planeten und steigen zu dessen schönsten Plätzen hinab. Diesmal sind es u.a.: London, Lappland, Hong Kong, Utah, Niel, New York, Namibia, Alaska, Kuwait und Bayerischer Wald
Der schöne Planet 3 [1996] ( 85 Min.) Wir umkreisen im Raumschiff den Blauen Planeten und steigen zu dessen schönsten Plätzen hinab.
Der schöne Planet 4 - Sizilien und Posen [1997] ( 83 Min.) Wir umkreisen im Raumschiff den Blauen Planeten und steigen zu dessen schönsten Plätzen hinab. Diesmal sind es u.a.: die Azoren, der Feldberg im Schwarzwald, die Haute Provence, Sizilien, Sylt, Arles und Lyon.
Die Bärenmädels aus Poing [2007] (24 Min.) Im Frühjahr 2007 kam Bärenmutter Mia mit ihren Töchtern Molly, Mette und Maya aus Schweden in den Wildpark in Poing. Seit Ostern können die Bärenmädels dort von den Parkbesuchern bestaunt werden, wenn auch mit größerem Abstand vom Zaun des Geheges. Bei Filmaufnahmen ist es gelungen, den Bärenmädels ganz nah auf den Pelz zu rücken. Die Bilder dokumentieren nicht nur die Spielereien der wenige Monate alten Bärenkinder. Sie zeigen auch, mit welch hoher Geschwindigkeit die Petze die Verfolgung an Land aufnehmen können und wie früh ihr Geschick für ausgedehnte Klettertouren anlegt ist.
Die ersten Sonnenstrahlen auf der Akropolis, das erste Licht in den Straßen von Athen, das erste Leben auf den berühmten Marktplätzen im Stadtzentrum der Metropole. Stimmungsvolle Aufnahmen am frühen Morgen aus der griechischen Hauptstadt. Ruhige Bilder, die zeigen, wie die Griechen langsam in den Tag kommen. "Athen erwacht" - die Einstimmung auf den bevorstehenden Olympiatag zum Ausklang der Space Night.
Die Erde erwacht - Ankara [ca. 2003] (39 Min.) Kommentarlose Bildaufnahmen
Die Erde erwacht - Buenos Aires [ca. 2003] (39 Min.) Kommentarlose Bildaufnahmen
Die Erde erwacht - Hong Kong [ca. 2003] (26-34 Min.) Kommentarlose Bildaufnahmen
Die Erde erwacht - Istanbul [ca. 2003] (40 Min.) Kommentarlose Bildaufnahmen
Die Erde erwacht - Kairo [2003] (22-40 Min.) Kommentarlose Bildaufnahmen
Die Erde erwacht - Neu Delhi [ca. 2003] (36 Min.) Kommentarlose Bildaufnahmen
Die Erde erwacht - Soweto [2003] (31 Min.) Kommentarlose Bildaufnahmen
Die Mondlandung [1969] (242-402 Min.) Live-Sendung anlässlich der Mondlandung von Apollo 11, die der Westdeutsche Rundfunk am 20./21.07.1969 ausstrahlte. US-Astronauten Armstrong und Aldrin landen als erste Menschen auf dem Mond. Moderator im WDR-Studio: Günter Siefarth.
In der Nacht vom 20. auf den 21. Juli 1969 machte der Kolonialisierungstrieb des Menschen einen gewaltigen Satz - auf wirklich unberührten Boden. Es war der erste Schritt zur Eroberung des Weltraums. Aus heutiger Sicht wirklich nur ein Anfang, bauen wir doch inzwischen gigantische Weltraumlabore wie die ISS und schicken Sonden bis ans Ende des Sonnensystems. Doch immer noch ist der Mond der einzige Himmelskörper, den je ein Mensch betreten hat. Das nächste Ziel ist ein Besuch auf dem Mars, doch selbst der liegt noch ein Stück in der Zukunft.
Dabei war der Mond selbst kein attraktives Reiseziel - es gibt nicht allzu viel zu holen auf unserem staubigen Trabanten. Doch die Landung auf dem Mond hatte Signalwirkung: Nicht nur als technische Hochleistung, die den Menschen aus seinem bisherigen Lebensraum heraus in völlig neue Dimensionen brachte, sondern vor allem als politischer Erfolg. In der heißen Phase des Kalten Krieges war die Beherrschung des Weltraums Teil des Wettrüstens. Und im Kampf der Systeme ein wichtiger Eintrag ins kollektive Gedächtnis der Menschheit: Für kurze Zeit flatterte die amerikanische Flagge im Sonnenwind - gehisst vor weltweitem Publikum.
Do Swidanija MIR (Leb wohl MIR) [2001] (27 Min.) Eine Reportage zum ende der Raumstation MIR Mehr als 15 Jahre umrundete die russische Raumstation "MIR" die Erde - mal äußerst erfolgreich, mal von Pannen geplagt. 2001 wurde der Stolz der russischen Raumfahrt im Südpazifik versenkt. Ein wehmütiger Rückblick, bei dem auch deutsche Astronauten, die die MIR besucht haben, diesen Meilenstein der bemannten Raumfahrt würdigen.
Earth Views 1 [1994] (81 Min.) Weltraumbilder und Animationen mit Musik hinterlegt
Earth Views 2 [1995] (67 Min.) Die hundert phantastischsten Aufnahmen des Planeten Erde aus den Archiven der NASA, kombiniert mit Computer-Animationen und unterlegt mit Musik aus allen Stilrichtungen, von den Drei Tenören bis zu Techno.
Earth Views 2 (CC-Version) [2013] (60 Min.) Neu zusammengeschnitten aus der Folge Earth Views 2 mit neuer Musik aus dem Creative-Commons-Bereich
Earth Views 3 [1995] (72 Min.) Weltraumbilder mit Musik hinterlegt
Earth Views 4 [1996] (79 Min.) Bilder vom wunderbaren Blauen Planeten. Die Filmaufnahmen wurden von Astronauten gemacht, Deutschlands bekantester Chill-Out-Act Aural Float (feat. Alex Azary und Gabriel Le Mar) hat Zitate der Astronauten mit Musik aus den Stilrichtungen Elektro, Spacefunk und Ambient kombiniert.
Earth Views 5 (Version 1) [1997] (81 Min.) Neue Bilder von unserem Heimatplaneten aus den NASA-Archiven. Zum zweiten Mal hat Deutschlands bekanntester Chill-Out-Act Aural Float (feat. Alex Azary und Gabriel Le Mar) die Musik zusammengestellt und gemixt, diesesmal aus den Stilrichtungen Ethno, Esoterik und Elektronik.
Earth Views 5 (Version 2) [ca. 2002] (81 Min.) Version 2 hat das neue Space Night Logo in Weiß und die Einblendungen der gezeigten Landschaften fehlen. In Version 1 hingegen werden die Landschaften benannt und es wird das alte Logo in Blau & Grau verwendet.
Earth Views 5 (Klassik-Version) [2013] (55 Min.) Neu zusammengeschnitten aus der Folge Earth Views 5 mit Klassischer Musik vom Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks.
Earth Views 6 [1999] (64 Min.) Weltraumbilder mit Musik hinterlegt
Earth Views 6 (CC-Version) [2013] (60 Min.) Neu zusammengeschnitten aus der Folge Earth Views 6 mit neuer Musik aus dem Creative-Commons-Bereich
Earth Views 7 [2001] (68 Min.) Der Klassiker mit den wunderschönen Aufnahmen der Erde aus dem all, kombiniert mit Ambient-Klassikern. Diesmal ergänzt durch Satellitenflüge über Deutschland und Bayern.
Earth Views 7 (CC-Version) [2013] (60 Min.) Neu zusammengeschnitten aus der Folge Earth Views 7 mit neuer Musik aus dem Creative-Commons-Bereich
Earth Views 8 [2002] (110 Min.) Nach 7 Folgen Earth-Views mit Videoaufnahmen aus dem Space-Shuttle präsentieren wir nun mit Earth-Views 8 eine völlig neue Sicht auf unseren Blauen Planeten: Aus Hunderten von Satellitenaufnahmen aus dem "Visible Earth"-Programm der NASA entstand eine Dokumentation über das, was Satellitenphotographie heute leisten kann.
Earth Views 9 [2003] (66 Min.) Aufnahmen, die Astronauten des Space-Shuttles von der Erde gemacht haben, kombiniert mit Chill-Out-Musik.
Earth Views 9 (CC-Version) [2013] (65 Min.) Neu zusammengeschnitten aus der Folge Earth Views 9 mit neuer Musik aus dem Creative-Commons-Bereich
Earth Views 10 [2010] (60 Min.) Videobänder aus den Archiven von NASA uns ESA zeigen faszinierende Bilder von der Erde und geben interessante Einblicke in das Leben an Bord der Internationalen Raumstation ISS. Für die Musik ist DJ Jondal alias Martin Unger zuständig.
Earth Views 10 (Klassik-Version) [2013] (60 Min.) Neu zusammengeschnitten aus der Folge Earth Views 10 mit Klassischer Musik vom Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks.
Ein Raumschiff muss auch sexy sein [1997] (43 Min.) Der Grafik-Designer und Illustrator Erik Theodor Lässig arbeitete eng mit den deutschen Vätern der Raumfahrt zusammen und setzte ihre Visionen ins Bild. Sein Zeichenstift gab den kühnsten Ideen eines Hermann Oberth und Wernher von Braun sichtbare Gestalt. Als langjähriger Mitarbeiter bei der Messerschmitt-Bölkow-Blohm GmbH begleitete er die deutschen Raumfahrtbemühungen nach dem zweiten Weltkrieg, insbesondere das geniale Raumgleiterkonzept von Eugen Saenger.
EUROMIR 94/95 [1994-1995] (84 Min.) Ein Zusammenschnitt der beiden ESA-Missionen, kommentiert von den beteiligten Astronauten Ulf Merbold und Thomas Reiter.
Faith 7 (15.05.1963) [####] (30 Min.) Die Mission Mercury-Atlas 9 (MA-9) war der letzte bemannte Weltraumflug im Rahmen des US-amerikanischen Mercury-Programms.
Flight through the Skies [2013] (55 Min.) Astronomie ist eine der ältesten Wissenschaften überhaupt - und gleichzeitig eine der modernsten: Heutige Astronomen nutzen fortschrittlichste Technologie, um immer tiefer und mit immer größerer Detailschärfe ins Weltall zu blicken. Hubble, Apex, Alma oder La Siola heißen beispielweise die Teleskope, mit denen das Weltall erforscht wird. Der Film zeigt faszinierende Bilder und Animationen, die alle auf den Ergebnissen der Weltraumforschung dieser Teleskope basieren.
Flight Night 1 [ca. 2007] (30 Min.) Fliegen Sie mit uns über die schönsten Landschaften vom Watzmann bis zum Bodensee. Aus dem Segelflugzeug und dem Hubschrauber sind wunderbare Aufnahmen von Bayern und entlang der Alpen entstanden. Vollendet sind die herrlichen Flugaufnahmen mit klassischer Musik für Genießer von den größten Komponisten wie Mozart und Mahler.
Flight Night 2 [ca. 2007] (30 Min.) Fliegen Sie mit uns über die schönsten Landschaften vom Watzmann bis zum Bodensee. Aus dem Segelflugzeug und dem Hubschrauber sind wunderbare Aufnahmen von Bayern und entlang der Alpen entstanden. Vollendet sind die herrlichen Flugaufnahmen mit klassischer Musik für Genießer von den größten Komponisten wie Mozart und Mahler.
Freedom 7 (05.05.1961) [####] (30 Min.) Die Mission Mercury-Redstone 3 (MR-3) gilt nach Juri Gagarins Flug (12. April 1961) als der zweite bemannte Flug in der Geschichte der Raumfahrt. Alan B. Shepard war damit der erste US-Amerikaner außerhalb der Erdatmosphäre. Das Mercury-Raumschiff Freedom 7 vollzog allerdings nur einen ballistischen Flug. Ein Erreichen des Erdorbits war mit der Redstone-Rakete nicht möglich.
Friendship 7 (20.02.1962) [####] (60 Min.) Mercury-Atlas 6 (MA-6) war ein bemannter Weltraumflug im Rahmen des US-amerikanischen Mercury-Programms. Der Pilot John Herschel Glenn war der erste US-amerikanische Astronaut in der Erdumlaufbahn.
How to become an Astronaut? [2013] (58 Min.) Der Film zeigt den italienischen Astronauten Luca Parmitano bei der esa-Vorbereitung auf seinen Astronauteneinsatz, zeigt ihn beim Start im russischen Baikonur und begleitet ihn in seinem "ALLtag" auf der ISS. Luca Parmitano ist Mitglied der ISS Expedition 36/37 und wird noch voraussichtlich bis zum 11. November 2014 mit der ISS die Erde umkreisen.
Jazz in Space 1 [2003] (61 Min.) Jazz vom Klassiker Chet Baker bis zum jungen Wilden Nils Wuelker mit eindrucksvollen Bildern aus dem Orbit. Entspannung pur!
Jazz in Space 2 [####] (65 Min.) Jazz mit eindrucksvollen Bildern aus dem Orbit. Entspannung pur! Zum ersten Mal wurde extra ein eigenes Soundprojekt entworfen. NILS WÜLKER, Shootingstar an der Trompete, und seine Gaststars (u.a. WOLFGANG MUTHSPIEL und JOCHEN RÜCKERT) betreten mit erdigen Grooves und überirdischen Melodien eine neue Space Night-Dimension, jenseits von Raum und Zeit.
Leben und Tod der Sterne [1996] (25 Min.) Die Dokumentation "Leben und Tod der Sterne" erläutert, mit welchen Instrumenten die Wissenschaftler von der Erde und - außerhalb der störenden Atmosphäre - vom Weltraum aus dem Geheimnis der unzähligen Sonnen auf den Grund gehen: wie sie geboren werden, altern - und das "Leben" nach ihrem Tod.
Lesch und Co. 1 [07/2001] (43 Min.) Gesetz und Natur Prof. Harald Lesch, Physiker und Kultprofessor von Alpha-Centauri, unterhält sich mit seinem Freund und Kollegen Prof. Wilhelm Vossenkuhl, Philosoph an der Uni München, über Naturgesetze und allerlei Lücken im naturwissenschaftlichen Weltbild.
Lesch und Co. 2 [03/2002] (44 Min.) Materie und Geist Die Fortsetzung der philosophischen Plaudereien, diesmal im Al Torchio in München-Schwabing. Prof. Harald Lesch, Physiker und Kultprofessor von Alpha-Centauri, unterhält sich mit seinem Freund und Kollegen Prof. Wilhelm Vossenkuhl, Philosoph an der Uni München, über Naturgesetze und allerlei Lücken im naturwissenschaftlichen Weltbild. Sie sprechen über Wunderglauben und wie es dazu kommen kann, dass immer mehr Menschen sich zwar einen Computer zulegen, aber dennoch an allerlei Esoterisches glauben.
Lesch und Co. 3 [07/2002] (42 Min.) Licht und Schatten Licht ist wie ein Hai, es muss sich ständig bewegen. Licht in Ruhe gibt es nicht. Licht ist Welle und Teilchen und Licht ist überall. Im Universum gibt es viel mehr Licht als Schatten. Es werde Licht, war gewissermaßen der erste Akt der Schöpfung. Licht ist Energie und unsere Gedanken und Träume werden gespeist von der Lichtquelle am Himmel, unserer Sonne. Licht ist aber auch Symbol für Erleuchtung und Weisheit. Aber kein Licht ohne Schatten. Philosophie und Physik sind auch Deutungsversuche vom Licht in seinen verschiedenen Schattierungen. Prof. Harald Lesch, Physiker und Kultprofessor von Alpha-Centauri, unterhält sich mit seinem Freund und Kollegen Prof. Wilhelm Vossenkuhl, Philosoph an der Uni München.
Lesch und Co. 4 [10/2002] (42 Min.) Quantität und Qualität Prof. Harald Lesch, Physiker und Kultprofessor von Alpha-Centauri, unterhält sich mit seinem Freund und Kollegen Prof. Wilhelm Vossenkuhl, Philosoph an der Uni München, über Naturgesetze und allerlei Lücken im naturwissenschaftlichen Weltbild. Sie sprechen über Wunderglauben und wie es dazu kommen kann, dass immer mehr Menschen sich zwar einen Computer zulegen, aber dennoch an allerlei Esoterisches glauben.
Lesch und Co. 5 [03/2003] (43 Min.) Vision und Wirklichkeit Visionen sind Zielvorstellungen, die so überzeugend und stark sind, dass Menschen sich von ihnen begeistern lassen und ihnen mit aller Kraft folgen. Meistens handelt es sich bei den vermeintlichen Visionen um Eintagsfliegen, die im Fernsehen ihren 30-Sekunden-Auftritt haben. Keine wirklichen, nur Schein-Visionen. Harald Lesch, Physiker und Kultprofessor von Alpha-Centauri, und Wilhelm Vossenkuhl, Philosoph an der Uni München, haben sich im Ristorante Gedanken gemacht, was Visionen heute bedeuten. Visionen sind Utopien, die wir Menschen unbedingt brauchen, um gut leben zu können. Kein einfaches Thema, aber ein wichtiges.
Lesch und Co. 6 [08/2003] (43 Min.) Verstand und Gefühl Wie hängt das vernünftige Denken vom Gefühl ab? Hängt es überhaupt vom Gefühl ab? Zwei Fragen und keine einfachen Antworten. Denken sei Glückssache behauptet der Philosoph, der Physiker bestreitet das zunächst. Des Physikers Bedingungen fürs kreative Denken: 10 Prozent Inspiration und 90 Prozent Transpiration. Ohne Arbeit gibt es keine neuen Ideen. Der Mensch ist keine Maschine, sein Denkvermögen hangt in der Tat von seinem Gefühlsleben ab, aber ganz ohne Vorarbeit und Können gibt es nichts Neues unter der Sonne. Und Verstand und Gefühl sind auch sicher diesmal dabei, wenn sich Prof. Harald Lesch, Physiker und Kultprofessor von Alpha-Centauri, wieder mit seinem Freund und Kollegen Prof. Wilhelm Vossenkuhl, Philosoph an der Uni München, über Verstand und Gefühl unterhält.
Lesch und Co. 7 [05/2004] (43 Min.) Zeit und Erinnerung Die neueste Plauderei der Astrophysik mit der Philosophie: Prof. Harald Lesch, Physiker und Kultprofessor von Alpha-Centauri, im Gespräch mit seinem Freund und Kollegen Prof. Wilhelm Vossenkuhl, Philosoph an der Uni München.
Lesch und Co. 8 [05/2004] (## Min.) Werte und Wandel
Lesch und Co. 9 [10/2004] (43 Min.) Bildung und Ausbildung Ohne Ausbildung gibt es keine Bildung, aber Bildung ist mehr als Ausbildung. Bildung macht die Menschen frei, das aus sich zu machen, was ihnen wertvoll und wichtig ist. Für Bildung brachen die Menschen Zeit, weil Bildung ein Prozess des Reifens der Persönlichkeit, der Urteilsfähigkeit und der Selbstkenntnis ist. Die neueste Plauderei der Astrophysik mit der Philosophie: Prof. Harald Lesch, Physiker und Kultprofessor von Alpha Centauri, im Gespräch mit seinem Freund und Kollegen Prof. Wilhelm Vossenkuhl, Philosoph an der Uni München.
Lesch und Co. 10 [10/2004] (44 Min.) Alt und neu
Lesch und Co. 11 [10/2004] (## Min.) Erfolg und Scheitern
Lesch und Co. 12 [10/2004] (45 Min.) Information und Wissen
Lesch und Co. 13 [12/2004] (44 Min.) Zufall und Planung
Lesch und Co. 14 [12/2004] (43 Min.) Vergangenheit und Zukunft
Lesch und Co. 15 [02/2006] (## Min.) Mehr und weniger
Lesch und Co. 16 [02/2006] (44 Min.) Haben und sein Harald Lesch spricht mit Prof. Karlheinz Geißler (Zeit-Forscher) von der Hochschule der Bundeswehr
Lesch und Co. 17 [03/2006] (44 Min.) Zeit und Ritual Harald Lesch spricht mit Prof. Karlheinz Geißler (Zeit-Forscher) von der Hochschule der Bundeswehr
Lesch und Co. 18 [03/2006] (## Min.) Gesetz und Wahrheit Harald Lesch spricht mit Prof. Stephan Lorenz (Jurist)
Lesch und Co. 19 [03/2006] (## Min.) Ethik und Gesetz
Lesch und Co. 20 [03/2006] (## Min.) Wissen und Weisheit
LeschZug [2007] (40 Min.) Prof. Harald Lesch und der Klimawandel
Prof. Harald Lesch, Astrophysiker an der Universität München, fährt mit Ihnen U-Bahn. Genauer gesagt, mit der Münchener U6 vom Klinikum Großhadern, wo bahnbrechende Entwicklungen in der Medizin gemacht werden, bis zur Endstation "Forschungszentrum Garching", wo vielleicht bald mit dem großen Durchbruch in der Kernfusion die Energieprobleme der Menschheit gelöst sein können. Dabei erzählt Prof. Lesch Ihnen, was ihn gerade bewegt. Er interpretiert aktuelle Ereignisse, mal aus der Sicht des Forschers, mal aus Sicht des "Normal-Bürgers". In der ersten Folge macht er sich Gedanken über den Klimawandel: Hat die Wissenschaft schon alle Zusammenhänge erforscht und zieht sie die richtigen Schlüsse? Oder ist der Klimawandel, egal wie tiefgreifend er sein wird, für jeden von uns ein Anlass, sein Leben ein bisschen anders zu führen?
Lesch & Vossenkuhl [ca. 2002] (52 Min.) Prof. Harald Lesch, Physiker und Kultprofessor von Alpha-Centauri, unterhält sich mit seinem Freund und Kollegen Prof. Wilhelm Vossenkuhl, Philosoph an der Uni München, über Naturgesetze und allerlei Lücken im naturwissenschaftlichen Weltbild. Sie sprechen über Wunderglauben und wie es dazu kommen kann, dass immer mehr Menschen sich zwar einen Computer zulegen, aber dennoch an allerlei Esoterisches glauben. Drehort ist der Irish Pub O'Shea's in Nürnberg.
Liberty Bell 7 (21.07.1961) [####] (## Min.) Die Mercury-Redstone 4 (MR-4) Mission war der zweite US-amerikanische Weltraumflug im Rahmen des Mercury-Programms. Das Erreichen der Erdumlaufbahn war allerdings noch nicht geplant, vielmehr wurde ein suborbitaler Flug durchgeführt. Die Landekapsel versank nach der Wasserung, und der Astronaut Virgil Grissom konnte sich nur schwimmend retten.
Mars [####] (40 Min.) 21 Jahre nach der Voyager-Mission nimmt die NASA den Roten Planeten wieder ins Visier. Die amerikanische Raumfahrtbehörde hat im Herbst letzten Jahres 2 Sonden auf die Reise zu unserem äußeren Nachbarplaneten geschickt. "Global Surveyor" und "Mars Pathfinder" sollen das Geheimnis des Mars ein weiteres Stückchen lüften. "Pathfinder" wird am 4. Juli 1997 (Independence Day !) auf dem Mars landen. An Bord ist der solarbetriebenen Erkundungsroboter "Sojourner". Er kann sich bis zu 10 Meter vom Mutterschiff entfernen und kann die Umgebung um den Landeplatz mit einer Stereokamera ins Visier nehmen. "Global Surveyor" wird im Frühjahr in eine 380 Km hohe Umlaufbahn einschwenken und 2 Jahre lang mit 3 Kameras den Mars ablichten. Ein Infrarot-Sprektrometer soll darüber hinaus einen täglichen Wetterbericht vom Mars liefern. Der 2. Teil, eine Dokumentation der NASA gibt einen Einblick in die faszinierende Entstehungsgeschichte des Roten Planeten.
Mars Global Surveyor [####] (7 Min.) Die amerikanische Sonde Mars Global Surveyor erreicht Mitte September den Roten Planeten. Auf einer Bahn, die über die Pole führt, soll die Sonde zwei Jahre lang den Mars umkreisen. Eine Spezialkamera wird den ganzen Planeten kartieren, die Nahaufnahmen von bestimmten Gebieten werden Details von der Größe eines Kleinwagens erkennen lassen. Mit sechs Meßinstrumenten soll die chemische Zusammensetzung der Oberfläche und der Atmosphäre analysiert und das Magnetfeld vermessen werden.
Mercury Summary [####] (30 Min.) 508 Militärpiloten meldeten sich damals als Kandidaten für das "Mercury-Projekt". 18 davon bestehen die medizinischen Tests. Aber nur 7 schreiben schließlich Raumfahrtgeschichte.
MIR 92 [1992] (76-92 Min.) Im März 1992 flog der deutsche Kosmonaut Klaus Dietrich Flade zu einem 9-tägigen Besuch auf die russische Raumstation MIR. Im Gepäck hatte er 14 wissenschaftliche Experimente. Flade hatte auch eine Videokamera dabei, mit der er seine Reise ins all dokumentierte. Dieses Material stellte er der SPACE NIGHT zur Verfügung. Damit bekommen wir einen bislang noch nie gezeigten Einblick in das Leben und Arbeiten auf einer Raumstation.
MIR 97 [1997] (30 Min.) Am 10. Februar startete der deutsche Physiker Reinhold Ewald vom russischen Weltraumbahnhof Baikonur zu einer 20-tägigen Weltraummission in der Raumstation MIR. 27 Experimente führte Ewald in der Schwerelosigkeit durch, hauptsächlich medizinische Untersuchungen und materialwissenschaftliche Versuche. Einige Experimente dienten der Vorbereitung des Betriebs der internationalen Raumstation ISS, mit deren Bau im Dezember dieses Jahres begonnen wird. Der 30-minütige Film gibt einen Überblick über die Vorbereitungen zur MIR '97-Mission. An einer abschließenden Dokumentation der gesamten Mission mit Bildern von Bord und von der Landung wird gerade gearbeitet.
MIR 97 - Mit den Russen ins all [1997] (50 Min.) Knapp drei Wochen verbrachte der deutsche Physiker Reinhold Ewald im Februar dieses Jahres an Bord der russischen Raumstation MIR, um rund 30 wissenschaftlich Experimente durchzuführen. Der Film zeigt Reinhold Ewald mit seinen beiden russischen Kollegen Wassilij Zibliew und Alexander Lasudkin beim Training im Moskauer Ausbildungszentrum "Sternenstädtchen", portraitiert den Weltraumbahnhof Baikonur rund um die Startvorbereitungen und zeigt Bilder vom Leben in der Raumstation sowie wunderschöne Aufnahmen von der Erde, die Reinhold Ewald selbst gedreht hat und kommentiert.
Moon walks [1994] (76 Min.) Mondspaziergänge der Besatzungen von Apollo 11 (1969), Apollo 12 (1969), Apollo 14 (1970), Apollo 15 (1971), Apollo 16 (1972) und Apollo 17 (1972) zu passender Musik.
MR-2 Launch (31.01.1961) [####] (16 Min.) Mercury-Redstone 2 (MR-2) war die Bezeichnung für einen suborbitalen Testflug der NASA im Rahmen des US-amerikanischen Mercury-Programms. Es handelte sich dabei um die Generalprobe für den ersten bemannten Raumflug der USA. An Bord war der Schimpanse Ham. Ham mußte in einem bestimmten Rhythmus 2 Hebel betätigen, um zu beweisen, dass er bei Bewußtsein ist. Für einen weiteren Flug stand er nicht mehr zur Verfügung: Ham weigerte sich einfach, mitzumachen.
Neues vom Mars und Leben unter fernen Sonnen [####] (26 Min.) Noch sind es Roboter, die zum Mars fliegen, sich dort umschauen, den Boden aufgraben und Informationen zur Erde schicken. Daß die Roboter dereinst einmal durch Menschen ersetzt werden, das ist bei der NASA ausgemachte Sache. Der, der die Werbetrommel dafür am kräftigsten rührt, ist der deutschstämmige NASA-Planer Jesco v. Puttkamer. Er glaubt, daß die ersten Pioniere spätestens im Jahre 2050 zum Mars fliegen, sich dort umschauen, den Boden aufgraben und das, was sie sehen und erleben, der Erde berichten werden. Einige Wissenschaftler sind sich mittlerweile ziemlich sicher, daß man auf dem Mars noch mehr Beweise für Leben entdecken wird. Und warum soll nicht auf anderen Planeten außerhalb unseres Sonnensystems etwas Lebendiges zu finden sein ? Schon plant man Riesenteleskope auf dem Mond, um dem Leben im Unsiversum noch schenller und präziser auf die Spur zu kommen. Kontakt mit Außerirdischen ? Es kann jeden Augenblick geschehen - oder auch nie...
New Frontiers - Auf dem weg zur Raumstation [1998] (41 Min.) Eines der größten technischen Abenteuer der Menschheit gewinnt Gestalt: Der Bau der Internationalen Raumstation, leider durch den Ausfall des Space-Shuttles zur Zeit etwas verzögert. Wir zeigen die Stationen auf dem Weg dahin - von MERCURY über GEMINI, APOLLO, SPACE SHUTTLE und MIR. Und die Musik kommt aus dem Bereich ELEKTRO, ein Sound, der seit KRAFTWERK in der frühen 80-ern mit als Grundlage der temporären Musik von Techno bis HipHop gilt.
Video Konzept /Koordination
Alexander Gabrysch
Astrid-Mondfee-Maier
Video Postproduction
Alexander Gabrysch
Video 3-d computeranimationen
Renderfarm Frittlingen Jörg Behr & Steffen Behr
Video Animation
Marco Vitolini-Naldini
Alexander Gabrysch
Video 3-D Modelle
The Behr Bros.
Roman Deniskin
David Loubser
Michael Smith
Vadau Smulian
Platinum Pictures Multimedia inc.
www.3dcafe.com
Vielen dank für die freundliche zusammenarbeit. ARRI TU München AV Motion Stuttgart Hippo TV München Schnittstelle Raimund Jenken Martin-Wayne-Winkler
Audio Soundtrack compiled & Mixed by
Aural Float for Elektrolux
Audio Additional Postproduktion overdubs & sound f/k by
Audiowerk
Audio Engineered & Mastered by
Peter Schnell (Planet Vision Studios)
Audio Edits by
Dr. Scissore (Censurround)
Audio Legal Administration by
Wenzl & Hoffmann
Special thanx to Dirk Bötcher at Kornmeyer Schardt & Schulze Martin A. Unger at Warner Chappell Germany
Redaktion
Georg Scheller
Andreas Bönte
Wir danken dem Verlag Pabel-Moewig für die freundliche Unterstützung
Out of the Present [1999] (92-138 Min.) Ein beeindruckender Dokumentarfilm über die russische Raumstation MIR
Der Kosmonaut Sergei Krikalev liegt im Schwerpunkt dieser Chronik, das Lebens auf der russischen Raumstation Mir, die zeigt, was Weltraum wirklich ist. Neben den Routine-Tag-zu-Tag-Aktivitäten zu essen, Sport treiben und die Durchführung von Experimenten in der Schwerelosigkeit ist Krikalev ein Zuschauer auf den Zusammenbruch der Sowjetunion während seiner 10-monatigen Aufenthalt an Bord der MIR 1991-92.
Park in Peking [2002] (30 Min.) Impressionen aus einem Park in Peking am frühen Morgen, Paare tanzen auf einer Betonfläche in einem Park, begleitet von westlicher Tanzmusik aus krächzenden Lautsprechern. Eine Sendung vom NDR (ARD-Studio Peking)
Perry Rhodan: Die Titelbilder des Johnny Bruck [2001] (57 Min.) Perry Rhodan - die erfolgreichste Science-Ficiton-Serie der Welt. Die Titelbilder der Romane, gestaltet von Johnny Bruck, durch bewegte Bildeffekte und musikalischen Beigaben in der Space Night zum Leben erweckt.
Realisation und Animation
Werner Heinlein
Musikauswahl
Martin A. Unger @ Warner Chappell
Sound-Effekte
Rudi Preusser
Mischung
Anton Vetter
Grafik
Barbara Flammer
Idee
Alexander Seibold
Redaktion
Georg Scheller
Leitung
Andreas Bönte
Wir danken dem Verlag Pabel-Moewig für die freundliche Unterstützung
Planet Erde [ca. 1998] (19 Min.) Satelliten liefern täglich wichtige Informationen über den Zustand unseres Planeten. Das Deutsche Zentrum für Luft-und Raumfahrt, DLR, bereitet diese Daten auf und stellt sie für verschiedene Anwendungen zur Verfügung. Der Film "Planet Erde" zeigt ausgewählte Beispiele aus der Arbeit des Deutschen Fern-Erkundungs-Datenzentrums der DLR.
Raumstation ISS [####] (15 Min.) Nach 10 Jahren Planung nimmt die Internationale Raumstation (International Space Station, ISS ) zumindest auf den Reißbrettern langsam Gestalt an. 1997 wird mit dem Zusammenbau des größten Raumfahrzeugs aller Zeiten begonnen, ein 100 mal 70 Meter großer Komplex für bis zu 6 Astronauten. Es werden wohl 80 Flüge von russischen, amerikanischen und europäischen Transportern notwendig sein, um im Jahre 2003 mit dem Routinebetrieb zu beginnen zu können.
Satellitenflüge über Europa [1994] (ca. 90 Min.) Aufnahmen vom Satellit ASTRO-SPAS
Im September 1993 wurde von einem US-Space-Shuttle die Wissenschaftsplattform ASTRO SPAS für 6 Tage im Orbit ausgesetzt. Während dieser Zeit erforschte sie den Lebenszyklus von Sternen und interstellare Gaswolken. An Bord von ASTRO SPAS war auch eine Fernsehkamera. Mit ihre gelangen zum ersten Mal Aufnahmen vom Space-Shuttle im Orbit. Aus insgesamt 16 Stunden Filmmaterial sind in der SPACE NIGHT die besten Aufnahmen in einer Länge von ca. 1 ½ Stunden zu sehen.
Schneller als das Licht? Eine Reise an die Grenzen der Pyhsik [1999] (29 Min.) Ein Bericht von Klaus Simmering
Das Thema rüttelt an den Grundfesten unseres physikalischen Weltbildes, an Einsteins Relativitätstheorie selbst: Danach kann nichts schneller als das Licht sein. Überlichtgeschwindigkeit gehört in das Reich der Science Fiction. Oder doch nicht? Fast gleichzeitig wurde in mehreren Labors auf der Welt diese Schranke durchbrochen: Doppelte, ja gar mehr als vierfache Lichtgeschwindigkeit wurde gemessen. Physiker blicken ungläubig auf ihre Apparaturen und haben Mühe zu erklären, was dort vor sich geht. Ist Einstein bald überholt?
Schwerelos [ca. 1998] (70 Min.) Bevor man Astronauten in die Schwerelosigkeit ins all schickt, muß schon "auf der Erde" erforscht werden, wie dieser Zustand auf den menschlichen Organismus wirkt. Man kann dies tun, indem man mit den Astronauten einen Parabelflug macht, wobei für maximal 25 Sekunden die Schwerkraft aufgehoben werden kann. Der Film zeigt die Entwicklung der Schwerelosigkeitsforschung "auf der Erde", von den ersten Versuchen mit Tieren und mit den ersten amerikanischen Astronauten bis zu wissenschaftlichen Experimenten, die zum Teil auch bei Parabelflügen getestet werden müssen.
Sigma 7 (03.10.1962) [####] (28 Min.) Die Mission Mercury-Atlas 8 (MA-8) war ein bemannter Weltraumflug im Rahmen des US-amerikanischen Mercury-Programms.
Space Art [1997] (15 Min.) Im Licht ferner Sonnen - Die Welten des Michael Böhme
Space-Art, das sind kosmische Bilder, die Visionen außerirdischen Lebens in fernen Welten zeigen. Die Bilder von Michael Böhme, ein in Konstanz lebender Space-Art-Künstler, werden schon seit Jahren auf vielen einschlägigen Ausstellungen in Europa und den USA gezeigt. Böhme, geboren 1943, von Beruf Staatsanwalt ist Mitglied der IAAA, der "International Association of Astronomical Arts", eine weltweite Vereinigung von Space-Art-Künstlern.
Space Art [1999] (60 Min.) Bavarian Special
Space Art 1 [1997] (39 Min.) Im Licht ferner Sonnen - Das Universum des Michael Böhme
Space-Art, das sind kosmische Bilder, die Visionen außerirdischen Lebens in fernen Welten zeigen. Die Bilder von Michael Böhme, ein in Konstanz lebender Space-Art-Künstler, werden schon seit Jahren auf vielen einschlägigen Ausstellungen in Europa und den USA gezeigt. Böhme, geboren 1943, von Beruf Staatsanwalt ist Mitglied der IAAA, der "International Association of Astronomical Arts", eine weltweite Vereinigung von Space-Art-Künstlern.
Space Art 2 [1997] (45 Min.) Millennium III - Arbeiten von Frank-M. Lewecke
Der Künstler Frank-M. Lewecke, geboren 1966, finanzierte sein Biologie-Studium in Bayreuth u.a. durch Space-Art-Arbeiten in Acryl-Airbrushtechnik. Er ist Mitglied der International Association for Astronomical Arts (IAAA). Dem Künstler geht es um eine optimistische Darstellung ungeahnter Möglichkeiten und positiver Perspektiven für die Menschheit. Er hofft auf die Bewußtwerdung des Menschen in seiner Umwelt, zumal der homo sapiens schon jetzt in der Lage wäre, seine Bedürfnisse mit dem Ökosystem Erde in Einklang zu bringen, und zwar durch die optimierte Nutzung künstlicher Ressourcen bei gleichzeitiger Schonung natürlicher Ressourcen. Technologie ist kein Selbstzweck, dem Mensch und Natur letztlich unterliegen müssen, sondern lediglich der Mittler, der einen Kompromiß ermöglicht. Frank-M. Lewecke ist diese Eco-Tec-Philosophie der Hintergrund seiner Space-Art-Werke, in denen Segelschiffe und Solarsegel nicht im Widerspruch stehen zu den futuristischen Welten, sondern eher das Bild einer ausbalancierten Welt der Zukunft unterstreichen.
Space Art 3 [1998] (31 Min.) Ludek Pesek
Space Art 4 [1998/1999] (85 Min.) David A. Hardy (Aufgeteilt in 3 Sendungen) Teil 1: Urbild und Erkenntnis (23 Min.) Teil 2: Wille und Vorstellung (29 Min.) Teil 3: Überall und nirgendwo (30 min.)
Hardy ist einer der ganz Großen der Space Art. Er hat die Visionen eines Arthur C. Clarke in Bilder umgesetzt, wissenschaftliche Zeichnungen für den Weltraum-Publizisten und -Forscher Carl Sagan gemacht und die Welten des Isaak Asimov illustriert. David A. Hardy: The Roswell IncidentDavid A. Hardy wurde 1936 in Birmingham geboren. Der Autodidakt arbeitete zunächst in einem Designstudio, seit 1965 dann als freischaffender "Space Artist". 1974 begann das Multitalent zu schreiben und veröffentlichte eine Reihe von Büchern, die er auch selbst illunstrierte. Die Arbeiten von David A.Hardy sind als Originale, Kunstdrucke, Postkarten, Dias, Bildschirmschoner (für PC und Mac) sowie als T-Shirts erhältlich.
Space Art 5 [2000] (28 Min.) Die Welten der Gabriele L. Berndt
Space Art 6 [2000] (20 Min.) Dreamscapes - Thomas Thiemeyer
Space Art 7 [2001] (10 Min.) Der Wanderer - Ludwig Angerer der Ältere
Space Art 8 [2001] (14 Min.) Gerd Otto
Space Art 9 [2001] (8 Min.) Ralf Schoofs
Space Art 10 [2001] (8 Min.) Hamid Omaryar
Space Art 11 [2001] (8 Min.) Rudolf Seelmann
Space Art 12 [2001] (15 Min.) Das Gesicht des Himmels - Detlev van Ravenswaay
Space Art 13 [2002] (6 Min.) Michael Böhme
Space Art 14 [2002] (8 Min.) Futurealismus, space-people von Gabriele L. Berndt
Space Cowboys: Apollo-Projekt [1997] (60 Min.) Das größte technische Abenteuer der Menschheit - die Landung eines Menschen auf dem Mond: Wir haben die Bilder aus den NASA-Archiven neu geschnitten. Kommentarlos - dafür mit der Musik, die damals die Charts stürmte: Deep Purple, Santana, Nazareth, Jimi Hendrix, Spencer Davis Group u.v.a.
Space Cowboys: Mercury-Projekt [2000] (45 Min.) Mercury war das erste amerikanische Projekt zur bemannten Raumfahrt. In den Jahren 1961 bis 1963 gelangen der NASA sechs bemannte Flüge. Ziel war dabei zunächst nur, die Erde zu umrunden und Kapsel und Mannschaft wieder sicher auf der Erde zu landen. Der erste Teil unserer Trilogie kombiniert die einzigartigen Aufnahmen aus den NASA-Archiven mit der Musik der damaligen Zeit. Entstanden ist ein filmisches Dokument der Zeitgeschichte, wie es im Fernsehen in dieser Form noch nie zu sehen war.
Space Cowboys: Gemini-Projekt [2003] (75 Min.) Das Ziel hatte John F. Kennedy vorgegeben: noch vor Ablauf der 6. Dekade des letzten Jahrhunderts einen Menschen auf dem Mond zu landen und ihn heil wieder zurückzubringen. Der Weg dorthin war bei der NASA lange in der Diskussion bis klar wurde, dass man nicht direkt von der Erde zum Mond fliegen kann. Vielmehr waren Docking-Manöver notwendig, sowohl in der Erd- als auch in der Mondumlaufbahn. Dies zu testen und für die Astronauten einzuüben, das war das Ziel des GEMINI-Projekts. Der letzte Teil unserer Trilogie kombiniert wieder die einzigartigen Aufnahmen aus den NASA-Archiven mit der Musik der damaligen Zeit. Entstanden ist ein filmisches Dokument der Zeitgeschichte, wie es im Fernsehen in dieser Form noch nie zu sehen war.
Space Fiction - Intergalactic Radio Station [ca. 1995/96] (22 Min.) Wir wollen mit dieser neuen Reihe Neuland betreten, es ist der Versuch, Science-fiction-Kurzgeschichten mit Bildern der SPACE NIGHT zu einem für das Fernsehen neuen Genre zu verbinden. Den Anfang machen wir mit der Kurzgeschichte "Intergalactic Radio Station".
Space Fiction - Die M 1-Mission [ca. 1997] (24 Min.) Ein fürs Fernsehen bearbeitetes Hörspiel "Paul Akeman - oder die M1-Mission" Es geht um die erste und bis dato einzige Mission, die einen Menschen zum Mars und wieder zurück brachte, die allerdings überhaupt nicht so verlief, wie sich die Verantwortlichen das vorgestellt hatten: Der Protagonist kehrte nach plötzlichem Kontaktverlust zur Bodenstation und Monaten der Einsamkeit völlig desillusioniert und bar jeder Mitteilungsbereitschaft zurück. Ein absolut stimmungsvolles, unheimliches und nachdenklich machendes Stück Literatur, das mit zahlreichen stilisierten Einblendungen von Mars und Erde visualisiert wurde.
Space Fiction - A New Odyssey [ca. 1998] (## Min.)
Space Night Classic [ca. 2001] (31 Min.) Mit Musik von Jan Garbarek und dem Hilliard Ensemble und Keith Jarrett an der Orgel.
Ein Novum in der Space Night: Earth-Views mit klassischer Musik. Basis ist das Classical Mix Album "Yellow Lounge CD" der Deutschen Grammophon. Im März 2001 fand die erste "Yellow Lounge" statt, die Klassik hielt Einzug in den Club. Nach mehreren Events wurden die beliebtesten Classic-Titel auf einer CD veröffentlicht. 6 Titel daraus sind in der Classic Space Night 1 zu hören.
Space Night Extra [26/05/2014] (30 Min.) Andreas Bönte im Gespräch mit Astronaut Alexander Gerst
Wie wird man eigentlich Astronaut? Welche Ausbildung braucht man dazu? Welche Gefühle hat man als Astronaut, wenn man kurz vor dem lang erwarteten Start die letzten Vorbereitungen trifft? Hat er Respekt oder Angst? Diesen und ähnlichen Fragen geht Andreas Bönte in seinem Gespräch mit Alexander Gerst nach. Alexander Gerst wird am 28. April von Baikonur, dem Sternenstädtchen bei Moskau, zur internationalen Raumstation ISS starten. Der studierte Geophysiker wird als Bordingenieur die Mission "Blue Dot" begleiten. Wenige Tage vor dem Start beantwortet er in einem exklusivem Interview für das Bayerische Fernsehen private und berufliche Fragen, die mit seiner Mission zu tun haben. Ein Einblick in den Alltag und in die Erwartungen des deutschen Astronauten, der auf absehbare Zeit der letzte Deutsche sein wird, der seinen Arbeitsplatz im All haben wird.
Moderation: Andreas Bönte Redaktion: Georg Scheller Gast: Alexander Gerst
Space Night live [28/05/2014] (73 Min.) Alexander Gerst startet ins All
Schon als Kind hat sich Alexander Gerst für das Weltall interessiert. Im Alter von sechs Jahren durfte er in der Funkamateurstation seines Großvaters in ein Mikrophon sprechen. Diese Worte wurden in Form von Radiowellen zum Mond gesandt, dort an der Oberfläche reflektiert und wenig später von der Antenne der Station wieder empfangen. Sekunden später ertönten seine Worte leicht verrauscht aus einem Lautsprecher. "Meine Worte und damit ein Teil von mir waren auf dem Mond gewesen", erinnert sich Alexander Gerst, "das war unglaublich für mich." 32 Jahre später, am 28. Mai 2014, wird für Alexander Gerst ein Kindheitstraum war. Er startet an Bord einer russischen Sojus TMA vom Kosmodrom Baikonur in Kasachstan aus in das Weltall, um als Flugingenieur der "Mission Blue Dot" sechs Monate auf der Internationalen Raumstation ISS zu verbringen. Mit ihm zusammen werden auch der Russe Fyodor Yurchikhin und der Amerikaner G. Reid Wisemann fliegen. Gerst hatte sich gegen 8341 Mitbewerber durchgesetzt und wird der elfte Deutsche im All sein. Das Bayerische Fernsehen sendet aus diesem Grund aus dem Deutschen Raumkontrollzentrum in Oberpfaffenhofen. Geplant sind Reportagen rund um die Mission Blue Dot, Berichte über den Astronauten Alexander Gerst, sowie die Live-Übertragung des Starts der Sojus in Baikonur.
Moderation: Andreas Bönte, Hans Schlegel (deutscher Astronaut) Redaktion: Georg Scheller
Straßenkreuzung in Neu Delhi [2002] (32 Min.) Ein einsamer Polizist auf einer Straßenkreuzung in Old-Delhi, der hilflos dem Verkehr Herr zu werden versucht: Unablässig ergießt sich ein Strom aus Rikschas, Kulis mit Karren, Autos und LKWs auf die Kreuzung, das Chaos ist die Regel, man zweifelt, dass sich das Verkehrsknäuel jemals entwirren würde. Wohl nirgendwo ist die banale Weisheit, dass das Leben immer irgendwie weitergeht, so real wie mitten auf der Straßenkreuzung in Delhi.
The Blue Planet [2013] (57 Min.) Eine Reise um die Erde, gesehen aus einer Höhe von rund 400 km. Die Folge „The Blue Planet“ zeigt Bilder, wie man sie bis dato noch nie im TV gesehen hat. Faszinierende Bilder der Polarlichter, atemberaubende Aufnahmen des Himalaya, Sonnenauf- und Untergänge vom Weltraum aus gesehen: die Schönheit unserer Erde pur. Und alles in HD.
The Time of Apollo [1975] (29 Min.) Das Apollo-Programm von 1968 bis 1972 im Überblick NASA-Reportage
Nervöse Spannung im Mission Control Center der NASA: Der große Moment rückt heran - Countdown und Liftoff! Die ersten Nahaufnahmen vom Mond und legendäre Momente der Landung
Vom Stern gefallen [1992] (44 Min.) Der Kosmonaut und sein verlorenes Reich Eine Doku über den sowjetischen/russischen Kosmonauten Sergej Krikaljow, der das Ende der Sowjetunion auf der Raumstation MIR ausgesessen hat.
Waternight [2008] (81 Min.) Korallenriffe sind mit ihrer unvergleichlichen Vielfalt an Farben, Formen und Arten die Regenwälder des Meeres. Umgeben von weiten ozeanischen Wüsten gleichen sie üppigen submarinen Oasen. Bei so viel Leben auf so begrenztem Raum herrscht heftiger Wettbewerb zwischen Arten und Individuen, aber der gewaltige Überlebensdruck hat auch eine Vielzahl von allianzen entstehen lassen. Die WATERNIGHT ist eine Bilder-Reise durch diese Zauberwelt mit ihren kleinen und großen Bewohnern, ihren Dramen und ihren Idyllen. Es ist eine Reise durch eine farbenfrohe Welt, die an das verlorene Paradies erinnert. Aber es ist auch eine brutale Welt, in der nur der stärkere überlebt. Ein ständiger Wettkampf groß gegen klein eine fein zusammengefügte Nahrungskette an deren Spitze der Hai steht. Die wahre Vielfalt am Riff offenbart sich oft erst nach Einbruch der Dämmerung: Dann verlassen Heere von Seeigeln und Seesterne ihre Verstecke in den Riffspalten und weiden Algen und organische Abfälle ab, während Muränen und Weißspitzen-Riffhaie das Riff nach unvorsichtigen, schlafenden Fischen durchforsten. Es sind Tiere, die am Tag unsichtbar bleiben. Die WATERNIGHT des mehrfach international ausgezeichneten Unterwasserfilmemachers Florian Guthknecht entführt den Zuschauer in "Neptuns Zaubergärten". In einem Rausch aus Bilder und Musik wird er auf 80 Minuten förmlich eingesogen in diese Welt, die niemand, der sie einmal gesehen noch einmal loslässt.
Zurück zum Mond [####] (18 Min.) Es war wohl die größte technische Meisterleistung der Menschheit Astronauten auf dem Mond landen zu lassen und sie sicher wieder zurückzuholen, erstmals am 20. Juli 1969, zuletzt im Dezember 1972. Obwohl es um den steinigen Erdtrabanten in den letzten Jahren recht still war, haben die Amerikaner Pläne für eine bemannte Mondstation in der Schublade Dabei wäre der Mond lediglich eine Art Übungsfeld für die Kolonisation des Planeten Mars. Dieses gigantische Unternehmen hat man sich fürs nächste Jahrhundert vorgenommen, und durch die jüngsten Veröffentlichungen über mögliches Leben auf dem Mars hat dieser Menschheitstraum wieder neuen Schub bekommen.
Ein Buch, das in etwa so beeindruckend ist wie das Testbild des Bayrischen Fernsehens. Und das ist schon was! Denn die Space Night des BR, mit Bildern der Erde aus dem all, die ab 1994 das bis dahin übliche Testbild ersetzte, hatte ganz zu Recht schon wenige Wochen nach ihrer Erstausstrahlung Kultstatus erreicht. Zum Kultbuch wird es Space Night wohl nicht bringen, aber schön ist es trotzdem. Ein Buch, das neidisch macht. Neidisch auf die, die diese wunderschönen Aufnahmen von der Erde haben machen dürfen. Neidisch auf die Astronauten also, weil sie diese unglaubliche Schönheit mit eigenen Augen haben sehen dürfen. Welch ein erhebendes Gefühl es sein muss, die Erde aus dem Weltall zu sehen, kann man wohl nur erahnen. Immerhin aber können wir unserer Ahnung nun dank dieses Bandes ein klein wenig aufhelfen.
Ein Buch aber auch, das uns dazu nötigt, unser Urteil in einer anderen Sache zu revidieren. Bei der Besprechung des wundervollen Bandes Monumente der Weltkulturen nämlich haben wir uns dazu hinreißen lassen zu behaupten, vor die Wahl gestellt, in den Weltraum hinaus zu fliegen, um die Erde aus der Astronautenperspektive bestaunen zu können, oder aber all die meisterlich fotografierten Kulturmonumente abzufliegen, würden wir uns nun doch wohl für die auf den ersten Blick weniger spektakuläre Reise entscheiden. Da war die Erinnerung an die Faszination der Space-Night-Bilder wohl schon sehr verblasst. Nun aber nach der kleinen Auffrischung durch dieses Buch, dem im Übrigen eine CD mit traumhaften Bildschirmschonern beigegeben ist, müssen wir nun doch zugeben: Wir wollen ins all! Koste es, was es wolle. Alexander Dohnberg
Wie entstand das Sonnensystem? Gab es den Stern von Bethlehem? Was ist eine Supernova? Wie dünn war die Ursuppe? Sind wir allein im Universum? Was ist ein Quasar? Warum fällt der Mond nicht auf die Erde?
Seit unendlichen Zeiten ziehen die Sterne den Menschen in ihren Bann, ringen Forscher und Wissenschaftler um Erkenntnisse über das Universum, faszinieren uns Astronomie und Astrologie. In ihrer „Kosmologie für Fußgänger“, dem Begleitbuch zur populären Sendereihe "alpha-Centauri", unternehmen nun die Astrophysiker Harald Lesch und Jörn Müller eine Entdeckungsreise durch unseren Kosmos – Schritt für Schritt und ohne das schwere Marschgepäck mathematischen Formelballasts. Allgemein verständlich und ohne kryptischen Wissenschaftsjargon gehen sie den Fragen auf den Grund, die seit jeher die Menschheit beschäftigen.
Alpha Centauri - Kosmologie für Fußgänger (Audiobook/Audio CD)
Erschienen: 2004 / 2006
Spieldauer: 2 Stunden 29 Minuten
Wie entstand der Mond? Woher bezieht die Sonne ihre Energie? Was weiß man über unser Sonnensystem? Wie leben und sterben die Sterne? Was ist ein schwarzes Loch? Wie weit ist es nach Andromeda?
Das sind nur einige Themen aus dem Begleitbuch zur populären Sendereihe »alpha-Centauri«, welche die Autoren Harald Lesch und Jörn Müller auf ihrer unterhaltsamen Reise durch das Universum allgemein verständlich und ohne mathematischen Formelballast behandeln.
Der Bayerische Rundfunk hat bislang 161 der 217 Episoden auf 17 DVDs veröffentlicht. Hierbei wurde jedoch nicht die chronologische Reihenfolge eingehalten, sondern die Episoden in Vierergruppen thematisch sortiert, wobei eine DVD immer zwei Themen behandelt. Außerdem sind ab der fünften DVD immer zwei thematisch nicht zugeordnete Episoden als Bonus enthalten.
Berggipfel, Spielbank, Klöster und Schlösser sind u. a. die ungewöhnlichen Schauplätze für Gespräche über die wichtigen Dinge im Leben des Menschen. Kompetent, amüsant und auch einmal kontrovers. Es diskutieren der Professor und TV-Star Harald Lesch und sein Freund der katholische Priester und Professor Dr. Thomas Schwartz.
alle Folgen der Serie Alpha bis Omega in einer Box mit 9 DVD´s (Insgesamt 775 Minuten)
DVD 1-9: Alle 9 DVD´s als Collection
DVD 1: Was ist der Mensch? - Sinn - Wahrheit - Die grenzen des Verstehens
Das Gesicht des Himmels
Impressionen von Sebastian Voltmer
Sonne, Mond und Sterne, galaktische Nebel und Galaxien, Geburtsstätten neuer Sterne im Universum. Blitze und Finsternisse, Impressionen des Himmels - eine neue, für das bloße Auge unsichtbare Welt tut sich auf. Wir fliegen vorbei am Mond, treffen fremde farbige Sternenwelten, erleben Verfinsterungen des Mondes und der Sonne. Die vielfältigen Himmelserscheinungen dieser kosmischen Reise werden durch Kamera und Teleskop ohne Kommentar vermittelt. Musikeffekte beleben den Film und verleihen ihm eine besondere Wirkung.
Deep Space (Special Hybrid Edition)
Weltraumbilder und Filmsequenzen Natur und Technikszenen 3-D Animationen und Musik im 6-Kanal AC-3 5.1-Verfahren.
Deep Space bietet eine optisch brillante Reise durch den erdnahen Weltraum. Unterlegt von digitalen Sphärenklängen in kristallklarem Sound gibt es nicht allein faszinierende Aufnahmen der Erde aus dem Orbit, sondern auch Computersimulationen von der Oberfläche des Mars. Die immer wieder faszinierenden Starts von Saturn-V-Raketen und Space Shuttles erfahren durch die treibenden Beats eine ganz neue Ästhetik. Weiter erlebt man Satellitenstarts aus dem Hangar des Space Shuttle und die legendären Bilder der Mondlandungen. Farbenprächtige Fotografien ferner Galaxien durch das Hubble-Teleskop wechseln ab mit den mittlerweile historischen Dokumentarmaterialien der russischen Raumstation "MIR". All das verbindet sich zu einem beeindruckenden, realen Weltraumabenteuer. Die reine Fantasie wird mit den preisgekrönten 3-D-Animationen des Computerkünstlers Eric Mootz bedient, in denen fremde, nichtirdische Landschaften und Wesen zu knallig buntem Leben erwachen.
Diese DVD entstand in Zusammenarbeit mit der berühmten Space Night des Bayerischen Rundfunks und bietet somit die Möglichkeit, deren wunderbare Bilder in hervorragender Qualität von Bild und Ton stets abrufbar zu haben, wenn es einem nach etwas spaciger Hintergrundberieselung gelüstet.
Ein Tisch beim Italiener, ein Physiker, ein Philosoph, dazu Wein und Pasta - fertig ist ein völlig neues Fernsehformat. Prof. Lesch, der Physiker und Prof. Vossenkuhl, der Philosoph, widerlegen mühelos die These, dass intellektueller Anspruch und Unterhaltung im Fernsehen nicht zueinander finden können. Die zwei DVDs enthalten die besten Dialoge zwischen Natur- und Geisteswissenschaft aus der Kult-Sendereihe auf BR-Alpha. Gewürzt sind sie mit den besten Rezepten von Wirt Pasquale aus dessen Heimat Basilikata.
DVD 1: (3 Folgen)
Qualität & Quantität - Bildung & Ausbildung - Zeit & Erinnerung
DVD 2: (3 Folgen)
Vision & Wirklichkeit - Werte & Wandel - Alt & Neu
Die Mission des letzten MIR-Kosmonauten, der sich 10 Monate im All aufhielt, während unten die Sowjetunion verschwand. Im Mai 91 als Bürger der Sowjetunion ins All gestartet, kehrte er im März 92 als russischer Staatsbürger nach Hause. Ursprünglich war sein Aufenthalt in der Raumstation MIR auf fünf Monate begrenzt gewesen. Doch das nach dem Putsch von 1991 unabhängig gewordenen Kasachstan, wo der sowjetische Raumbahnhof lag, bestand auf der Teilnahme eines Kasachen als Gastforscher: Krikaljow konnte erst fünf Monate später abgelöst werden...
OUT OF THE PRESENT ist eine Odyssee mit 10 Minuten Geschichte und 80 Minuten Kosmos. Erstmals wurde eine 35mm Kamera für Filmaufnahmen ins Weltall geschickt. In 92 Minuten kreist die MIR-Station einmal um die Erde, genauso lang dauert der Film. Der Rest ist Abspann...
"Space Night presents Perry Rhodan 40th Anniversary" schickt seine Zuschauer und Zuhörer auf eine träumerische Reise durch die Weiten des Kosmos. Futuristische Bilder gepaart mit sphärischen Soundscapes und seelenvollen Downtempo-Grooves machen diese Compilation zum ultivmativen DVD-Ereignis!
Die "Space Night", hochdekoriertes und kultiges Nachtprogramm des Bayerischen Fernsehens ist längst zu eienr Institution der deutschen TV-Landschaft geworden. Untermalt mit atmosphärischer elektronischer Musik führender internationaler Künstler aus den Bereichen Ambiente, Elektro und Trance, begeistert die "Space Night" ihre riesige Fangemeinde Nacht für Nacht mit atemberaubenden Impressionen aus dem Orbit. Faszinierende Aufnahmen aus den NASA- und ESA-Archiven vermitteln den Zuschauern eine einzigartige und schwerelose Perspektive auf unsere Erde - nämlich aus dem Weltraum. Initiiert von Andreas Bönte und Georg Scheller und unter musikalischer Federführung der gefragten DJs und Chill Out-Experten von Aural Float hat die "Space Night" eine völlig eigene Identität entwickelt. Dabei vollzieht die Serie als audio-visuelles Gesamtkunstwerk einen einmaligen Spagat zwischen Dokumentation und wohltuend unaufdringlicher Unterhaltung. Zuschauerintersse und überschwängliche Kritiken sprechen für sich, die "Space Night"-Idee hat nach all den Jahren nichts von ihrem Reiz verloren - ganz im Gegenteil. Die Erfolgsstory geht weiter... Mit der Veröffentlichung von "Space Night: Best Of Earthviews" geht nun ein von den Fans der TV-Serie lange gehegter Wunsch in Erfüllung. Elektrolux präsentiert die besten und beeindruckendsten Szenen aus 4 Earthview Folgen in komprimierter Form als DVD. Das ultimative "Space Night"-Sammlerstück, das selbst die treuesten Anhänger der Sendung aufs Neue begeistern wird. Die DVD "Space Night: Best Of Earthviews" ist ein absolutes Highlight in der Geschichte der legendären Serie. Die logische Konsequenz aus vielen erfolgreichen Jahren "Space Night" und ein Muss für alle Fans - und die, die es noch werden wollen!
Die Waternight kombiniert wunderschöne Unterwasserbilder mit entspannender chillout Musik. Sie kombiniert gigantische Unterwasserbilder mit entspannender chill-out Musik. Für den optischen Teil der Waternight ist der erfolgreiche Dokumentarfilmer Florian Guthknecht verantwortlich. Seine Dokus wurden mit etlichen internationalen Preisen ausgezeichnet, wie z.B. dem Green Screen Award.
Genießen Sie Bilder unseres Planeten und die Weiten des Alls.
Faszinierende Computersimulationen des Sonnensystems und virtuelle Landschaften aus preisgekrönten 3D-Animationen werden Sie begeistern.
Passende sphärische Klänge unterstreichen die sensationellen Aufnahmen akustisch. Mit Hilfe der Endlos-Loop-Funktion kann die DVD auch für Stimmung auf einer Space-Party oder an einem gemütlichen Abend zu zweit sorgen.
Hochwertiger Chronograph, 100 % Edelstahlgehäuse, wasserdicht bis 100 Meter, Citizen-Myiota-Quarzwerk mit Datumsanzeige und 1/10-Sekunden-Stopfunktion, 2 Armbänder: schwarzes Leder und Polyurethan, allergiefrei und hautfreundlich, mit verchromtem Brillenetui mit Aufdruck SPACE NIGHT.
Damalieger Preis vom BR-Shop: 175,- DM später 159,- DM und zur Euroumstellung nur noch 40,- EURO
Edelstahlgehäuse mit Taucherdrehring, Citizen Quartz-Chronographenwerk mit Datumsanzeige und 1/10-Sekunden-Stopfunktion, Ziffern und Zeiger in Leuchtfarbe, wasserdicht bis 100 m. Schwarzes Lederarmband und zusätzliches Kunststoffarmband für den Unterwassereinsatz, verpackt in silberfarbener Schatulle mit SPACE NIGHT-Logo.
Damalieger Preis vom BR-Shop: 185,- DM und zur Euroumstellung nur noch 70,- EURO
Hochwertige, mit Glanzlack versehene Poster im DIN A1-Format (84 x 59,4 cm) Poster "Astronaut" US-Astronaut Scott F. Paazynski in der Ladebucht der Raumfähre
Poster "Raumfähre Atlantis" Start der Raumfähre Atlantis zur Raumstation MIR
Poster "Raumstation" Zusammenbau der ersten beiden Module der Internationalen Raumstation
Wir danken dem Bayerischen Rundfunk und allen beteiligten Personen der Space Night Crew für das Space Night Programm über die vielen Jahre hinweg.
Ebenso dem Deutschem Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) sowie der National Aeronautics and Space Administration (NASA) für die historischen Video- und Bildaufnahmen.
Auch allen Künstlern der Musik und Malerei für ihre kreatieven Meisterwerke!
Hinweise
Da mir nicht alle Informationen und Videos vorliegen, ist dieser Wiki noch etwas unvollständig.
Wenn jemand noch ergänzende Informationen zur Space Night und dessen Videos hat, möge sich doch bitte diese Person bei mir melden.
Für weitere Fragen, Anregungen, Lob oder Kritik stehe ich gern zur Verfügung.