Design Updates: Es wurden wieder Design Updates sowie Anpassungen an der Wiki durchgeführt.
Flowmotion News
--- Es liegen derzeit keine News vor! ---
Flowmotion im Hessen Fernsehen
--- Es liegen derzeit keine Sendetermine vor! ---
Wiki Einstellungen
--- Derzeit noch in Arbeit! ---
Entstehung der Flowmotion
Nach den nächtlichen TV-Programm Erfolgen der Sendungen Space Night vom BR und der Rave around the World auf Vox
hat der Hessische Rundfunk nachgezogen und ging in der Nacht vom 7. auf den 8. Juli 2000 zum ersten Mal mit Flowmotion auf Sendung.
Hier hat Elektrolux noch mehr Einfluss auf Visualisierung und Gesamtkonzept, man will ein stimmiges audio-visuelles Entertainment bieten, bei dem man nicht mehr sagen kann, was zuerst da war, das Bild oder der Ton.
Vielleicht wird dann eines fernen Tages ein Weltraumtourist aus einer Space-Station zur Erde Funken: Frankfurt, we have a problem!
Aufbau der Sendung
In der Sendung wurden verschiedene Videoclips sowie Musik diverser Künstler aus dem Label Elektrolux zusammen miteinander kombiniert.
Es wurde in den Videos der Musikkünstler sowie der Videokünstler genannt und teilweise weitere Informationen mitgeteilt.
Am Anfang der Sendung sowie gelegentlich zwischen den Videos wurde ein kurzer Jingle Einspieler gezeigt der den Namen der Sendung und die Folgennummer mitteilte.
Jede Folge hatte eine andere Farbe und leicht geändertes Design.
Die Musik die dabei verwendet wurde ist ein kurzes Stück von Aural Float mit dem Titel Switchin´The Waves Of Thought (Reprise).
Der Einspieler wurde unterschiedlich lange eingespielt und dauerte in der Regel zwischen 15 und 60 Sekunden.
Am Ende der jeweiligen Folge wurde ebenfalls der Einspieler verwendet und es wurde ein Abspann eingeblendet.
Die Folgen werden in Rotation mit den anderen folgen ausgestrahlt. Neue folgen werden anfangs mehrmals die Woche und dann mit abnehmender Häufigkeit gesendet.
Hier nun der Flowmotion Jingle Einspieler: Aural Float - Switchin´The Waves Of Thought (Reprise)
Flowmotion: Kultstatus und Musik
Wer hat nicht schon einmal spätnachts seinen Fernseher laufen gehabt und die beindruckenden aber doch beruhigenden Weltraumbilder der Space-Night im Bayerischen Rundfunk eine Weile lang angeschaut, weil...
...weil die Musik, die dazu läuft fast noch besser ist als die Weltraumperspektiven
...weil das Gefühl, die Unendlichkeit umarmen zu können, nicht nur von Bildern, sondern auch von Klängen hervorgerufen werden kann
...weil man sonst in den gängigen Musiksendern derart entspannten Sound vergeblich sucht.
Es gibt da sicherlich noch eine ganze Menge mehr Gründe für Elektrolux, das Frankfurter Label, das für eben diese akustische Untermalung verantwortlich ist.
Sondersendungen in Flowmotion
Neben den Standard Folgen Flowmotion 1.0 bis 11.0 gab es noch weitere Spezialsendungen.
Dies waren unter anderem die Folgen:
Rauschfaktor Live
Marcus Kreiss Videos
Marcus Kreiss 2 Kindergarten
The Sushi Club
The Sushi Club 2
Rescape
Naoki Kenji
üNN + Osa = Strom
üNN – Electronic Music
Photosynthese
Man vs. Machine
Man vs. Machine Log 1-6
Man vs. Machine Live1
Man vs. Machine Live2
Swan Lake Award 2004
Swan Lake Award 2005
Jens Buchert
Guardner live
jp juice
Night Visions
Die Presse über Flowmotion
Flowmotion hat in kürzester Zeit ein Maximum an Popularität erreicht und versteht sich als audiovisuelle Plattform für das Schaffen unterschiedlichster Projekte, Produzenten und Videokünstler - und füllt mit diesem kreativen Input eine Lücke, die durch das Mainstream (Musik) Fernsehen nicht abgedeckt wird.
Der sensationelle Erfolg von Flowmotion spricht für sich: das Feedback der großen Fangemeinde auf jede neue Edition der Sendung ist überwältigend und bereits die erste DVD und CD Veröffentlichung fand bei Fans und Presse eine beispiellose Resonanz.
Auszeichnungen für Flowmotion
--- Leider keine Informationen vorhanden! ---
Highlights in Flowmotion
Die Highlights waren die Specialsendungen "Flowmotion presents" bzw. "Flowmotion special", in den nur ein Musikkünstler bzw. Band oder Label eine eigene Folge der Flowmotion bekam.
Alex Azary ist Musikproduzent und Mitbetreiber von Technoclubs.
1995 gründete er das Musiklabel ELEKTROLUX.
Die Veröffentlichungen konzentrieren sich auf den Bereich Ambient, Downbeat, Electro und Dub, gelegentlich beeinflusst von House, Techno oder Drum 'n' Bass. Erfolgreich wurde Elektrolux, nachdem Alex Azary die Nachtsendung Space Night im Bayrischen Rundfunk mit der Musik des Labels untermalte.
Der führende deutsche Jazz Pianist, Keyboarder, Bandleader, Komponist, Arrangeur, Produzent, Musikprofessor und Musikjournalist Christoph Spendel hat in seiner bereits fast dreißigjährigen Karriere in der gesamten Palette von Stilen zwischen Jazz, Rock Latin, Klassik und moderner Ambience Music musikalisch nichts ausgelassen.
Auch wenn das akustische Piano stets Spendels Hauptinstrument war und es immer bleiben wird, sind Ausflüge auf Keyboards und die Tonerzeugung durch Computer Plugins für orchestrale Zwecke stets an der Tagesordnung.
Natürlich ist sein Klavierspiel beeinflusst von der Klassik, erhielt er doch seinen ersten Unterricht im Alter von fünf Jahren bei seiner Mutter, einer Musikpädagogin und Pianistin und setzte später seine Studien am Robert Schumann Institut in Düsseldorf bei Prof. Bernhard Roderburg und an der Folkwankhochschule in Essen bei Prof. Irma Zucca-Sehlbach fort.
Die Jazztradition bestimmte seinen Werdegang von frühester Jugend an, Musiker wie Oscar Peterson, Dave Brubeck und Miles Davis waren seine ersten Mentoren.
Seine professionelle Laufbahn begann in der Düsseldorfer Szene mit der Band Jazztrack um den Saxofonisten Wolfgang Engstfeld, mit der er bereits 1975 anlässlich der Berliner Jazztage in der Philharmonie auftrat. Noch im selben Jahr verlieh ihm die Stadt Düsseldorf den Kulturpreis.
Später arbeitete er mit allen namhaften deutschen Musikern wie, Albert Mangelsdorff, Klaus Doldinger, Christof Lauer, Wolfgang Schlüter, Manfred Schoof, Michael Sagmeister u.a.
Amerikanische Musiker wie Lee Ritenour, Don Grusin, Alphonze Mouzon, Airto Moreira, Jim Pepper, Miroslav Vitous und Eddie Harris luden ihn für Tourneen bzw. Plattenproduktionen in Deutschland ein.
In den Neunzigern verbrachte er fünf Jahre in New York. In dieser Zeit war er festes Mitglied der Fusion Band „Special EFX“, gastierte mit ihr mehrmals im berühmten Jazzclub „Blue Note“ und diverse Tourneen führten in durch Konzerthäuser und Jazzclubs in Chicago, Los Angeles, Miami, Dallas, Montreal, Panama u.a. In dieser Zeit arbeitete Spendel ausserdem mit Musikern wie Chuck Loeb, Dave Liebman, Randy Brecker, Michael Urbaniak, Jeremy Steig, Dave Samuels, Lenny White, Steve Kahn, Dave Valentin u.a.
Die Rhythmusgruppe der Kultband „Weather Report“ mit dem Schlagzeuger Omar Hakim, dem Bassisten Victor Bailey und dem Percussionisten Mino Cinelu fungierte für Spendels 1992 in New York produzierte CD „Cool Street“.
Schon immer war die Musikpädagogik für Christoph Spendel ein festes kreatives Betätigungsfeld. Es begann mit Lehraufträgen der Musikhochschulen in Köln, Düsseldorf und Bremen und wurde im Jahr 1999 mit einer Professur der Musikhochschule in Frankfurt am Main gekrönt.
Weitere Unterrichtstätigkeiten folgten an der Rimon School in Tel Aviv, der „New School for Jazz and Contemporary Music“ in New York und dem Junior College in Tampa/Florida.
1985 war er zum Piano Festival in Istanbul geladen.
1991 konzertierte Christoph Spendel anlässlich der Premiere des „Audiofortes“ von Schimmel auf der NAMM Show in Los Angeles und 1998 Piano Solo beim Montreux Jazz Festival.
2003 folgte er einer Einladung nach Moskau und trat als Mitglied des internationalen Ensembles „East West Connection“ in diversen Konzerten auf, u.a. in der deutschen Botschaft. Die Big Bands des HR und des NDR arrangierten einige von Spendels Kompositionen und luden ihn und seine Ensembles für Produktionen ein.
Auslandstourneen waren stets an der Tagesordnung. So gastierte er neben den USA sowohl in fast allen europäischen Staaten als auch in Israel, Kuba, Kanada und kürzlich in Australien, wo er neben Konzerten in Sydney, Brisbane und Perth für das Goethe Institut auch Gastdozenturen an Universitäten durchführte.
Das deutsche Musikmagazin „Keyboards“ verpflichtete ihn für das Jazzdepartment und internationale Stars wie Chick Corea, Herbie Hancock, Joe Zawinul, Esbjörn Svenson und Brad Mehldau waren bereits seine Gesprächspartner. Verschiedene Radiostationen erteilten ihm Kompositions- und Produktionsaufträge, wie u.a. der WDR, für den C.S. die Produktion „The Three Worlds“ in Tel Aviv und New York durchführte.
Neben seinen eigenen Projekten ist er Mitglied im Olaf Kübler Quartett und Co Partner des Duos „Jazz meets Classic“ mit seinem klassischen Piano Kollegen Ratko Delorko. Eine kürzlich erschienene Live DVD dokumentiert den künstlerischen Output des kreativen Gespanns.
Seit längerer Zeit beschäftigt sich Christoph Spendel auch mit der multimedialen Seite der Musik. Computer, Film, Photographie und Internet stellen für ihn einen weiteren Arbeitsplatz dar. 2005 veröffentlichte er seinen ersten Sound Picture Videoclip mit dem Titel „Waterlights“.
Weitere Videoclips wurden mit dem Ensemble „Planet Lounge“ zusammen mit dem aus Afghanistan stammenden Percussionisten Hakim Ludin und dem japanischen Keyboarder Naoki Kenji produziert und erfreuten sich grosser Beliebtheit, u.a. in der „Space Night“ des Bayrischen Rundfunks und der „Flowmotion“ des HessischenRundfunks.
Drei weitere Chillout Produktionen – „Keyfonia“, „Jazzmatics“ und „Pianotronics“ entsprangen Spendels Studio.
2005 gab es ausserdem einen lang ersehnten musikalischen Highlight; einen Auftritt zusammen mit dem Vibrafonisten Dave Pike anlässlich des Jazzfests in Berlin, parallel zur Filmpremiere des MPS Portraits „Jazzin´the Black Forrest“, in dem Spendel ebenfalls mitwirkt.
Seit 1998 ist er KAWAI Digital Piano Endorser mit Konzerten auf den Frankfurter Musikmessen und seit 2001 ist er musikalischer Leiter des Pianoprogramms in der Vista Bar des Hilton Hotels.
Es gibt unzählige CDs von Christoph Spendel. Hervorzuheben ist seine letzte Trio Einspielung „Summer Notice“ auf Blue Flame Rec. die weltweit erschienen ist und sich großer Presseresonanz erfreut.
Gabriel Le Mar ist ein deutscher Musikproduzent und Gestalter von abstrakten Bildkompositionen. Als VJ bedient er sich Techniken aus den Bereichen Computer und Video.
Gabriel Le Mar ist am Musikprojekt Aural Float (zusammen mit Pascal FEOS und Alex Azary) beteiligt. 1995 erschien das Album "Introspectives" auf dem Label Elektrolux.
Mit Alex Azary und Michael Kohlbecker verwandelt sich Gabriel in die Saafi Brothers. Neben seinen DJ-Aktivitäten, unter anderem auch in der Radiosendung Hr3 Clubnight, war er Mitglied in der Band Bamboo Industry. 1995 fertigte Le Mar einen Remix des Fanta 4 von "Sie ist weg" an.
In den letzten Jahren erschienen mehr als 20 Album-Releases auf Labels wie SpiritZone, BlueRoom/UK, multicolor oder Elektrolux. Mit seinen Projekten und solo remixte Gabriel Paul van Dyk, Xavier Naidoo, Juli, A-ha,Thomas D, Bob Marley, Sven Väth, Jam & Spoon, die Fantastischen 4 oder Anne Clark.
Seine Alben spannen einen weiten Bogen von funky Elektro bis hin zu Ambient Dub und electronic leftfield music. Während seiner Life-Performance wird die Musik mit computererzeugten Graphiken zu einer virtuellen Welt remixed.
Hakim Ludin zählt europaweit zu den progressivsten Percussionisten. Seine Arbeit ist u.a. mit einem Jazzpreis ausgezeichnet und findet international Beachtung.
Einladungen zu Konzerten und Workshops in die USA und Europa gehören zu seiner Arbeit wie Live-Auftritte auf Bühnen renommierter Häuser.
Aktuell arbeitet Hakim Ludin mit Deutschlands großem Liedermacher Konstantin Wecker. Es entsteht die vielbesprochene CD ‚Am Flussufer’, die von einer Tournee durch den deutschsprachigen Raum begleitet wird. In 2006 wird Konstantin Wecker mit dem Weltmusikpreis RUTH ausgezeichnet.
Als Studiomusiker ist Hakim Ludin auf zahlreichen Veröffentlichungen zu hören.
Er zählt zu den gefragtesten Live- und Studio-Percussionisten, mit großer Anerkennung für seine Arbeit in Jazz’n’World-Genres. Hakim Ludins Stil ist unverwechselbar und authentisch.
Sein musikalisches Wissen und seine Erfahrung sind in einer DVD-Reihe dokumentiert: modern percussionist. Es sind bislang sechs Ausgaben erschienen zu Cajon, Bongos, Framedrums und Kanjira.
Daneben hat Hakim Ludin drei Lehrbücher veröffentlicht für Bongos, Congas und Small-Percussion.
Als Komponist agiert Hakim Ludin mit grenzüberschreitenden Konzepten. Dass er damit auch den Puls der Zeit trifft, zeigen Veröffentlichungen in Funk und Fersehen.
Jörg Seebold arbeitete als Produzent, Moderator und DJ für den HR-XXL und YouFM (Zweigstellen vom Hessischen Rundfunk) bis 2003.
Jetzt arbeitet er für HR4 als Moderator und Journalist. Er produziert auch Trailer für Sendungen.
In der Vergangenheit war er auch Mitglied der "Sofa Chillas"-DJ-Teams zusammen mit Tobias Laub und Michael Kohlbecker.
Marcus lebt und arbeitet derzeit in St. Saturnin-lès-Apt in Frankreich. Er studierte Film in Rom (Cinecitta) und Fine Arts in Aix-en-Provence zum erstellen einer Technik für große Räume, Ölmalereien im großem Maßstab für internationale Festivals.
Auf der Suche nach einer weiteren Art zum ausstellen und produzieren seiner Werke erfand Marcus Kreiss das Video-Kunst-TV zum veröffentlichen von Bildern, Filmen und Malerei. Im Jahr 2006 begann er einen Fernsehkanal zu eröffnen, der im lokalen Kabel-TV-Netz in Deutschland unter dem Namen "Souvenirs from earth" sendete. Der Kanal verwandelt Flachbildschirme schnell in Kunstwerke. In Frankreich gehört dieser Kanal zu den ersten sieben frei verfügbaren HD-Sendern.
In seinen persönlichen Video-Arbeiten erforschte er die physikalischen Möglichkeiten des zweidimensionalen Raumes des Flachbildschirms mit hypnotischen Bildern von ikonischer Qualität. Oft arbeitet er mit professionellen Schauspielern und Berühmtheiten zusammen. Die Videos werden oft in extremer Zeitlupe und mit natürlichen Farbfelder verwendet.
Seine Arbeiten sind in den wichtigsten Kunstsammlungen wie die Deutsche Bank, Fnac (Frankreichs Regierungssammlung) und in der Yvon Lambert Collection in Avignon vertreten.
Naoki Kenji (Bürgerlich Uwe Schmidt) * 1969 in ??? (???)
Wenn ein Schauspieler anfängt, zu singen, wird er anfangs belächelt. Wenn ein Musikproduzent beginnt, Filme zu drehen, ergeht es ihm nicht besser. Doch Talent setzt sich in beiden Fällen durch. Soundgenie Naoki Kenji gehört zu den Protagonisten der heutigen Videokunst, er war einer der ersten, die in „Flowmotion“ Video und Audio verbanden und so eine neue Art der Kunst kreierten. Heute kann der Ausnahmekünstler neben zahlreichen erfolgreichen Musikproduktionen stolz auf sein allabendliche Fernsehformat „Man vs. Machine“ auf HR-Fernsehen und den einzigartigen Musikdokumentarfilm Brahmand zurückblicken, für den er als One-Man-Produktionsteam 16 Länder der Welt bereiste. Doch obwohl der Film für Aufsehen sorgt, bleibt die Musik das Wichtigste im Leben des Klangtüftlers.
Seine ersten Jahre verbringt der Deutsch-Japaner in Tokio und Osaka. Im Land der aufgehenden Sonne ist es üblich, Kinder früh zu fördern, so nimmt er schon als Fünfjähriger klassischen Klavierunterricht und komponiert erste kleine Stücke selbst. 1982 schicken seine Eltern den 13jährigen der besseren Ausbildung wegen auf ein Internat nach Deutschland. Fernab der Heimat entdeckt Naoki die E-Gitarre und wird Mitglied der Internatsband. Die Konzerte der Schülercombo sind ein Reinfall und dennoch steht für Naoki Kenji nach dem ersten Auftritt fest, dass die Musik sein Leben bestimmen wird. Gerade 18 Jahre alt, verlässt er ohne Einwilligung der Eltern die Schule um sich voll seinem Traum zu widmen. Beeinflusst von der japanischen Kultur beginnt sein Interesse an elektronischer Musik zu wachsen, er fühlt sich inspiriert von Helden Szene wie dem Yellow Magic Orchestra und Ryuichi Sakamoto.
Mit seinem ersten Album “Tozai” gelingt ihm 1999 bereits eine Veröffentlichung in den USA, was nur wenigen europäischen Künstler vergönnt ist. Es folgen weiter Veröffentlichungen in Japan, Europa und den USA auf Labels wie Sony oder Universal/US. Naoki bringt 2000 unter dem Pseudonym „JP Juice“ das Album „ Shogun“ auf Neuton heraus und sein Projekt „Planet Lounge“ mit Christoph Spenddel und Hakim Ludin, ein Stylemix aus Jazz, Worldpercussion und Electronica, releast 2001 auf ICM das Album „Electric Bolero“.
In seinen Produktionen erlangt die visuelle Komponente einen immer größeren Stellenwert für ihn. Der talentierte Produzent entwickelt sich zum ambitionierten Videokünstler, was auch seine Beiträge für die TV-Kultserie „Flowmotion“ unterstreichen. 2002 erscheint sein Album „Denshi Ongaku“ bei Elektrolux als erstes zeitgleich als CD und DVD, ein Meilenstein in der Geschichte des bekannten Downbeat-Labels. Das Album „Ecoustic“ (Elektrolux) nebst einer kleinen Konzert Tournee folgt im Frühjahr 2004.
Die CD und DVD „Fukai“ (unter JP Juice veröffentlicht) sowie das Video „Leben” für die Band „Schiller” auf Universal verschaffen Naoki Kenji 2003 auch als Videokünstler und Regisseur in der Szene endgültig Respekt. Mit der Serie „man vs. machine“, dem clubtauglichen Pendant zum etablierten Format „Flowmotion“, erhalten er und Tomio Tremmel (The Sushi Club) dann vom Hessischen Rundfunk 2004 eine erste eigene Fernsehsendung. Zeitgleich erscheint „Fukai Remixed“, mit Remixen bekannter Produzenten wie Gabriel le Mar, Pascal Feos, Andreas Kauffelt oder Lemongrass auf Blue Flame. Bekannte Chillout-Compilations wie „Cafe del Mar“ oder „Erotic Lounge“ lizensieren mehrfach seine Tracks.
Den bisherigen Höhepunkt seines visuell-musikalischen Schaffens erreicht Naoki zweifelsohne mit dem Musikdokumentarfilms „Brahmand“. Beim zweijährigen Dreh des Films bereist er zwischen 2002 und 2004 Länder wie Laos, Thailand, Burma, Namibia oder Indien. Beeindruckt von der Vielfalt der Erde erschafft er als One-Man-Show einen Film ohne Worte, in dem er seine sowohl positiven als auch negativen visuellen Eindrücke und Erfahrungen auf Zelluloid bannt. Im Frühjahr 2005 gründet er mit seinem langjährigen Partner Tomio Tremel ein eigenes Label nebst Musikverlag. „4mpo“ soll auch in schwierigen Zeiten ihren Projekten eine sichere Plattform bieten. Nach dem Planet-Lounge-Album “Nazim” und anderen Lounge-Perlen sind hier im nächsten Jahr weitere Veröffentlichungen geplant, darunter auch das Album „Versatile“, Naoki`s neuer Longplayer.
Naoki Kenji empfindet Musik als Ausdrucksmittel seiner Emotionen, als Spiegel seiner Seele. Naoki gehört nicht zu den Musikern, die gern in Kneipen sitzen oder sich die Nächte auf Parties um die Ohren schlagen. Die kreative Arbeit erfüllt ihn derart, dass er keine andere Freizeitbeschäftigung in seinem Leben braucht. Seine herausragenden Fähigkeiten als Komponist, Produzent setzt er hierbei intuitiv ein, er arbeitet „in einem Rutsch“, ihm liegt es nicht, wochenlang an einer Sequenz herumzubasteln. Egal womit sich Naoki Kenjii auch gerade beschäftigt, ob mit Musik, Film, Video oder Remix, seine Arbeiten sind immer geprägt von einem hohen Anspruch an sich selbst und von großem technischem Perfektionismus- und so schafft er es ein ums andere Mal, selbst verwöhnten Augen und Ohren wahre Köstlichkeiten zu servieren.
Pascal FEOS (bürgerlich Pascalis Dardoufas) * 20. Juni 1958 in Bad Nauheim (Deutschland)
Pascal FEOS ist ein deutscher DJ und Produzent in der elektronischen Musikszene. Zusammen mit Maik Maurice Diehl bildet er einen Teil des Live-Acts Resistance D und veröffentlicht zudem Lieder unter dem Pseudonym Sonic Infusion.
Sein Name FEOS entstand in Bezug auf seinen minimalistischen Musikstil aus einem Akronym aus „From the Essence of Minimalistic Sound". Das M wurde jedoch ausgelassen, weil es sich nicht gut anhörte. Eine frühere Schreibvariante des Namens war Pascal F.E.O.S.
Pascal FEOS erfuhr seine prägenden Discotheken-Erlebnisse wie viele andere seiner DJ-Kollegen in den 1980er Jahren, als die angesagten Sounds jener Zeit in den Musikrichtungen Italo-Disco und Hi-NRG lagen. Später fanden auch noch die etwas härteren Richtungen wie EBM dazu. Zu dem Zeitpunkt als durch House und Acid die elektronische Musik zu einem Massenphänomen wurde, fand Pascal FEOS 1984 als DJ seinen Einstieg in die deutsche Technoszene. Er legte in Discotheken wie dem Omen in Frankfurt am Main, dem Warehouse in Köln und dem Tempel in München auf und erarbeitet sich einen Ruf als exzellenter DJ. 1989 trafen sich Maik Maurice Diehl und Pascal FEOS in einem Club und entschieden sich zusammen Musik zu produzieren. Als Anfang der 1990er Jahre Techno als neue Musikrichtung eine dominierende Stelle in den Discotheken einzunehmen begann, traten die beiden 1990 als Live-Act unter dem Namen Resistance D erstmals auf. Mit ihrer ersten Veröffentlichung Cosmic Love aus dem Jahr 1990, die als Whitelabel in einer Auflage von 500 Stück erschien, wurden sie zu Pionieren einer zu dieser Zeit neuen Musikrichtung: Trance.
Pascal FEOS arbeitete zu dieser Zeit an den zwei Projekten: Resistance D und Sonic Infusion. Die Veröffentlichungen dieser beiden Projekte erschienen auf Sven Väth's Labels Eye Q Records und Harthouse. Auf diesen beiden Labels entstand mit der Musikrichtung Trance der sogenannte Sound of Frankfurt, der auch die Projekte von Pascal FEOS international als Markenzeichen etablierte. 1994 gründete er zusammen mit Gabriel Le Mar und Alex Azary das Ambient-Musikprojekt Aural Float. Als Trance 1995 seinen Höhepunkt erreichte, gründete Pascal FEOS zusammen mit Alex Azary die Labels Elektrolux, HeyBabe und Planet Vision. Besonders Elektrolux entwickelte sich sehr erfolgreich und galt als eine der weltweit besten Adressen in Sachen Ambient, Dub und Lounge. Auf dem Label erschien im Jahr der Gründung auch das erste Album von Aural Float mit dem Titel Introspectives. Pascal FEOS selbst veröffentlichte in den Folgejahren zahlreiche Produktionen. 1999 erschien das erste Album von Pascal FEOS mit dem Titel From The Essence Of Minimalistic Sound.
Auf dem im Jahr 2000 erschienenen Album Remixed befinden sich Remixe von Pascal FEOS' eigenen Liedern, die befreundete Künstler wie Ricardo Villalobos, Timo Maas, Thomas Schumacher, Chris Liebing oder WJ Henze angefertigt hatten. Nachdem es um Sonic Infusion etwa ruhiger geworden war, veröffentlichte er mit diesem Projekt im Jahr 2002 ein neues Album mit dem Titel Formatted und mit Self Reflexion im Jahr 2003 eine neue Single unter seinem eigenen Namen. Neben vielen Auftritten auf der ganzen Welt, eigenen Musikproduktionen und seiner Arbeit als Chef der eigenen Musiklabels hat Pascal FEOS auch Remixe für Künstler wie Sven Väth, Laurent Garnier oder Anne Clark angefertigt. 2006 erschien ein Album mit dem Titel Synaptic. Am 3. Februar 2010 erschien sein neues Album Terra bong.
osa | tu-Darmstadt | fb Architektur | üNN | Elektrolux
Während des Workshops wurden 8 Videoclips zu ausgewählten Musikstücken der drei bislang veröffentlichten Alben von üNN erstellt.
Delay - Elektrolux 1999
Relief - Elektrolux 2000
Electronic Music - Mikrolux 2002
Frank Rückert alias üNN ist Musik- und Videokünstler aus Frankfurt. Für den Workshop wurden vornehmlich experimentelle Stücke ausgewählt, die bislang noch nicht für Videos verarbeitet wurden.
Wettbewerb:
Die drei besten Videos wurden mit insgesamt 1000 € ausgezeichnet.
Es wurden zwei erste preise (je 400€) und ein dritter preis (200€) vergeben.
Insgesamt 8 Videos sind seit dem 18/11/03 in einer etwa 45-minütigen TV-Sendung im Nacht Format Flowmotion des Hessischen Fernsehens zu sehen.
Das Flowmotion special - üNN+osa=strom wird in Rotation mit den anderen Flowmotion Folgen ausgestrahlt.
Neue folgen werden anfangs mehrmals die Woche und dann mit abnehmender Häufigkeit gesendet.
üNN+osa=strom ist seit dem 27/09/2004 bei Elektrolux als DVD erhältlich.
Alle Videos sind im Workshop Team entstanden. Als Urheber gelten neben den jeweils aufgeführten Personen immer jeweils zusätzlich das gesamte osa.strom-team. Musik bei allen Videos üNN osa.strom = Niclas Brand (Sphere), Mona Fröhlich & Andres Krause (feedback), Alexander von Hoessle (reopen), Eva Foitzik (harmonic / discordant), Marcus Claussen (if we could be stars), Reza Mohebbi (dice), Isabell Richter & Kai Dreker (recovery), Britta Eiermann & Oliver Langbein & Anja Ohliger & Anke Strittmatte (someday) sowie Simon Harfst und Frank Rückert.